Lisas Blog
19. Januar 2016 /
  • Allgemein / 
  • Tagebuch-Hundetrainerin-Ausbildung

Lisas Tagebuch – 4 – So klappt die Theorie

Thema der Woche – So klappt die Theorie

HALLO, WIR SIND ES WIEDER,
LISA UND FINN!

Heute geht es in meinem Tagebucheintrag um das Lernen, genauer gesagt um das theoretische Lernen. Beim letzten Eintrag hatte ich euch erklärt, wie ich das mit dem Lernen vom praktischen Training handhabe. Da es aber nicht nur um die Praxis geht, sondern auch um die Theorie, erkläre ich euch wie ich das viele theoretische Wissen [mal mehr, mal weniger] in meinen Kopf bekomme.

Theorie lernen

Theorie lernen

Theorie lernen macht dir keinen Spaß? Ich zeige dir wie du es lieben wirst !

Zu jeder Praxis gehört Theorie

Den meisten Menschen geht es wahrscheinlich genauso wie mir. Wir können mit den praktischen Übungen (vorallem im Hundetraining) die gelernten Dinge, uns einfach besser merken. Eine Übung wird vorgemacht, diese brennt sich in unsere Köpfe ein und zu Hause können wir die Übung gleich wieder abspielen. Ja, wenn lernen doch nur immer so einfach wäre… Zu jeder Praxis gehört nämlich auch die Theorie. Vom einen geliebt vom anderen gehasst. Ich muss zugeben, anfangs mochte ich die Lerntheorie auch nicht. Allerdings habe ich einen Weg gefunden, um mir das Lernen zu erleichtern und ja – Theorie kann sogar spaß machen! Damit euch das theoretische Lernen genauso leicht fällt wie mir, habe ich euch diesen Eintrag geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Ich bin der Frage-Antwort-Typ

Ich lerne am besten mit Karteikarten. Das ist zwar eine monstergroße Arbeit, dennoch hilft es mir ungemein. Ich nehme mir mein Skript zur Hand, lese die einzelnen Abschnitte Schritt für Schritt durch, markiere mit einem Textmarker für mich wichtige Stellen und dann geht es ans Kärtchen schreiben. Auf die Vorderseite schreibe ich meine Fragen [in eigenen Worten] auf die Rückseite [auch in eigenen Worten] meine Antworten. Daran merke ich schon ob ich den Textabschnitt verstanden habe oder nicht. Es ist schon oft schwierig eigene Fragen & Antworten aus dem Text zu ziehen, [manchmal spicke ich auch] allerdings könnt ihr euch so selbst überprüfen, ob ihr das Skript verstanden habt oder nicht. Schon alleine das mit eigenen Worten aufzuschreiben brennt sich bei mir ein.
Dann geht es für mich ans verinnerlichen. Ich bin ein Lerntyp der sich die Fragen und Antworten durchliest und die Kärtchen dem Partner in die Hand drückt, sodass er mich abfragen kann [wie in einer Quiz-Show] Und wenn er keine Zeit hat, frage ich mich einfach selbst ab. Das ist einfach total lustig und macht mir sowas von Spaß  Natürlich weiß ich nicht jede Antwort, aber durch das ständige wiederholen und abfragen, lerne ich das einfach zu gerne und somit bleibt es irgendwann auch mal hängen. Wenn ich mir etwas wirklich nicht merken kann, schreibe ich das Thema auf einen Post-it und hänge diesen an einem guten Platz, wo ich mindestens 100 mal am Tag vorbei laufe. Irgendwann wird auch dieses Thema in meinem Kopf hängen bleiben.

So machen wir es bei Ziemer&Falke

Bei Ziemer & Falke bekommen wir vor jedem Seminar, (d.h. einmal im Monat) ein Online-Skript zur Verfügung gestellt. Natürlich schafft es kaum einer, dies vor unseren Seminaren zu lesen, da die meisten noch mit dem vorherigen Skript beschäftigt sind. Das macht auch nichts aus, denn wir gehen zu den Theorie- & Praxisseminaren ja eben um das, was im Skript steht, zu lernen. Das Skript dient uns danach zum Lernen, nachschlagen und zum vertiefen der Themen.
Da ich mir nicht alles merken kann, was wir auf den Seminaren besprochen haben, notiere ich mir immer für mich wichtige Dinge auf meinem Skript. Diese Themen schreibe ich mir zu Hause auf ein extra Blatt und ergänze diese zum Teil.

Lern-Tipps von mir

Eine gute Alternative, dennoch genauso viel Arbeit, ist eine Zusammenfassung in eigenen Worten des Skripts zu schreiben. So habe ich anfangs versucht zu lernen. Nur habe ich schnell gemerkt, wenn ich mir nur die Zusammenfassung durchlese, ohne mich irgendwie abfragen zu können, bringt das bei mir nichts. Für diejenigen die gerne schreiben und so ihr Gelerntes verinnerlichen, ist das eine gute Möglichkeit.

Zum Thema Hundetraining, Verhalten, Psychologie etc, habe ich mir DvD’s gekauft. Gerade wenn ich mir die Finger wund geschrieben habe und einfach nichts mehr in mein Kopf geht, ist das eine super Möglichkeit zum Lernen. Man sitzt entspannt auf dem Sofa mit einem Kaffee in der Hand und schaut gemütlich das Training im Fernseher an. Dadurch, dass ich sehe wie trainiert wird und ich es mir vorstellen kann, lerne ich gleich mit und es brennt sich mal wieder in meinen Kopf mit ein. Ja lernen kann auch schön entspannt sein

Für diejenigen die gerne zuhören beim Lernen, ist die DVD eine gute Möglichkeit oder ihr nehmt das Skript auf ein Band auf und hört es euch immer wieder an. Vielleicht sogar als Gute-Nacht-Geschichte :) Natürlich müsst ihr auch bei dieser Lernmethode Zeit investieren.

Mein Rat:

Findet heraus, welcher Lerntyp ihr seid!

Mein Fazit für diesmal

Werdet kreativ oder veranstaltet eine Quiz-Show so wie ich sie gerne mache. Die ganze Arbeit und Mühe zahlt sich am Ende definitiv aus. Ihr müsst nur euren Weg finden, wie ihr am besten lernt. Wenn ihr diesen gefunden habt, werdet ihr euch das Gelernte merken und verinnerlichen. Natürlich gehört die tägliche Routine dazu. Je öfter ihr es liest, sieht, hört, desto besser prägt ihr es euch ein. Welcher Lerntyp du bist, musst du selbst rausfinden. Wenn du das weißt, klappt es auch mit dem Lernen immer besser.

Ich hoffe ihr könnt einen oder mehrerer meiner Tipps annehmen und umsetzen und liebt es, Theorie zu lernen, genauso wie ich :)

Bis zum nächsten Mal!

Pfote, Lisa & Finn

Du willst mehr lesen von mir …