Manchmal beginnt ein neuer Weg mit einer ganz einfachen Frage: Warum eigentlich nicht?
Genau diesen Gedanken hatte Ina, als sie im vergangenen Jahr von unserem Hundetrainer-Stipendium erfahren hat. Sie hat sich beworben und durfte sich wenig später über einen Platz in unserer 18-monatigen Hundetrainer@home-Ausbildung freuen.
Seitdem ist fast ein Jahr vergangen. Ein Jahr, in dem Ina viel Neues gelernt, praktische Erfahrungen gesammelt und ihren Blick auf das Verhalten von Hunden weiterentwickelt hat.
Denn auch wenn unsere Hundetrainer@home-Ausbildung viel Flexibilität beim Lernen bietet, kommt die Praxis keineswegs zu kurz. Neben den theoretischen Lerninhalten gehören auch praktische Übungen und Live-Seminare zur Ausbildung. Das Gelernte kann direkt mit dem eigenen Hund ausprobiert und im Umgang mit anderen Mensch-Hund-Teams angewendet werden.
Genau das schätzt auch Ina. Als Tischlermeisterin steht sie mitten im Berufsleben und hat mit ihrem Weißen Schweizer Schäferhund Findus einen vierbeinigen Begleiter an ihrer Seite, der gern seine eigenen Ideen verfolgt. Die Ausbildung lässt sich flexibel in ihren Alltag integrieren und gibt ihr gleichzeitig die Möglichkeit, theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verbinden.
Aber wie fühlt es sich eigentlich an, neben dem Beruf noch einmal eine Ausbildung zu beginnen? Wie erlebt Ina die Verbindung aus Theorie und Praxis? Wo liegen die Herausforderungen? Und was hat sich für sie und Findus seit dem Ausbildungsbeginn verändert?
Wir haben bei Ina nachgefragt und mit ihr auf die ersten Monate ihrer Ausbildung zurückgeschaut.
1. Liebe Ina, wo standest Du, als Du von dem Stipendium erfahren hast, und was hat Dich dazu gebracht, Dich zu bewerben?
Als ich vom Stipendium erfahren habe, hatte ich mich durch meinen eigenen Hund Findus schon viel mit dem Thema Hund beschäftigt. Findus ist ein weißer Schweizer Schäferhundrüde und eher der Typ „mit dem Kopf durch die Wand“. Das Zusammenleben mit einem großen, schweren Hund, der am liebsten seine eigenen Ideen verfolgt, ist nicht immer leicht. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es für mich ist, für mich und meinen Hund, der öfter mal auffällt, einzustehen, und gleichzeitig will ich fair und verständnisvoll mit meinem Hund umgehen.
Für sich einzustehen, kenne ich auch aus meinem Arbeitsalltag als Tischlermeisterin. Durch mein Wissen und das, was ich mir über die Jahre erarbeitet habe, lasse ich mich heute nicht mehr so schnell verunsichern, gerade wenn ich als Frau im Handwerk mal aus der Reihe tanze. Einfach seinen Weg gehen und das machen, wofür man brennt.
Im Hundetraining bin ich noch dabei, meinen Weg zu finden und ganz viel dazuzulernen. Das Anleiten und Erklären machen mir Spaß und ich möchte einfach noch viel mehr über Hunde, Hund-Mensch-Beziehungen und das Training lernen. Als ich dann vom Stipendium gehört habe, war mein Gedanke eigentlich nur: Warum nicht einfach ausprobieren?
2. Was hättest Du Dir selbst gesagt, als Du noch überlegt hast, ob die Ausbildung etwas für Dich ist?
Ich hätte mir damals wahrscheinlich einfach gesagt: Mach und trau Dich!
Natürlich hatte ich Zweifel. Schaffe ich die Ausbildung neben meinem Beruf? Ich habe mich gefragt, ob ich mich nach der ganzen Büffelei für die Meisterprüfung wirklich noch einmal freiwillig an so viel Theorie setzen möchte. Aber das Thema Hundetraining interessiert mich einfach so sehr, dass mir das Lernen diesmal viel leichter fällt. Und man muss nicht schon alles können, bevor man anfängt. Dafür ist die Ausbildung schließlich da. Ich kann in der Ausbildung lernen, ausprobieren, Fragen stellen und Erfahrungen sammeln. Im Nachhinein bin ich einfach froh, dass ich mich beworben habe. Ich freue mich jedes Mal, wenn ein Seminar losgeht.
3. Wie hat sich die Ausbildung in Deinen Alltag eingefügt? Was waren vielleicht auch erste Herausforderungen und wie bist Du ihnen begegnet?
Am Anfang war ich ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt, wie ich mit dem Lernen klarkomme. Umso schöner: Die Theorie macht mir tatsächlich richtig Spaß! 🙂 Und gleichzeitig gibt es auch viele praktische Übungen. Es macht Spaß, die praktischen Inhalte aus der Ausbildung direkt mit Findus auszuprobieren oder sogar schon anderen Mensch-Hund-Teams damit weiterzuhelfen.
Die größte Herausforderung ist eigentlich die Zeit, denn die Lektionen sind schon ziemlich umfangreich. Und das Dranbleiben fällt mir manchmal schwer. Meistens siegt doch die Neugier und ich setze mich nach Feierabend noch an die Hundetrainerausbildung. Es gibt viele Videos zu den einzelnen Lektionen, aber auch Audiodateien, die ich nebenbei anhören kann, ein Forum für Fragen und Austausch und natürlich die Live-Seminare. Eine Ausbildung mit festen Terminen vor Ort hätte ich in meiner jetzigen Situation gar nicht umsetzen können.
4. Was hat sich seit dem Start der Ausbildung für Dich verändert?
Ich bin immer noch baff, dass ich diese riesige Chance bekommen habe.
Ich merke vor allem, dass ich im Alltag mit Findus genauer hinschaue. Ich beobachte mehr, was gerade eigentlich passiert und warum er sich in bestimmten Situationen so verhält, was dahintersteckt und was ich anders machen kann.
Durch die Ausbildung verstehe ich immer mehr Zusammenhänge. Vieles ist noch neu, aber ich gehe manche Situationen inzwischen mit einem anderen Blick an. Das hilft mir nicht nur mit Findus, sondern auch dabei, andere Mensch-Hund-Teams besser zu verstehen und anzuleiten.
Und je mehr ich lerne, desto mehr Fragen habe ich manchmal auch. Das finde ich aber eigentlich ganz schön, weil es zeigt, wie viel es rund um Hunde, ihre Menschen und die Beziehung zwischen beiden noch zu entdecken gibt.
Inas Weg zur Hundetrainerin geht weiter. Bis zum Abschluss ihrer Ausbildung liegen noch einige Monate vor ihr, in denen sie neues Wissen sammeln, praktische Erfahrungen machen und gemeinsam mit Findus dazulernen kann.
Wir freuen uns, Ina auf diesem Weg begleiten zu dürfen, und wünschen ihr weiterhin viel Freude, Neugier und spannende Erkenntnisse während ihrer Ausbildung.
Du interessierst Dich selbst für eine Ausbildung zum Hundetrainer?
Wenn Du mehr über die verschiedenen Ausbildungswege bei Ziemer & Falke erfahren möchtest, findest Du in unserer Übersicht der Hundetrainer-Ausbildungen weitere Informationen.