SUP mit Hund - eine Anleitung

Letzte Woche stellte ich Dir im Blog ja SUP – „Stand Up Paddling“ – mit Hund vor. Unsere liebe Mitarbeiterin Jane stürzte sich für Dich in die Fluten und lernte diese witzige Sportart kennen. Natürlich hatte sie den Fokus darauf gelegt, dass Hunde mitkommen können und daraus ein gemeinsames Hobby für Dich und Deinen Hund wird.

 

Nachdem uns Jane eine tolle Einführung gegeben hatte, ist nun nur noch die Frage offen, wie Du Deinen Hund an SUP gewöhnen kannst. Lies Dir auch gerne unseren SUP-Beitrag von letzter Woche zu dem Thema (https://www.ziemer-falke.de/stand-up-paddling-mit-hund-unsere-jane-hat-es-getestet/) durch.

 

SUP mit Hund – So geht´s mit dem Hund

Natürlich ist die Anleitung für Dich und Deinen Hund so aufgebaut, dass das gesamte Training stressfrei und tierschutzkonform vonstatten geht. Das bedeutet, dass Dein Hund jeden Schritt FREIWILLIG tun sollte und niemals zu etwas gezwungen wird. Baue alles kleinschrittig auf, wie etwa so:

 

  • Das Board wird erst einmal sicher auf dem Boden des Festlandes positioniert. Es sollte nicht wackeln und daher stabilisiert werden.
  • Nun machst Du Deinem Hund das Board schmackhaft, indem Du ein Leckerchen, Spielzeug o. Ä. auf das Board legst und ihn entscheiden lässt, ob er die Kekse vom Bord fressen möchte oder das Spielzeug nehmen möchte. Wiederhole den Schritt solange bis Du erkennst, dass Dein Hund diese entspannt und ohne Widerstand aufnimmt. Jane hatte auch den Tipp gegeben, dass man das Board auch mit einer Tube Leberwurst einbalsamieren könnte – es kommt ja schließlich ins Wasser ;-).
  • Ist der Schritt sicher umgesetzt, darf der Hund auch gerne das Board mit seinen Pfoten erkunden. Er darf drüber laufen, balancieren, sich setzen und alles das, was er will. Also, rauf auf das Board! Dieses sollte zuvor aber unbedingt von Dir gesichert werden. Zusätzlich sollte Dein Hund für jeden Schritt bestätigt werden, so dass der Wackelfaktor zu Beginn gegen Null geht. Weiter loben, am besten die ganze Zeit, solange Dein Hund entspannt „an Bord“ ist.
  • Versuche Deinen Hund nun an der Stelle zu positionieren, wo Du ihn auch während Eurer Fahrt haben möchtest. Lob ihn für korrektes Verhalten. Übrigens: wenn Dein kleiner Liebling zwischendurch abspringt, macht das nichts. Korrigiere nicht, sondern lege den Fokus lieber wieder auf das Verhalten, das Du Dir wünscht.
  • Schafft Dein Hund dies nun spielerisch, beginnst Du mit leichten (!) Bewegungen und bringst, während seines Aufenthaltes auf dem Board, immer mal das Wackeln mit ein. Bleibt er cool, lobe ihn und pausiere kurz.
  • Hast Du eine Hilfsperson – wenn nicht, besorge Dir eine! –, dann hebt das Brett kurz an, nicht hoch, sondern nur ein paar Zentimeter vom Erdboden weg. Sitzt Dein Hund wie gewünscht, lob ihn während des gesamten Vorganges. Setzt das Brett wieder ab und löse Deinen Hund aus seiner Position auf.
  • Klappt es soweit auf dem Trockenen und Du hast Deinen Hund die zu erwartenden Bewegungen, Geräusche usw. stressfrei beigebracht, kommt der Moment, an dem die Pfoten nun nass werden können.
  • Bringe das Board an das Ufer. Dort sollte es befestigt werden, sodass es nicht wegtreibt und Du Dich auch nicht weiter darum kümmern musst. Dein Fokus liegt jetzt voll und ganz auf Deinem Hund. Er benötigt Deine ganze Aufmerksamkeit!
  • Dein Hund kann nun mit den Pfoten ins Wasser. Dann wird er auf das Board, wie oben beschrieben, gelockt. Es wiederholen sich nun alle Übungen. Bedenke aber, dass das Medium verändert wurde und sich Dein Hund nun daran gewöhnen muss, dass das Board ständig den Wasserbewegungen ausgesetzt ist. Somit geht es erst weiter, wenn die oben genannten Übungen auch im Wasser, am Ufer und stehenderweise funktionieren.
  • Klappt auch dies tadellos, so kannst Du nun die Leine, mit der Dein Board befestigt wurde, lösen. Schiebe das Board langsam (!) durch das Wasser. Schaue die Reaktionen Deines Hundes an. Lobe ihn, als wäre ihm die Formel für den Weltfrieden eingefallen. Nach einen bis zwei Metern schiebst Du wieder zurück und lobst ihn erneut. Lass ihn vom Board runter. Wenn ihr eine zweite Runde wollt, beginnt das Spiel von vorne. Vorerst lieber kleine aber mehrere Sequenzen als eine, die zwar gut startet, nach einigen Minuten aber eine Unterbrechung erfordert und Dein Hund die Erfolge zuvor nicht hatte.
  • Nach einigen Metern, die Du schiebst und Deinen Hund unterstützt, setzt Du Dich vorsichtig mit auf das Board. Je nach Hundetyp kann es sinnvoll sein, dass Du zuerst an Bord gehst und Dein Hund folgt – oder halt umgekehrt.
  • Bleib immer gut gelaunt, sieh es als kleines Abenteuer und lobe Deinen Hund für diesen gemeinsamen Spaß!

 

SUP mit Hund – Troubleshooting

Solltest Du Probleme bekommen, melde Dich gerne jederzeit und brich vor allem dann sofort das Training ab. Gemeinsam können wir dann klären und schauen, wie die Übungen angepasst werden können.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß und bin auf Deine Erfolge gespannt J.

Hinterlasse gerne einen Kommentar!

 

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal

Deine Tina :-)