Bund Karotten liegt auf Brettchen neben einem Kochtopf

Durchfallerkrankungen sind nicht schön, kommen das ein oder andere Mal aber schon mal vor. Was tun? Ein „Geheimtipp“: Moro’sche Möhrensuppe. Unsere Karina hat dazu einen kleinen Beitrag für unseren Newsletter verfasst, hier für Dich noch einmal zum Nachlesen.

Und wie immer: Bei Fragen rund um dieses Thema hinterlass mir gerne einen Kommentar. Oder vielleicht hast Du selbst auch noch ein paar gute Tipps und Hausmittel zur Unterstützung gegen Durchfall? Dann melde Dich gerne!

Alles Liebe und ein schönes (und nicht allzu verregnetes) Wochenende!

Deine Tina

 

Beitrag aus unserer Newsletter-Rubrik „Schon gewusst“, Karina Joseph, Dezember 2018:

Weil in meinem Umfeld gerade einige Menschen und auch Hunde an einer Magen-Darm-Infektion leiden, möchte ich heute mal über die „Moro’sche Möhrensuppe“ schreiben. Ein Hausmittel, welches bei Durchfall sowohl bei Zwei-, als auch bei Vierbeinern als wahres Wundermittel gilt. Die Vielzahl der Google-Einträge auf meiner Suche nach „moro“ und „suppe“, hat mich dann doch überrascht. Kaum zu glauben, aber diese Möhrensuppe hat sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Ich habe mal die wichtigsten Infos zusammengetragen.

Erfinder dieser legendären Suppe ist der Kinderarzt Professor Ernst Moro(* 1874, † 1951). Ihm gelang es 1908 damit die Sterblichkeitsrate von Kindern mit Durchfallerkrankungen nachdrücklich zu senken. Durch den späteren Einsatz von Antibiotika, geriet die Suppe lange in Vergessenheit, erfreut sich jedoch heute wieder großer Beliebtheit.

Hier das Rezept: Man nehme 500 g geputzte und geschnippelte Möhren und koche diese mit einem Liter Wasser mindestens 60 Minuten. Danach püriert man die Möhren sehr fein. Nun wird der Möhrenbrei mit Wasser aufgefüllt, sodass am Ende wieder ein Liter Suppe entsteht. Diese wird mit genau 3 g Kochsalz gewürzt.

Und was ist jetzt das Geheimnis der Suppe? Durch den langen Kochvorgang entstehen sogenannte Oligogalakturonide(kurzkettige Mehrfachzucker). Ganz einfach gesagt, sind das spezielle Zuckermoleküle, die an der Darmwand festmachen und dadurch das Andocken von Krankheitserregern verhindern. Die rutschen quasi einfach ab und werden mit dem Nahrungsbrei ausgeschieden, ohne weiteren Schaden anrichten zu können. Die Suppe sollte unterstützend mehrmals täglich in kleinen Mengen verabreicht werden, ersetzt jedoch den Besuch beim Arzt/Tierarzt nicht.

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