Hundetraining Ziele

23. November 2015 // Woche 01

Hallo ihr Lieben,
ich bin Uschi Birr und absolviere die Hundetrainer@home-Ausbildung bei Ziemer&Falke!

In diesem Blog werde ich nun jede Woche Einblicke in meine Ausbildung geben und euch erzählen was ich mit meinen beiden Hündinnen Chica und Cora alles erlebe. Viel Spaß beim Lesen.

Zugegeben, groß nachgedacht habe ich nicht, als ich mich zum Hundetrainerkurs angemeldet habe. Es war eine Spontanentscheidung.

Weil ich beruflich kürzer treten kann und nur noch mache, was ich wirklich will.

Weil ich so viele Hundetrainer und Schulen erlebt habe, die nicht unbedingt optimal waren.

Weil ich das natürlich besser können werde.

Weil ganz nebenbei meine Hunde und ich davon profitieren werden. Meine zwei, das sind Chica, sechs Jahre alt, ein etwas mickrig geratener Whippet, der sich als Hütehund fühlt. Und Cora, 4, ein Kurzhaar-Collie, der vermutlich am liebsten Rennen laufen würde.  Sie sind zwei Eigentlich-Hunde, wie sie überall zu finden sind. Eigentlich brav, lieb, aufmerksam mit gelegentlichen  Ausrutschern und Macken. Aber ich habe schließlich auch Macken.

Ziele im Hundetraining

Dann kommt der erste Download „Ziele und Lernen 1“ und mein erstes „Oha“.

Warum ich Hunde habe? Weil ich schon immer mit Hunden gelebt habe, weil das schön ist. Meistens jedenfalls. Und das soll ich dann meine „Kunden“ fragen? Ich probiere das sofort aus. Das nette Bessy-Frauchen schaut mich verblüfft an, murmelt was von  „Keine Ahnung“ und hechtet zu Bessy, die gerade ein Hamburger-Teil anknabbert. Auch bei dem Herrchen von Lukas komme ich nicht besser an. „Den wollte meine Frau“. Okay, an meiner Fragetechnik muss ich noch arbeiten. Und an mir, denn ich kann die Frage ja auch nicht eindeutig beantworten.

Nächste Frage: Welche Ziele im Hundetraining will ich mit meinen Hunden erreichen? Ich brainstorme beim Spaziergang mit den zweien. Tatsächlich fällt mir was ein. Cora soll Impulskontrolle lernen. Und Chica auf Pfiff direkt zu mir rennen und nicht einige Zwischenstationen einlegen. Da ist ein nicht drinnen, zu negativ? Auf Pfiff direkt und blind für alles andere zu mir rennen. Besser, finde ich.

Also weiter. Die „Thema“-Eselsbrücke ist super, die Videos dazu auch. Auch mit den fünf Grobzielen, mit denen sich die meisten Halter-Wünsche erfüllen lassen, bin ich einverstanden. Die Feinzielformulierung ist nicht so leicht.

Was, wann, wo, wie lange. Hmhm

Cora soll (wann?) wenn sie dicht bei mir oder an der Leine ist, (was?) Ablenkung ignorieren,  (wo?) im Stadtverkehr und auf freiem Feld, (wie lange?) bis der impulsgebende Auslöser vorbei ist.

Und Chica soll (wann) wenn ich pfeife, (was?) direkt auf mich zulaufen (wo) beim Freilauf auf Feldern und im Wald, (wie lange?), bis sie bei mir ist.

Korrekt? Egal, ich hake Lektion 1/1 ab und clicke forsch zum Quiz:

Was? Nur sechs von acht Punkten? Kann nicht sein, habe alles korrekt beantwortet. Ich gehe das Quiz nochmal durch. Okay, ich habe zwei Mal zwei Antworten angekreuzt. Stand aber auch nicht da, dass man sich für eine entscheiden muss.

Ich entscheide: Wir machen Pause und gehen jetzt erst mal raus. Trotz Schmuddelwetter. Meine Feinziele im Hirn. Geht doch nichts über praktische Übungen.

uschi-birr-profilbild

Name: Uschi Birr

Namen der Hunde: Chica, Cora

Wer bin ich? Hundefreundin, Menschenfreundin, Journalistin

Wäre mein Hund ein Mensch, wäre er…? Chica wäre ein Stille-Wasser-Mensch, der immer seinen Willen durchsetzt. Cora ein Triathlon-Athlet.

Ich liebe Hunde, weil…? Sie mir zeigen, wie toll das Leben ist und wie man es am besten meistert.