Therapie- und Besuchshundausbildung

Mit dem eigenen Hund anderen Menschen helfen können – ist das nicht eine schöne Vorstellung? Das finden wir auf jeden Fall und haben deshalb die Therapie- und Besuchshundausbildung in unser Ausbildungs-Angebot aufgenommen. Ab Januar 2018 freuen wir uns wirklich sehr, Ihnen diesen Ausbildungsgang anbieten zu können.

Nach Ausbildungsabschluss wird es Ihnen, gemeinsam mit Ihrem Hund möglich sein, in sozialen Einrichtungen Ihre Hilfe anzubieten. Stellen Sie sich vor, Sie könnten alten Menschen in einem Altenpflegeheim von Zeit zu Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder Kindern in der Schule zeigen, wie viel Freude und Sicherheit ein Vierbeiner vermitteln kann. Eine der größten Herausforderungen ist der Einsatz in einem Hospiz. Auch hier können Sie mit Ihrem Hund Gutes tun. Nachweislich gelingt es Tieren und speziell unseren Hunden, sich beruhigend auf Patienten auszuwirken.

Die Ausbildungsinhalte im Überblick

Die Arbeit mit Hunden in sozialen Einrichtungen erfordert sehr viel Wissen. Besonders die Bedürfnisse des Hundes müssen erkannt, verstanden und berücksichtigt werden. Daher beinhaltet diese zwölfmonatige Ausbildung sehr viel Fachwissen rund um den Hund. Natürlich schließen sich Informationen zum Einsatz und zur Arbeitsweise in den unterschiedlichen Einrichtungen an. Hier geht es beispielsweise um mögliche Erkrankungen und wie man damit umgeht. Auch die Organisation und Durchführung solcher Besuche sind Bestandteile der Therapie- und Besuchshundausbildung. Weitere Themenbereiche sind: Kommunikation mit dem Hund, Hygiene des Hundes und in der Einrichtung, Konditionierung, Entspannung, Troubleshooting, Verstärker, Motivation, Lerntheorie, Clickertraining und vieles mehr. Grundsätzlich ist diese Ausbildung auf drei Säulen aufgebaut. Es handelt sich um die Bereiche Hund und Halter, soziale Einrichtungen und Gesundheit/Psychologie.

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Ausführliche Informationen finden Sie auch bald in unserer Infomappe, die wir Ihnen als Download zur Verfügung stellen.

Informationen zu Theorie und Praxis

Jeden Monat wird Ihnen eins von insgesamt zwölf Skripten freigeschaltet. Diese Skripte können Sie in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten und sich dabei auf viele tolle Lernvideos zum jeweiligen Thema freuen. Nach jeder Lektionen stehen Ihnen Online-Hausaufgaben zur Verfügung anhand derer Sie Ihre Lernfortschritte testen können. Sie dürfen die Hausaufgaben beliebig oft wiederholen und damit Ihr Wissen festigen.

Zudem steht Ihnen ein Forum zur Verfügung, in dem Sie sich mit den Dozenten und anderen Teilnehmern austauschen können.

An zwölf Praxistagen, die zu sechs thematischen Praxiseinheiten zusammengefasst sind, werden Sie viele praktische Erfahrungen sammeln können. Im direkten Kontakt mit unseren erfahrenen Dozenten können Sie dann auch offene Fragen und Skriptinhalte besprechen. Für diese Ausbildung brauchen Sie einen eigenen Hund, mit dem Sie hier lernen und später auch arbeiten wollen.

Ausbildungsabschluss Therapie- und Besuchshundausbildung

Nach der Ausbildung können Sie unsere hausinterne Prüfung ablegen. Diese besteht aus drei Teilen: Dazu gehören:

  • eine ca. 3-stündige Theorieprüfung
  • eine praktische Prüfung
  • ein Fachgespräch

Die Prüfung ist nicht Bestandteil der Ausbildung und kann optional gebucht werden.

Nach bestandener Prüfung erhalten Sie unser Ziemer&Falke-Zertifikat.

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung. Sowohl auf der Teilnahmebestätigung, als auch auf dem Zertifikat wird zusätzlich Ihr Hund vermerkt, mit dem Sie die Ausbildung absolviert haben.

Warum Therapie- und Besuchshundausbildung?

Wenn Sie gern für andere Menschen da sind, Ihnen das Wohl anderer wichtig ist und Sie dabei gern mit Ihrem Hund eine Einheit bilden wollen, dann kann dieser Ausbildungsgang für Sie eine große Bereicherung im Leben sein. Natürlich sollte jedem klar sein, dass es hier auch eine sehr emotionale Komponente zu beachten gibt. Nicht jeder Mensch verkraftet solch eine Herausforderung. Wenn Sie nun etwas unsicher sind und sich vor einer Entscheidung gerne noch einmal beraten lassen wollen, dann ist das gar kein Problem. Rufen Sie an und lassen Sie sich von unseren netten Mitarbeiterinnen helfen. Telefonisch erreichen Sie uns unter 04435 9705990. Auch per E-Mail sind wir unter info@ziemer-falke.de gerne für Sie da.

Schauen Sie sich gern schon einmal unsere Übersicht aller Praxistage an und planen Sie mögliche Termine und Veranstaltungsorte im Voraus.

Wir freuen uns auf Sie!

Therapie- und Besuchshundausbildung

Themenauszug Theorie:

Theorie

  • Lerntheorie
  • soziale Strukturen und Rangordnung
  • Verhaltensentwicklung
  • Kommunikation des Hundes
  • Kommunikation zwischen Menschen
  • Hundegesundheit
  • Ausdrucksverhalten
  • Psyche und Gesundheit sowie Erkrankungen von Menschen
  • Konditionierung
  • Entspannung
  • Motivation
  • Verstärker
  • soziale Einrichtungen
  • Hygiene und Bestimmungen
  • rechtliche Grundlagen
  • Marketing

Themenauszug Praxis:

Praxis

  • Ausdrucksverhalten
  • Lerntheorie
  • Impulskontrolle
  • Hund-Mensch-Training
  • der Hund in der Einrichtung
  • Psyche und Gesundheit
  • Hygiene
  • Stress
  • Entspannung
  • Training in der Einrichtung
  • Marketing, Recht und Steuern
  • Auslastung
  • Belohnung
  • Handlungsketten
  • Fehlerquellen

Besuchshund im Altenheim

Sind Sie noch unsicher, ob Sie oder Ihr Hunde für die Ausbildung zum Therapie- und Besuchshund geeignet sind? Als kleine Hilfestellung haben wir für Sie einen kleinen Fragebogen zusammengestellt. Wenn Sie hier so gut wie alle Fragen mit JA beantworten können, dann stehen alle Zeichen auf LOS.

Fragen anschauen

Prinzipiell kann jeder Hund zum Therapiehund ausgebildet werden, egal zu welcher Rasse er gehört und wie groß er ist. Auch Mischlinge können diese Ausbildung absolvieren. Der Hund sollte aber Spaß daran haben, mit der zu besuchenden Menschengruppe zusammen sein zu wollen.

  1. Mag Ihr Hund andere Menschen?
  2. Ist Ihr Hund gut sozialisiert?
  3. Verfügt Ihr Hund über ein freundliches Wesen anderen Menschen, Tieren und Hunden gegenüber?
  4. Mag Ihr Hund gerne gestreichelt oder angefasst werden?
  5. Ist Ihr Hund weder ängstlich, schreckhaft oder unsicher?
  6. Hat Ihr Hund ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild?
  7. Ist Ihr Hund gesund und dem Alter entsprechend geimpft?
  8. Kann Ihr Hund den Alltag ohne Aggressionen bewältigen?
  9. Können Sie das Jagdverhalten Ihres Hundes jederzeit kontrollieren?
  10. Sind Sie bereit, einiges an Zeit zu investieren und sehr viel Fachwissen über Hunde und soziale Einrichtungen, zu Hygiene und Krankheiten von Menschen zu lernen?
  11. Sind Sie teamfähig und kontaktfreudig?
  12. Strahlen Sie soziale Kompetenz und Lebensfreude aus?
  13. Können Sie gut mit Kritik umgehen?
  14. Sind Sie physisch und psychisch belastbar?
  15. Sind Sie offen für neue Lebenserfahrungen?
  16. Verfügen Sie über genügend Zeit, regelmäßig in sozialen Einrichtungen Ihre Arbeit als Team anbieten zu können?

Sollten Sie noch Fragen haben, steht Ihnen unser freundliches Team gern beratend zur Seite.

Ausbildungsgang

Therapie- und
Besuchshundausbildung

Ausbildungsdauer:
12 Monate

Berufsbegleitend:
Ja

Gruppengröße:
max. 6 Teilnehmer

Standorte:
siehe Standortseite

Verpflegung:
Suppe gefällig? An unserem Standort in Großenkneten testen wir derzeit unsere Suppenküche. Hier bieten wir Ihnen für den kleinen Hunger zwischendurch gesunde und leckere Bio-Suppen zum Erwerb. Guten Appetit!

Investition:
siehe Termin- und Preisliste

Zahlungsweise:
Einmalzahlung oder Ratenzahlung möglich

Ablauf:
12 Praxisage (6 x 2 Tage) mit jeweils Theorie und Praxis

Schulungsmaterialien:
verständliche Online-Skripte, Online-Hausaufgaben, Lernvideos

Einstiegsmöglichkeit:
jederzeit (ab 01. Januar 2018)

Zulassungsvoraussetzungen:
keine