Schüßlersalze in Tablettenform neben Kräutern und Verpackung

Mindestens ebenso beliebt wie die homöopathischen Globuli und Bach-Blüten sind heute Schüßlersalze als sanfte Heilmethode oder begleitende Therapie. Nicht nur beim Menschen, sondern auch bei unseren Hunden. Ich möchte Dir heute daher einen keinen Einblick geben.

Was sind Schüßlersalze?

Es handelt sich um eine Heilmethode, bei der bestimmte Mineralsalzverbindungen zum Einsatz kommen. Ein Grundstock von 12 Verbindungen (Funktionsmittel) wurde vor gut 150 Jahren von ihrem Begründer, Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, zusammengestellt. Im Laufe der Jahre kamen noch einige mehr hinzu, genauer 15 sogenannte Ergänzungsmittel. Die Salze werden, wie es auch in der Homöopathie der Fall ist, stark verdünnt angewandt.

Schüßlersalze werden als Tabletten und Tropfen hergestellt. Zur äußerlichen Anwendung gibt es allerdings auch Salben. Hunde fressen die meist laktose-haltigen, leicht süßlichen Tabletten problemlos, ja sogar mit Vergnügen.

Wie wirken Schüßlersalze?

Dr. Wilhelm Schüßler war der Überzeugung, dass vielen Erkrankungen schlicht ein Ungleichgewicht im Mineralhaushalt des Körpers zugrunde liegt. Die Gabe ausgesuchter Salze sollte diese Balance wieder herstellen und zudem durch chemische Vorgänge die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Das klingt logisch und viele Fans dieser Heilmethode sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, aber: Eine tatsächliche Wirkung der stark verdünnten Salze ist bisher wissenschaftlich nicht erwiesen. Da sie keine Nebenwirkungen haben, kann ihre Anwendung aber zumindest nicht schaden.

Hier können Schüßlersalze helfen

Unter anderem können Schüßlersalze bei leichteren Beschwerden wie Verdauungsstörungen oder Hautirritationen, bei chronischen oder altersbedingten Leiden wie Arthrose oder Rheuma, eingesetzt werden. Darüberhinaus sollen sich die Schüsslersalze positiv auf das Immunsystem auswirken und die Wundheilung unterstützen. Auch bei Verhaltensproblemen wie Unruhezustände können Schüßlersalze helfen.

Wichtig zu wissen

Wie bei allen alternativen Behandlungsmethoden sollte auch vor dem Einsatz von Schüßlersalzen eine ernste Erkrankung als Ursache für die Beschwerden ausgeschlossen werden. Das heißt: Dein Hund sollte immer zuerst einem Tierarzt vorgestellt werden, um keine Erkrankungen zu verschleppen, die schulmedizinisch therapiert werden müssen.

Immer mehr Tierärzte arbeiten heute ganzheitlich und lehnen alternative Heilmethoden nicht ab.

Bekannte Schüßlersalze

Drei Salze, die häufig zum Einsatz kommen und in jeder Apotheke erhältlich sind:

  • Calcium Phosphoricum für Knochen und Zähne und bei Unruhezuständen
  • Ferrum Phosphoricum bei Verletzungen und zur Stärkung des Immunsystems
  • Silicea für Problemen mit den Haaren, der Haut oder bei Nervenschmerzen

Hast Du Deinem Hund schon einmal Schüsslersalze gegeben? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Schreib mir, ich freue mich auf Deine Nachricht.

Herzliche Grüße

Deine Tina

6 Kommentare
  1. Estefania Garosz sagte:

    Das man auch die Schüßlersalze für Hunde anwenden kann, war mir nicht bewusst. Aber wie Sie bereits anführen, gleichen Schüßlersalze den Mineralhaushalt aus, was ja auch bei Tieren funktionieren könnte. Vielen Dank für die Tipps zur Anwendung von Schüßlersalzen. https://www.centralapo.at/dienstleistungen

  2. Kristina Ziemer-Falke sagte:

    Liebe Estefania, vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich freue mich, wenn ich weiterhelfen konnte. Einen schönen Tag und viele Grüße, Ihre Tina

  3. Eliza sagte:

    Liebe Tina, ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag!
    Ich bin gerade auf der Suche nach mehr Infos zum Thema, da mein Hund 2 Jahre nach einer Bein OP (Beinbruch) eine Exostose bekommen hat und sein Bein oft an dieser Stelle kratzt/beisst, was auch zu Dermatitis geführt hat. Welche Schüßler Salze wären in diesem Fall hilfreich? Ich wäre für jeden Rat sehr dankbar!

  4. Kristina Ziemer-Falke sagte:

    Liebe Eliza, es freut mich, dass Dir der Beitrag gefallen hat :-) und gern würde ich Dir eine Empfehlung aussprechen, allerdings nicht ohne Deinen Hund persönlich kennengelernt zu haben. Eine Ferndiagnose ist in den wenigsten Fällen passend und hilfreich. Vielleicht ist es Dir ja möglich und Du besuchst mich hier im schönen Großenkneten. Falls die Entfernung zu weit ist, wäre es gut, Dich an einen Tierheilpraktiker vor Ort zuwenden, der Euch bestmöglich betreuen kann. Halt mich gerne auf dem Laufenden und für Deinen Hund gute Besserung!! Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende, Deine Tina

  5. Eliza sagte:

    Herzlichen Dank für Deine Nachricht! Die Entfernung ist leider zu groß, aber hoffentlich finde ich einen Tierheilpraktiker. Danke trotzdem!

  6. Kristina Ziemer-Falke sagte:

    Ich drücke Euch fest die Daumen! Und halte mich gerne auf dem Laufenden. Lieben Gruß Deine Tina

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