Wie wird der Hund zum Hund?
&
Qualzucht – Rasse gleich Klasse?

Kombi-Seminar


Das Wissen um die genetischen und epigenetischen Grundlagen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Rassehundezucht. Dabei sind sowohl körperliche Merkmale wie Körperbau, Fell und Farbe, als auch Merkmale des Verhaltens im Rahmen der Selektionszucht zu berücksichtigen. Insbesondere Wesen und Verhalten sind in diesem Rahmen zu einem bedeutenden Thema geworden, denn Wesensfestigkeit und Sozialverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für ein erfreuliches Zusammenleben von Mensch und Hund. Schließlich sind es auch gesundheitliche Aspekte, die bei der Zuchtauswahl berücksichtigt werden. Bei diesem Teil des Seminars erhalten Sie eine Einführung in die wichtigsten genetischen Mechanismen, die Aussehen, Wesen und Gesundheit eines Hundes beeinflussen. Dabei werden auch neue Erkenntnisse aus dem Bereich der Epigenetik, die für die Hundezucht relevant sind, besprochen.

Im zweiten Teil des Seminars wollen wir uns dem Thema Qualzucht widmen. Schönheit liegt im Auge des Betrachters – dieser Spruch ist gerade im Bereich der Hundezucht mehr als zutreffend. Schaut man sich heute auf Hundeausstellungen um und beobachtet, was der Mensch im Lauf der Domestikation aus dem ursprünglichen Modell des ausdauernden Beutejägers gemacht hat, dann kommen tatsächlich Zweifel am ästhetischen Bewusstsein mancher Hundezüchter auf.

Wenn es nur äußerliche Merkmale wären, die dem Schönheitsideal des vermeintlichen Hundeliebhabers entsprechen, könnte man darüber hinweg sehen. Leider sind es nicht nur Äußerlichkeiten, die Hunde mancher Rassen auffallen lassen. In vielen Fällen wird das, was Liebhaber betroffener Rassen schön finden, mit massiven Beeinträchtigungen der Gesundheit und des Wohlbefindens der Hunde erkauft. Und letztlich auch mit dem Geld der Hundebesitzer, denn viele Hunde aus extrem gezüchteten Rassen benötigen teure und aufwändige tierärztliche Behandlungen, damit ihre Lebensqualität zumindest in einem erträglichen Bereich liegen kann. Es kommt somit nicht von ungefähr, dass – zumindest auf dem Papier – Zuchtmethoden verboten sind, die mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Zuchttiere bzw. ihrer Nachkommen verbunden sind. Wir informieren Sie ausführlich zum Thema Qualzucht, über tierschutzrelevante Rassemerkmale und Ansatzpunkte zur Lösung des Problems.

Rasse gleich Klasse? – In der modernen Rassehundezucht krankt es, im wahrsten Sinne des Wortes, an allen Ecken. Hohes Inzuchtniveau in kleinen geschlossenen Zuchtpopulationen, zahlreiche und häufig genetisch bedingte Erkrankungen sowie eine geringe Lebenserwartung und selbstgestrickte gesundheitliche Probleme bei vielen Rassen, machen Hunden und Besitzern das Leben schwer. Wir möchten im Seminar über wesentliche Aspekte der Hundezucht und -haltung informieren, denn würden dies mehr Hundekäufer bereits vor Anschaffung tun, ließen sich viele Probleme vermeiden.



Zeiten

  1. Tag: 09:30 bis 17:00 Uhr
  2. Tag: 09:30 bis 15:00 Uhr

jeweils inklusive 1 Std. Mittagspause


Wird diese Veranstaltung von den Tierärztekammern anerkannt?

Die Anerkennung liegt vor, wenn hinter dem jeweiligen Termin der Veranstaltung die Kürzel „NDS“ und/oder „SH“ stehen!

NDS = Anerkennung bei der Tierärztekammer Niedersachsen
SH = Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig-Holstein


Investition

  • 289,00 € je Teilnehmer (ohne Hund)

Dozent

Prof. Dr. med. vet. Irene Sommerfeld-Stur bei Ziemer & Falke

Prof. Dr. med. vet. Irene Sommerfeld-Stur

A.Univ.Prof.Dr.med.vet. Irene Sommerfeld-Stur promovierte und habilitierte nach ihrem Veterinärmedizinstudium an der Tierärztlichen Hochschule in Wien. Ihr ganz großes Interesse gilt der kynologischen Genetik und dabei speziell die Problematik von Erbfehlern und Qualzucht. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in Niederösterreich, gibt ihr Wissen bei Vorträgen an Hundezüchter und -halter gerne weiter und ist auch als Autorin erfolgreich.

Seminar mit Irene Sommerfeld-Stur: Wie wird der Hund zum Hund - Qualzucht - Rasse gleich Klasse

Absatz


Seminarinhalte

Was erwartet mich in dem Seminar
„Was kommt in den Napf? – Ernährung und Futterallergien“?

Folgende Themen werden wir ausführlich besprechen:

  • Was ist ein Gen, wie wirken Gene?
  • Was sind Mutationen und was haben sie für eine Bedeutung“
  • Wie beeinflussen Gene Körperbau, Farbe, Verhalten und Gesundheit?
  • Welche Rolle spielt die Umwelt?
  • Wie werden genetische Informationen weitergegeben?
  • Wie weit können sich epigenetische Schaltungen auf die nächste(n) Generation(en) auswirken?
  • tierschutzrelevante Tierzucht – Verbot der Tierquälerei
  • gesetzliche Aspekte
  • Entstehung und Veränderung von Rassen – funktionelle Aspekte bestimmter Rassemerkmale
  • klinische Aspekte von Extremmerkmalen (Atemnot, Lahmheit, Taubheit, Hautveränderungen)
  • Auswege: Verantwortung der Formwertrichter, der Züchter, der Verbände, der Käufer
  • Warum überhaupt ein Rassehund – wäre der Mischling die bessere Lösung?
  • Was ist von den Doodles zu halten?
  • Woher kommen die Probleme in der Rassehundezucht?
  • Was ist denn so schlimm an Inzucht?
  • Warum gibt es immer mehr Erbkrankheiten?
  • Was sollte man vor dem Kauf eines Hundes abklären?

Was brauche ich für dieses Seminar

Dieses Seminar ist ein reines Theorieseminar. Gerne dürfen Sie sich eigene Notizen mach. Für diesen Fall bringen Sie bitte Schreibutensilien mit.


Teilnehmer

Maximale Teilnehmerzahl:
50 Teilnehmer/innen ohne Hund

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihr/e Hund/e ausschließlich bei der Buchungsoption „Teilnahme mit Hund“ eingeplant und in die Veranstaltung mitgenommen werden können.


Teilnahmebedingungen

Wenn sich leider nicht genügend Teilnehmer anmelden, so werden wir die Veranstaltung gegebenenfalls absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Bitte entnehmen Sie die gültigen Stornofristen unseren AGB.


Hinweise

Wir bitten Sie, Ihre läufige Hündin zu Hause zu lassen, um ihr und anderen anwesenden Hunden unnötigen Stress zu ersparen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und weisen darauf hin, dass unsere AGB’s davon unberührt bleiben. Auf unserem Schulungsgelände bitten wir Sie, die Hunde stets an der Leine zu führen.

Wie wird der Hund zum Hund? & Qualzucht – Rasse gleich Klasse?

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Gefährliche Rasse – Gefährliche Hunde
– Verhaltensgenetik


Politische Maßnahmen zur Reduzierung der Gefahr von Verletzungen durch Hunde basieren im Wesentlichen auf der Hypothese, dass manche Hunde, allein auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Rassen, als besonders gefährlich anzusehen sind. Diese Hypothese entbehrt jeglicher sachlichen oder wissenschaftlich abgesicherten Grundlage.

In der Praxis führt sie zu unzumutbaren Belastungen von Hunden und deren Besitzern, ohne im Gegenzug tatsächlich die gewünschte Sicherheit vor Verletzungen durch Hunde zu gewährleisten. Im Seminar werden Überlegungen zu „gefährlichen Hunden“ im Gegensatz „zu gefährlichen Rassen“ besprochen.

Wesen und Verhalten sind im Rahmen der Hundezucht zu einem bedeutenden Thema geworden, nicht nur, weil Wesensfestigkeit und Sozialverträglichkeit eine wichtige Voraussetzung für ein erfreuliches Zusammenleben von Menschen und Hunden sind. Auch die immer wieder von Medien und Politik thematisierte Problematik gefährlicher Hunde, stellt an die Hundezüchter die Forderung zur Zucht  verhaltensicherer Hunde.

Es ist noch gar nicht lange her, dass eine genetische Grundlage von Wesens- und Verhaltensmerkmalen überhaupt erkannt und akzeptiert wurde. Inzwischen sind Wesenstests eine der obligatorischen Voraussetzungen für eine Zuchtzulassung. Dabei wird die Validität der eingesetzten Tests sowie die Heritabilität des Prüfergebnisses oft unzureichend hinterfragt.

Um bei der Zucht und Aufzucht von Hunden alle Möglichkeiten zur Entwicklung wesensfester und sozialverträglicher Hunde nutzen zu können, erscheint eine Auseinandersetzung mit den genetischen und epigenetischen Grundlagen des Verhaltens sowie der Wirkung von Umwelteinflüssen wichtig zu sein.



Zeiten

09:30 bis 17:00 Uhr
inklusive 1 Std. Mittagspause


Wird diese Veranstaltung von den Tierärztekammern anerkannt?

Die Anerkennung liegt vor, wenn hinter dem jeweiligen Termin der Veranstaltung die Kürzel „NDS“ und/oder „SH“ stehen!

NDS = Anerkennung bei der Tierärztekammer Niedersachsen
SH = Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig-Holstein


Investition

  • 149,00 € je Teilnehmer (ohne Hund)

Dozent

Prof. Dr. med. vet. Irene Sommerfeld-Stur bei Ziemer & Falke

Prof. Dr. med. vet. Irene Sommerfeld-Stur

A.Univ.Prof.Dr.med.vet. Irene Sommerfeld-Stur promovierte und habilitierte nach ihrem Veterinärmedizinstudium an der Tierärztlichen Hochschule in Wien. Ihr ganz großes Interesse gilt der kynologischen Genetik und dabei speziell die Problematik von Erbfehlern und Qualzucht. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in Niederösterreich, gibt ihr Wissen bei Vorträgen an Hundezüchter und -halter gerne weiter und ist auch als Autorin erfolgreich.

Seminar "Gefährliche Rasse - Gefährliche Hunde - Verhaltensgenetik" bei Ziemer & Falke

Absatz


Seminarinhalte

Was erwartet mich in dem Seminar
„Gefährliche Rasse – Gefährliche Hunde – Verhaltensgenetik“?

Folgende Themen werden wir ausführlich besprechen:

  • Evolution und Domestikation – Rasseentstehung – Rasseentwicklung – Entwicklung rassetypischer Verhaltensweisen
  • Gibt es ein Gen für Aggressivität?
  • Beurteilung von Rasseunterschieden in definierten Verhaltensweisen
  • Grundlagen der Hypothese der Gefährlichkeit aufgrund der Rassezugehörigkeit – häufige Fehler bei der Interpretation von Studienergebnissen
  • Was macht einen Hund gefährlich? – rassebezogene und rasseunabhängige Faktoren
  • Was gibt es für Möglichkeiten, Menschen vor Hunden zu schützen?

Genetische Aspekte von Wesen und Verhalten:

  • Prinzipien der Genwirkung – genetischer Code – epigenetische Markierungen
  • verhaltensrelevante Genprodukte – Neurotransmitter, Hormone, körperliche Merkmale
  • verhaltensrelevante Umwelteinflüsse – epigenetisch sensible Zeitfenster – Trächtigkeit, Primärsozialisation, Pubertät
  • verhaltensrelevante Erkrankungen
  • Möglichkeiten der Selektion auf Verhalten und Wesen – Ansprüche an die Aussagesicherheit von Wesenstests
  • Inzucht und Verhalten – genetische Vielfalt – Autoimmunerkrankungen – Schilddrüsenunterfunktion

Was brauche ich für dieses Seminar

Dieses Seminar ist ein reines Theorieseminar. Gerne dürfen Sie sich eigene Notizen mach. Für diesen Fall bringen Sie bitte Schreibutensilien mit.


Teilnehmer

Maximale Teilnehmerzahl:
25 Teilnehmer/innen ohne Hund

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihr/e Hund/e ausschließlich bei der Buchungsoption „Teilnahme mit Hund“ eingeplant und in die Veranstaltung mitgenommen werden können.


Teilnahmebedingungen

Wenn sich leider nicht genügend Teilnehmer anmelden, so werden wir die Veranstaltung gegebenenfalls absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Bitte entnehmen Sie die gültigen Stornofristen unseren AGB.


Hinweise

Wir bitten Sie, Ihre läufige Hündin zu Hause zu lassen, um ihr und anderen anwesenden Hunden unnötigen Stress zu ersparen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und weisen darauf hin, dass unsere AGB’s davon unberührt bleiben. Auf unserem Schulungsgelände bitten wir Sie, die Hunde stets an der Leine zu führen.

Gefährliche Rasse – Gefährliche Hunde – Verhaltensgenetik

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Abenteuer Vertrauen - tiergestützte Intervention bei Kindern mit Ängsten und Wut - Seminar
Tiergestützte Entspannung für Kinder und Jugendliche - Seminar

Bindungsorientierte Begleitung – Vom Welpen bis zum Senior


Bindung ist ein vielfach verwendeter Begriff. Aber was genau bedeutet Bindung eigentlich? In diesem Seminar wird die Bindungstheorie erklärt und der Kontext zur Hundeerziehung dargestellt. Die Kriterien einer sicheren Bindung sind von großer Bedeutung innerhalb der Hundeerziehung. Soll sich unser Hund an uns orientieren, sich an uns wenden, wenn er verunsichert ist und gerne in unserer Nähe sein, so erfordert dies einen vertrauensvollen und bindungsfördernden Umgang.

In den verschiedenen Lebensphasen eines Hundes ändern sich jedoch auch die Bedürfnisse. Ein Welpe benötigt noch sehr viel Unterstützung und Sicherheit. Der Junghund will bereits mehr Freiraum, um die Welt erkunden zu können und trotzdem braucht er auch den Rückhalt seines Halters. Mit dem Alter werden Hunde oft wieder anhänglich. Die bindungsorientierten Bedürfnisse in den verschiedenen Lebensphasen, vom Welpen bis zum Senior, werden entsprechend dargestellt.

Mit Hilfe von Fallbeispielen und Videoanalysen wird veranschaulicht, was Hunde brauchen, um eine sichere Bindung aufbauen zu können. Zusätzlich zu den theoretischen Aspekten wird Raum und Zeit für individuelle Anliegen sein. Im Rahmen von praktischen Übungen wird auf die individuelle Mensch-Hund Bindung der Teilnehmer/innen eingegangen. Für 6 Teilnehmer/innen ist die praktische Arbeit mit dem eigenen Hund möglich. Alle anderen Teilnehmer/innen können durch die Erklärungen und durch das Zusehen ebenfalls von der Praxis profitieren.



Zeiten

1. Tag: 09:30 bis 17:00 Uhr
2. Tag: 09:30 bis 15:00 Uhr
jeweils inklusive 1 Std. Mittagspause


Wird diese Veranstaltung von den Tierärztekammern anerkannt?

Die Anerkennung liegt vor, wenn hinter dem jeweiligen Termin der Veranstaltung die Kürzel „NDS“ und/oder „SH“ stehen!

NDS = Anerkennung bei der Tierärztekammer Niedersachsen
SH = Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig-Holstein


Investition

  • 289,00 € je Teilnehmer (mit 1 Hund)
  • 239,00 € je Teilnehmer (ohne Hund)

Dozent

Mag. Dr. Iris Schöberl

Mag. Dr. Iris Schöberl ist Verhaltensbiologin und hat ihre Doktorarbeit in der Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung an der Universität Wien abgeschlossen. Ihre zentralen Themen sind Bindungs- und Beziehungsaufbau, Stressmanagement, Angst und Aggression. Sie ist selbstständige Hundeverhaltensberaterin und Verhaltenstrainerin und absolvierte eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin und zum systemischen Coach und bietet ganzheitliche Familienberatung an.

Iris Schöberl: Bindungsorientiere Begleitung - vom Welpen bis zum Senior

Absatz


Seminarinhalte

Was erwartet mich in dem Seminar
„Bindungsorientierte Begleitung – Vom Welpen bis zum Senior“?

Folgende Themen werden wir ausführlich besprechen:

  • biologische und psychologische Grundlagen der Bindung
  • Mythen über die Mensch-Hund-Bindung
  • Bindungs- und Beziehungsaufbau – was brauchen Hunde?
  • Fallbeispiele und Gruppenarbeit
  • Praxis mit dem eigenen Hund

Was brauche ich für dieses Seminar

Für jene mit Hund: Bitte eine Decke oder Box (so dass der Hund sich wohl fühlt), Brustgeschirr oder breites Halsband OHNE Zugfunktion, 5 m Schleppleine (KEINE Flexileine) und viele tolle Leckerlis mitbringen.


Teilnehmer

Maximale Teilnehmerzahl:
6 Teilnehmer/innen mit Hund
14 Teilnehmer/innen ohne Hund

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihr/e Hund/e ausschließlich bei der Buchungsoption „Teilnahme mit Hund“ eingeplant und in die Veranstaltung mitgenommen werden können.


Teilnahmebedingungen

Wenn sich leider nicht genügend Teilnehmer anmelden, so werden wir die Veranstaltung gegebenenfalls absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Bitte entnehmen Sie die gültigen Stornofristen unseren AGB.


Hinweise

Wir bitten Sie, Ihre läufige Hündin zu Hause zu lassen, um ihr und anderen anwesenden Hunden unnötigen Stress zu ersparen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und weisen darauf hin, dass unsere AGB’s davon unberührt bleiben. Auf unserem Schulungsgelände bitten wir Sie, die Hunde stets an der Leine zu führen.

Bindungsorientierte Begleitung – Vom Welpen bis zum Senior

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Apportieren als teamfördernde Maßnahme - typgerechte Auslastung für jagdlich motivierte Hunde

Hilfe mein Hund ist hochsensibel – vom Umgang mit besonders feinfühligen Hunden


Hochsensibilität ist ein besonders wichtiges und bisher leider vollkommen vernachlässigtes Thema. Ungefähr 15-20 Prozent der Bevölkerung, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren, sind hochsensibel. Menschen und Tiere, die hochsensibel sind, nehmen Reize intensiver und detaillierter wahr, als durchschnittlich sensible Personen.

Hochsensible Personen können dadurch Emotionen oft besonders gut lesen, riechen, hören Dinge, die andere nicht bemerken, spüren und sehen Ereignisse, die an anderen vorbeiziehen. Dies ist eine besondere Eigenschaft, die viele Vorteile mit sich bringt, aber auch gewisse Anstrengungen. Durch die besonders feine und intensive Wahrnehmung der Welt benötigen hochsensible Personen oft mehr Ruhe und Rückzug, sind schneller reizüberflutet, können sich nicht so lange konzentrieren und können durch die Stimmungen anderer leichter überfordert werden.

Auch auf Hunde trifft all dies zu. Das Leben mit einem hochsensiblen Hund bedeutet, die Welt intensiver wahrzunehmen, den Hund aber noch gezielter vor Reizüberflutung schützen zu müssen. Hochsensible Hunde sind ganz besonders und können für ihre Halter eine große Schatzkiste, aber ebenso eine starke Belastung sein, vor allem, wenn der Halter selbst hochsensibel ist und schnell an seine Grenzen stößt.

Iris Schöberl über das Thema Hochsensibilität beim Hund: „Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, denn oft werden Hunde als hyperaktiv oder als sogenannte ADHS-Hunde abgestempelt, obwohl sie eigentlich nur ganz besondere, hochsensible Wesen sind, die mehr Verständnis und Unterstützung bräuchten.“



Zeiten

1.Tag: 09:30 bis 17:00 Uhr
2.Tag: 09:30 bis 15:00 Uhr
jeweils inklusive 1 Std. Mittagspause


Wird diese Veranstaltung von den Tierärztekammern anerkannt?

Die Anerkennung liegt vor, wenn hinter dem jeweiligen Termin der Veranstaltung die Kürzel „NDS“ und/oder „SH“ stehen!

NDS = Anerkennung bei der Tierärztekammer Niedersachsen
SH = Anerkennung bei der Tierärztekammer Schleswig-Holstein


Investition

  • 289,00 € je Teilnehmer (ohne Hund)

Dozent

Mag. Dr. Iris Schöberl

Mag. Dr. Iris Schöberl ist Verhaltensbiologin und hat ihre Doktorarbeit in der Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung an der Universität Wien abgeschlossen. Ihre zentralen Themen sind Bindungs- und Beziehungsaufbau, Stressmanagement, Angst und Aggression. Sie ist selbstständige Hundeverhaltensberaterin und Verhaltenstrainerin und absolvierte eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin und zum systemischen Coach und bietet ganzheitliche Familienberatung an.

Hilfe mein Hund ist hochsensibel - Vom Umgang mit besonders feinfühligen Hunden

Absatz


Seminarinhalte

Was erwartet mich in dem Seminar
„Hilfe mein Hund ist hochsensibel – vom Umgang mit besonders feinfühligen Hunden“?

Folgende Themen werden wir ausführlich besprechen:

  • was ist Hochsensibilität
  • wie gehen wir im Alltag damit um
  • persönliche Fallbeispiele und spezielle Interventionsmöglichkeiten für hochsensible Hunde und ihre Halter
  • wie beeinflusst meine eigene Sensibilität das Leben mit meinem Hund
  • Was brauchen hochsensible Halter und Hunde, um ihren Alltag gemeinsam erfolgreich zu meistern
  • persönliche Strategien entwickeln, um das Wohlbefinden zu fördern und zu erhalten

Was brauche ich für dieses Seminar

Dieses Seminar ist ein reines Theorieseminar. Gerne dürfen Sie sich eigene Notizen mach. Für diesen Fall bringen Sie bitte Schreibutensilien mit.


Teilnehmer

Maximale Teilnehmerzahl:
25 Teilnehmer/innen ohne Hund

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihr/e Hund/e ausschließlich bei der Buchungsoption „Teilnahme mit Hund“ eingeplant und in die Veranstaltung mitgenommen werden können.


Teilnahmebedingungen

Wenn sich leider nicht genügend Teilnehmer anmelden, so werden wir die Veranstaltung gegebenenfalls absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Bitte entnehmen Sie die gültigen Stornofristen unseren AGB.


Hinweise

Wir bitten Sie, Ihre läufige Hündin zu Hause zu lassen, um ihr und anderen anwesenden Hunden unnötigen Stress zu ersparen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und weisen darauf hin, dass unsere AGB’s davon unberührt bleiben. Auf unserem Schulungsgelände bitten wir Sie, die Hunde stets an der Leine zu führen.

Hilfe mein Hund ist hochsensibel – vom Umgang mit besonders feinfühligen Hunden

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