Informationen
für Veterinärämter

Liebe Amtstierärztinnen und Amtstierärzte,

auf dieser Seite möchten wir uns gerne vorstellen und Ihnen einen Einblick in unsere Ziemer & Falke GmbH & Co. KG – Schulungszentrum für Hundetrainer gewähren. Wir möchten Ihnen transparent erläutern, wer wir sind und nach welchen Kriterien wir unsere Ausbildungen für Hundetrainer konzipiert haben.

Wir – Kristina Ziemer-Falke und Jörg Ziemer – sind die Gründer und Geschäftsführer dieses Unternehmens, mit dem wir an mehreren Standorten in Deutschland vertreten sind. Unser Anliegen ist es, professionelle Hundetrainer auszubilden, die künftig tierschutzkonformes Hundetraining auf dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse anbieten können.

Wir sind uns dessen bewusst, mit welchem Aufwand Sie der Überprüfung aller Ausbildungsstätten nachkommen und welche Verantwortung Sie damit übernehmen. Genau aus diesem Grund laden wir Sie hier recht herzlich ein, sich einen ersten Eindruck über unser Schulungszentrum und unser Leistungsspektrum zu verschaffen.

Wer wir sind und was wir tun

Kristina Ziemer-Falke und Jörg Ziemer gründeten 2012 „Ziemer & Falke GmbH & Co. KG – Schulungszentrum für Hundetrainer“. Mittlerweile zählt das Unternehmen zu einem der führenden Hundetrainerausbildungsstätten in Deutschland. Das feste Team besteht aus rund 50 gut geschulten und motivierten Mitarbeitern. Ziemer & Falke steht für die Umsetzung der neuesten Standards in der professionellen Hundetrainer-Ausbildung – deutschlandweit und über die Landesgrenzen hinaus. Dies schließt sowohl den theoretischen als auch den großen praktischen Ausbildungsteil ein.

Beide Geschäftsführer haben diverse Ausbildungen absolviert und sind seit vielen Jahren als Fachautoren tätig. Kristina Ziemer-Falke, die selbst langjähriges Mitglied im Prüfungskomitee der Tierärztekammer Niedersachsen zur Zertifizierung von Hundetrainern ist, kennt die Anforderungen an diese Ausbildung genau. Und so ist sie größtenteils auch bei den internen Ziemer & Falke-Prüfungen zugegen, an denen auf Wunsch zusätzlich auch ein Fachtierarzt für Veterinärwesen teilnimmt.

Hundetrainer-Ausbildungen

Konzept im Überblick

In der folgenden Tabelle können Sie übersichtlich das Leistungsspektrum einsehen, welches wir unseren Auszubildenden mit der entsprechenden Ausbildungsvariante anbieten.

Regelausbildungszeit

Zugang zur Online-Lernplattform

Anzahl Online-Skripte

Seitenanzahl Online-Skripte insgesamt

inhaltsrelevante Wiederholungsaufgaben in den Online-Skripten

Online-Hausaufgaben im Multiple-Choice-Verfahren

Lern- und Basisvideos

Zusatzvideos Webinare

Bonus-Videomaterial aus dem Archiv

Praxis durch LIVE-Webinare (im Anschluss als Aufzeichnung verfügbar)

Praxis durch Umsetzung der Praxis-/Videolernkontrollen aus den Webinaren zum praktischen Hundetraining

Praxis durch Praxiseinheiten

Teilnehmeranzahl bei den Praxiseinheiten vor Ort

Praktisches Training in der anleitenden Rolle eines Trainers

Stundenanzahl praktisches Training

„Talk mit Tina“ (Live-Webinar)

Forumsbetreuung durch Dozenten und Tutoren 24/7

Buchungsoption für weiteres individuelles Praxistraining

Kostenloser Zugang zur Online-Akademie mydog365

Option zur Prüfung bei Ziemer & Falke in Theorie, Praxis und einem Fachgespräch

Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung zur Erhaltung der Erlaubnis nach TierSchG § 11 Abs. 1 Nr. 8 f

Hundetrainer plus

18 Monate

24 Monate

44

rund 1800

ja

ja

≈ 50 Std.

ohne

> 150 Std.

ohne

ohne

max. 11

ja

120

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Hundetrainer@home

18 Monate

24 Monate

44

rund 1800

ja

ja

≈ 50 Std.

≈ 33 Std.

> 150 Std.

78 Std.

26 Std. für Videoerstellung, Textaufgaben und Arbeitsblätter (individuell pro Teilnehmer und Webinar)

max. 7

ja

pro optional gebuchter Praxiseinheit 10 Stunden

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Theorieinhalte

Lektion

Lektion 1

Lektion 2

Lektion 3

Lektion 4

Lektion 5

Lektion 6

Lektion 7

Lektion 8

Lektion 9

Lektion 10

Lektion 11

Lektion 12

Thema

  • Kapitel 1: Ziele und Lernen Teil I
  • Kapitel 2: Lernen Teil II
  • Kapitel 3: Verstärker und Strafen
  • Kapitel 4: Training
  • Kapitel 1: Aufbautraining
  • Kapitel 2: Das Clickertraining
  • Kapitel 3: Erste Interventionstechniken: Orientierungstraining, Blick einfangen, Leinenführigkeit, Lenken und Grenzen setzen
  • Kapitel 1: Kognition
  • Kapitel 2: Lernen – beeinflusst durch positive und negative Faktoren
  • Kapitel 3: Besonderheiten des Lernens
  • Kapitel 1: Das Mensch-Hund Verhältnis
  • Kapitel 2: Nonverbale Kommunikation
  • Kapitel 3: Interventionstechniken: Entspannung auf Signal setzen, Deckentraining, Duales Feedback, Tabubereiche, Schleppleinentraining
  • Kapitel 1: Ethologie
  • Kapitel 2: Motivation
  • Kapitel 3: Verhalten
  • Kapitel 4: Sozialstrukturen
  • Kapitel 5: Ontogenese Teil 1 und Welpenzeit: Entwicklungsphasen, Fortpflanzung
  • Kapitel 6: Ontogenese Teil 2
  • Kapitel 1: Interventionstechniken: Aufgabe geben, Desensibilisierung, Umkonditionierung
  • Kapitel 2: Weitere Interventionstechniken: Gegenkonditionierung, Auslastung, Kennelbox-Training, Futter erarbeiten, Aktive Pause, Rituale, Vertrauensübungen
  • Kapitel 3: Kommunikation des Hundes
  • Kapitel 4: Hundeverhalten interpretieren, Spielverhalten, Erkundungsverhalten, Ambivalentes Verhalten, Übersprungshandlungen, Umorientierung, Sexualverhalten
  • Kapitel 1: Agonistik
  • Kapitel 2: Aggressionsverhalten – Umgang und Formen
  • Kapitel 3: Interventionstechniken mit Hilfsmitteln
  • Kapitel 4: Wesenstest
  • Kapitel 1: Neurobiologische Grundlagen, Genetik, Rassenkunde und Verhaltensfaktoren
  • Kapitel 2: Jagdverhalten
  • Kapitel 3: Einführung in das Jagdkontrolltraining
  • Kapitel 4: Gesundheit Teil I: Physiologische Daten, Bewegungssystem, Schmerzen, Verdauungstrakt
  • Kapitel 1: Einführung in die Nasenarbeit
  • Kapitel 2: Der Kontakt mit dem Kunden
  • Kapitel 3: Einzeltraining und Gruppenstunden organisieren
  • Kapitel 1: Hundetrainer werden – allgemeiner Leitfaden
  • Kapitel 2: Existenzgründung und Marketing für Hundetrainer
  • Kapitel 3: Kleine Helfer bei der Existenzgründung
  • Kapitel 1: Recht – Gesetze, Regeln und Bestimmungen
  • Kapitel 2: Prüfungen
  • Kapitel 3: Einführung in die Verhaltensberatung
  • Kapitel 1: Gesundheit Teil II: Tierarzttraining, Impfungen, Parasiten, Infektionskrankheiten
  • Kapitel 2: Gesundheit Teil III: Geschlechtsorgane, Blut, Ernährung
  • Kapitel 3: Gesundheit Teil IV: häufig auftretende Erkrankungen
  • Kapitel 4: Erste Hilfe beim Hund

Lektion

Thema

Lektion 1

  • Kapitel 1: Ziele und Lernen Teil I
  • Kapitel 2: Lernen Teil II
  • Kapitel 3: Verstärker und Strafen
  • Kapitel 4: Training

Lektion 2

  • Kapitel 1: Aufbautraining
  • Kapitel 2: Das Clickertraining
  • Kapitel 3: Erste Interventionstechniken: Orientierungstraining, Blick einfangen, Leinenführigkeit, Lenken und Grenzen setzen

Lektion 3

  • Kapitel 1: Kognition
  • Kapitel 2: Lernen – beeinflusst durch positive und negative Faktoren
  • Kapitel 3: Besonderheiten des Lernens

Lektion 4

  • Kapitel 1: Das Mensch-Hund Verhältnis
  • Kapitel 2: Nonverbale Kommunikation
  • Kapitel 3: Interventionstechniken: Entspannung auf Signal setzen, Deckentraining, Duales Feedback, Tabubereiche, Schleppleinentraining

Lektion 5

  • Kapitel 1: Ethologie
  • Kapitel 2: Motivation
  • Kapitel 3: Verhalten
  • Kapitel 4: Sozialstrukturen
  • Kapitel 5: Ontogenese Teil 1 und Welpenzeit: Entwicklungsphasen, Fortpflanzung
  • Kapitel 6: Ontogenese Teil 2

Lektion 6

  • Kapitel 1: Interventionstechniken: Aufgabe geben, Desensibilisierung, Umkonditionierung
  • Kapitel 2: Weitere Interventionstechniken: Gegenkonditionierung, Auslastung, Kennelbox-Training, Futter erarbeiten, Aktive Pause, Rituale, Vertrauensübungen
  • Kapitel 3: Kommunikation des Hundes
  • Kapitel 4: Hundeverhalten interpretieren, Spielverhalten, Erkundungsverhalten, Ambivalentes Verhalten, Übersprungshandlungen, Umorientierung, Sexualverhalten

Lektion 7

  • Kapitel 1: Agonistik
  • Kapitel 2: Aggressionsverhalten – Umgang und Formen
  • Kapitel 3: Interventionstechniken mit Hilfsmitteln
  • Kapitel 4: Wesenstest

Lektion 8

  • Kapitel 1: Neurobiologische Grundlagen, Genetik, Rassenkunde und Verhaltensfaktoren
  • Kapitel 2: Jagdverhalten
  • Kapitel 3: Einführung in das Jagdkontrolltraining
  • Kapitel 4: Gesundheit Teil I: Physiologische Daten, Bewegungssystem, Schmerzen, Verdauungstrakt

Lektion 9

  • Kapitel 1: Einführung in die Nasenarbeit
  • Kapitel 2: Der Kontakt mit dem Kunden
  • Kapitel 3: Einzeltraining und Gruppenstunden organisieren

Lektion 10

  • Kapitel 1: Hundetrainer werden – allgemeiner Leitfaden
  • Kapitel 2: Existenzgründung und Marketing für Hundetrainer
  • Kapitel 3: Kleine Helfer bei der Existenzgründung

Lektion 11

  • Kapitel 1: Recht – Gesetze, Regeln und Bestimmungen
  • Kapitel 2: Prüfungen
  • Kapitel 3: Einführung in die Verhaltensberatung

Lektion 12

  • Kapitel 1: Gesundheit Teil II: Tierarzttraining, Impfungen, Parasiten, Infektionskrankheiten
  • Kapitel 2: Gesundheit Teil III: Geschlechtsorgane, Blut, Ernährung
  • Kapitel 3: Gesundheit Teil IV: häufig auftretende Erkrankungen
  • Kapitel 4: Erste Hilfe beim Hund

Themenübersicht Praxiseinheiten

Unsere Ausbildungen haben obligatorisch einen sehr hohen Anteil an Praxistagen. Diese können natürlich auch gern nachträglich durch weitere Buchungen aufgestockt werden.

Praxiseinheit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

Hundetrainer plus

  • Feinziele und Lerntheorie
  • Training, Alltag, Notfall
  • Grundtraining und Orientierungstraining
  • Leinenführigkeit
  • Korrektursignal
  • Aufbautraining
  • Einführung ins Markertraining
  • Rückruf
  • Nonverbale Kommunikation
  • Abbruchsignal
  • Duales Feedback und Flatterband
  • Tabubereiche
  • Deckentraining
  • Stimmungsübertragung
  • Schleppleine
  • Hundeverhalten beschreiben und interpretieren
  • Interventionstechniken: Desensibilisierung, Gegenkonditionierung und Umkonditionierung
  • Persönlichkeitsprofile erstellen
  • Agonistik und Aggression
  • Hilfsmittel: Maulkorbtraining, Vorstellung Kopfhalfter und duales Führsystem
  • Impulskontrolle, Erregungskontrolle und Frustrationstoleranz
  • Jagdverhalten und Jagdkontrolltraining
  • Nasenarbeit
  • Leinenreaktivität
  • Erstgespräch und Einzeltraining
  • Gruppenstunden
  • Prüfungsvorbereitung
  • Kundenfall

Praxis­einheit

Thema Hundetrainer plus

1

  • Feinziele und Lerntheorie
  • Training, Alltag, Notfall
  • Grundtraining und Orientierungstraining

2

  • Leinenführigkeit
  • Korrektursignal
  • Aufbautraining

3

  • Einführung ins Markertraining
  • Rückruf

4

  • Nonverbale Kommunikation
  • Abbruchsignal
  • Duales Feedback und Flatterband
  • Tabubereiche

5

  • Deckentraining
  • Stimmungsübertragung
  • Schleppleine

6

  • Hundeverhalten beschreiben und interpretieren
  • Interventionstechniken: Desensibilisierung, Gegenkonditionierung und Umkonditionierung

7

  • Persönlichkeitsprofile erstellen
  • Agonistik und Aggression
  • Hilfsmittel: Maulkorbtraining, Vorstellung Kopfhalfter und duales Führsystem

8

  • Impulskontrolle, Erregungskontrolle und Frustrationstoleranz
  • Jagdverhalten und Jagdkontrolltraining

9

  • Nasenarbeit
  • Leinenreaktivität

10

  • Erstgespräch und Einzeltraining

11

  • Gruppenstunden

12

  • Prüfungsvorbereitung
  • Kundenfall

Themenübersicht optionale Praxiseinheiten

Nummer

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

Optionale Praxiseinheiten vor Ort

  • Aufbautraining
  • Basisziel
  • Leinenführigkeit
  • Kommunikationstechnik: Lenken und Grenzen setzen
  • Grundtraining
  • Tabubereiche
  • Abbruch- & Korrektursignal
  • Duales Feedback
  • Stimmungsübertragung
  • Deckentraining
  • Flatterbandtraining
  • Orientierungstraining
  • Schleppleinentraining
  • Einführung Clickern & Markern
  • Nasenarbeit
  • Einzelstunden und Gruppenstunden gestalten
  • Praktisches Training und Prüfungsvorbereitung
  • Körpersprache Mensch – nonverbale Kommunikation
  • Hundeverhalten – Beschreibung und Interpretation
  • Impulskontrolle
  • Frustrationstoleranz
  • Stressreduktion
  • Interventionstechniken: Desensibilisierung, Gegenkonditionierung und Umkonditionierung
  • Didaktik – Mensch-Hund-Teams einschätzen und Inhalte gut vermitteln

Nummer

Thema Optionale Praxisienheiten vor Ort

1

  • Aufbautraining
  • Basisziel
  • Leinenführigkeit
  • Kommunikationstechnik: Lenken und Grenzen setzen

2

  • Grundtraining
  • Tabubereiche
  • Abbruch- & Korrektursignal

3

  • Duales Feedback
  • Stimmungsübertragung
  • Deckentraining

4

  • Flatterbandtraining
  • Orientierungstraining
  • Schleppleinentraining

5

  • Einführung Clickern & Markern
  • Nasenarbeit

6

  • Einzelstunden und Gruppenstunden gestalten

7

  • Praktisches Training und Prüfungsvorbereitung

8

  • Körpersprache Mensch – nonverbale Kommunikation

9

  • Hundeverhalten – Beschreibung und Interpretation

10

  • Impulskontrolle
  • Frustrationstoleranz
  • Stressreduktion

11

  • Interventionstechniken: Desensibilisierung, Gegenkonditionierung und Umkonditionierung

12

  • Didaktik – Mensch-Hund-Teams einschätzen und Inhalte gut vermitteln

Selbstverständlich halten wir unsere Auszubildenden dazu an, sich auch über ihre Ausbildungszeit hinaus verschiedene Praktika oder ehrenamtliche Aufgaben im Umgang mit Hunden zu suchen, um so ihre Fähigkeiten weiter zu fördern.

So prüfen wir

Nach ihrer Hundetrainer-Ausbildung erhalten unsere Teilnehmer die Möglichkeit, optional an unserer hausinternen Prüfung teilzunehmen. Dabei können sie zeigen, wie sehr sie sich bei der Aneignung von Wissen und der praktischen Umsetzung dessen engagiert haben. Weil wir großen Wert auf zeitgemäßes, hochwertiges und in jeder Hinsicht tierschutzkonformes Hundetraining legen, beruht unser Ausbildungsstandard auf einem anspruchsvollen Niveau, welches es zu erfüllen gilt. Nicht allen Prüflingen gelingt es, diesem Anspruch gerecht zu werden und die Prüfung erfolgreich zu absolvieren.

Eine Prüfung als Abschluss der Ausbildung ist bei Ziemer & Falke in zweierlei Varianten möglich:

Variante 1

Prüfung zum Hundetrainer

  • geprüft wird durch zwei Prüfer aus dem Ziemer & Falke-Team
  • beide sind aktive Hundetrainer
  • mindestens ein Prüfer wurde durch die TÄK Niedersachsen oder Schleswig-Holstein zertifiziert und verfügt über weitere dienliche Qualifikationen

Variante 2

Prüfung zum Hundetrainer

  • geprüft wird mit zusätzlicher Anwesenheit eines unabhängigen Fachtierarztes für Veterinärwesen, der aktiv als Amtstierarzt tätig ist
  • zudem sind zwei Prüfer aus dem Ziemer & Falke-Team dabei

Die Prüfungen sind in drei Bereiche unterteilt:

  • die Prüfungsdauer beträgt 3 Stunden
  • ca. 150 Fragen im Multiple-Choice-Format
  • es müssen mindestens 82 % der Fragen richtig beantwortet werden, um zu bestehen
  • die Prüfungsdauer beträgt ca. 45 Minuten
  • dem Prüfling wird ein fremdes Hund-Halter-Team vorgestellt
  • eine mit dem Prüfungskomitee abgesprochene Problemstellung muss vom Prüfling im Ansatz gelöst werden
  • dabei liegt der Fokus auf
    • Anamnesegespräch inkl. Abklärung Gesundheitszustand und Mensch-Hund-Beziehung
    • Problemerkennung
    • Herausarbeitung möglicher Lösungsansätze und diesbezügliche Zieldefinition
    • praktische Überprüfung des Ist-Zustandes
    • verständliche Erklärung einzelner Trainingsschritte und möglicher Hilfsmittel wie z. B. Clicker
    • selbstständige Anleitung des Mensch-Hund-Teams im praktischen Training
    • Ausblick auf folgende Trainingsschritte und diesbezügliche Hausaufgaben
  • die Prüfungsdauer beträgt in der Regel ca. 30 Minuten
  • jeder Prüfer befragt den Prüfling zu einem bestimmten Fachgebiet
  • die Themen sind dem Prüfling vorher nicht bekannt und beziehen sich auf sämtliche Ausbildungsinhalte

Ausschlusskriterien für das Bestehen der Prüfung sind:

  • fehlende Besprechung und Betrachtung des Gesundheitszustandes des Hundes (siehe TierSchG § 3 Nr.1)
  • Verwendung von tierschutzwidrigem Zubehör und Hilfsmitteln (siehe TVT-Merkblatt Nr. 194)
  • tierschutzwidrige Anwendung von Hilfsmitteln wie z. B. Halti mit Schleppleine, Erziehungsgeschirr ohne Polsterung unter den Achseln
  • unangemessene Aggressionen gegen den Hund wie z. B. nach dem Hund treten
  • starkes wiederholtes Reißen an Leine/Halsband
  • am Halsband hochziehen
  • Unkenntnis über die Kriterien und Auswirkungen beim Einsatz von positiver Strafe
  • komplett fehlende Anamnese
  • Gefährdung anderer Hunde, Menschen und Hundehalter
  • Nichterkennung extremer Stressanzeichen beim Hund
  • Forderung von nicht zu leistenden Aufgaben (körperlich, psychisch)
  • deutliche Fehldiagnosen

Das Prüfungskomitee

Fachtierärzte für Veterinärwesen

Ziemer & Falke

Dr. Gero Leiner

Amtstierarzt Landkreis Oldenburg

  • Fachtierarzt für öffentliches Veterinärwesen
  • seit 2003 als Amtstierarzt im Landkreis Oldenburg tätig
  • Fachgebiete: Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung und Lebensmittelhygiene
  • Überprüfung der Haltung und des Gesundheitszustandes von Hunden
  • Durchführung von Überprüfungen von Gefahrhunden
  • Durchführung von Überprüfungen des Einsatzes, des Ausbildungs- und Leistungsstandes von Diensthunden
  • Prüfer für Sachkundeprüfungen gem. § 11 Abs. 1 Nr. 8 f des Tierschutzgesetzes
Ziemer & Falke

Jutta Flohr

Amtstierärztin Landkreis Ammerland

  • Fachtierärztin für öffentliches Veterinärwesen, Weiterbildung zur Fachtierärztin für Tierschutz abgeschlossen
  • Fachgebiete: Tierschutz, Gefahrenabwehr (NHundG)
  • tierärztliche Tätigkeit im Klein- und Heimtierbereich
  • seit 2005 als Amtstierärztin im Tierschutz des öffentlichen Veterinärwesen (kommunale Veterinärämter in Hessen und Niedersachsen, im Tierschutzdienst des niedersächsischen Landesamtes (LAVES)) tätig
  • Beratung und Überprüfung von privaten und gewerbsmäßigen Tierhaltern sowie die Überwachung von Zoo-, Wild- und Heimtierhaltungen
  • Überprüfung und Beurteilung von Hunden (NHundG)
  • Abnahme von Sachkundeprüfungen gem. § 11 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes
  • Erteilung von Erlaubnissen nach dem Tierschutzgesetz
  • Bearbeitung von Tierschutzanzeigen
  • Gutachten im Rahmen von Gerichts- und Baugenehmigungsverfahren
  • Stellungnahmen zu Rechtssetzungsvorhaben
  • kooperative Zusammenarbeit mit der Diensthundestaffel Oldenburg
  • aktives Mitglied der tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) und div. Bund-Länder-Arbeitsgruppen
Ziemer & Falke

Thomas Scherbaum

Amtstierarzt Landkreis Ammerland

  • aktuell keine näheren Infos

Hundetrainerinnen

Ziemer & Falke

Tina Ziemer-Falke

Ziemer & Falke

Christin Eylers

Ziemer & Falke

Sabrina Wöckel

Ziemer & Falke

Melanie Wichmann

Ziemer & Falke

Denise Muhsal

Wir laden Sie herzlich zu uns ein ...

In der Vergangenheit haben wir mit diesem Einblick in unser Schulungszentrum schon einige Fragen verschiedener Amtstierärzte und Amtstierärztinnen aus ganz Deutschland beantworten können. Wenn Sie mögen, laden wie Sie auch herzlich ein, uns persönlich kennenzulernen.

Gern geben wir Ihnen die Möglichkeit,

  • selbst einer Prüfung in unserem Hause beizuwohnen. Unser Prüfungskomitee freut sich auf Sie. Füllen Sie dazu gern das untenstehende Formular aus und unsere Mitarbeiter werden sich bei Ihnen melden, um einen Termin abzusprechen. Gerne planen wir Sie ein, damit Sie sich vor Ort ein eigenes Bild von unseren Prüfungen machen können.
  • mit unseren Fachtierärzten des öffentlichen Veterinärwesens Kontakt aufzunehmen und sich über die Abläufe unserer Prüfungen zu informieren. Erfragen Sie dazu unter info@ziemer-falke.de gerne die nötigen Kontaktdaten.
  • uns telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren. Die Geschäftsführerin Kristina Ziemer-Falke beantwortet gern all Ihre Fragen rund um die Ausbildungs- und Prüfungsvarianten.
  • nach Einverständnis eines Prüflings, das entsprechende Prüfungsprotokoll und die dazugehörige Dokumentation einzusehen.
  • noch tiefer ins Detail zu gehen und noch mehr Informationen zu erhalten. Vielleicht möchten Sie über einen kostenlosen Testzugang zu unserer Online-Lernplattform 30 Tage lang die Schulungsunterlagen einsehen, die jeder Ausbildungsteilnehmer bei Ziemer & Falke im ersten Monat zur Verfügung gestellt bekommt. Das ist gar kein Problem.

Benötigen Sie weitere Unterlagen, um sich einen tiefergehenden Eindruck zum Ziemer & Falke Schulungszentrum für Hundetrainer zu verschaffen? Melden Sie sich bei uns, wir sind gerne für Sie da.

Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Kristina Ziemer-Falke und Jörg Ziemer

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