Lisas Blog Hundetrainer werden
22. März 2016 /
  • Tagebuch-Hundetrainerin-Ausbildung

Lisas Tagebuch – 9 – Die beste Medizin

Thema der Woche – Die beste Medizin

HALLO IHR LIEBEN,
WIR SIND ES WIEDER!

Es geht wieder Berg auf. Nicht nur dass ich meine Grippe völlig überstanden habe – nein, es kommt noch besser. Ich habe gewonnen! Ich hatte bei einem Gewinnspiel mitgemacht und mir wurde ein Buch, welches den Titel „Danke Dog! Ein Hund ist die beste Medizin“ trägt, zugesandt. Einfach passend nachdem ich die Grippe hinter mir habe oder?

AuszeitLisa hat gewonnen

Meine Medizin: ein Hund

Heute werde ich euch ein wenig über „meine Hundemedizin“ erzählen und wie Finn mein Leben zum Positiven verändert hat. Viel Spaß beim Lesen. Ich bin froh auf dem Land zu wohnen und verschiedene Tiere um mich zu haben. Ich habe wirklich noch keinen Tag ohne Hund verbracht. Sie gehören einfach zu meinem Leben dazu. Ohne Tiere zu leben wäre für mich undenkbar. Finn begleitet mich durch eine wahnsinnig spannende Zeit in meinem Leben. Wer hätte noch vor ein paar Jahren daran gedacht, dass ich eine Ausbildung zur Hundetrainerin mache?! Keiner – nicht einmal ich selbst. Ganz unschuldig war Finn bei meiner Entscheidung diesen Weg zu wählen allerdings nicht…

Mein Leben hat sich verändert

Um 12 Uhr mittags muss ich auf Arbeit sein. Morgens versuche ich so gut es geht die Es gab eine schwere Zeit in meinem Leben, wo ich einfach nicht mehr wusste wo mein Weg denn überhaupt lang geht. Meine damalige Arbeit machte mir keinen Spaß, dennoch hatte ich immer diesen Druck dort weiter zu arbeiten, ich musste ja schließlich Geld verdienen. Mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro sitzen und täglich drei Stunden Fahrt bis zur Arbeit und wieder nach Hause. Als es dunkel war hatte ich meine Wohnung verlassen und kam abends in der Dunkelheit wieder nach Hause. Mit Lebensqualität hatte das für mich überhaupt nichts mehr zu tun! Nach Feierabend schnell mit dem Hund spazieren gehen, ihn füttern und ab ins Bett, ich musste ja schließlich am nächsten Morgen wieder früh aus den Federn. Meine Stimmung verschlechterte sich täglich und irgendwann begann ich zu überlegen was ich den eigentlich machen möchte. Will ich wirklich mein ganzes Leben lang im Büro als Sekretärin „versauern“? Nur Arbeiten und keine Zeit für meinen Hund haben? Gestresst und müde nach Hause kommen und nicht mal mehr Lust auf einen Spaziergang mit meinem Liebling haben? Definitiv nicht! .

Ich will Hundetrainerin werden

Ich machte mich abends auf Jobsuche und blieb immer wieder auf verschiedenen Seiten über Hundetrainerausbildungen hängen. Der Wunsch Hundetrainer zu werden war schon immer da, aber doch noch so weit entfernt… Ich fühlte mich unsicher und hatte einfach den Glauben an mich selbst verloren. So viel Geld für eine Ausbildung zu bezahlen und die Angst von dem Selbstständig machen – das war einfach zu viel für mich. So entschied ich mich wieder für einen Vollzeitjob im Büro. Diesmal hatte ich diese lange Fahrt nicht zur Arbeit. Glücklicher wurde ich dort allerdings auch nicht. Eines Abends, nachdem ich von meiner Yogastunde wieder nach Hause kam, war ich einfach nur verzweifelt und mit dem Sortieren meiner Gedanken beschäftigt. Ich nahm Finn mit in mein Bett und wir lagen stundenlang ruhig nebeneinander. Ich streichelte ihn immer wieder in den Schlaf. Dieses Gefühl strahlte so eine Ruhe über mich aus und erfüllte mich komplett. In meinen Gedanken malte ich mir immer wieder mein Training mit Finn und auch mit andern Hunden aus. Diese Gedanken machten mich unendlich glücklich. Endlich sah ich wieder einen Sinn und mir wurde bewusst, in welche Richtung mein nächster Weg gehen wird. Ich WILL Hundetrainerin werden. Egal was es kostet und was ich dafür aufbringen muss. Hunde erfüllen mein Leben und genau das ist mein Traumberuf. Das möchte ich mein Leben lang machen.

Auf dem richtigen Weg

Finn gab mir in diesem Moment so viel Sicherheit und das Gefühl einfach alles schaffen zu können. Somit stand meinem Weg zur Hundetrainerin nichts mehr im Weg und wir meldeten und bei Ziemer & Falke an. Er schenkt mir so viel Liebe und oftmals frage ich mich, wie ich das wieder gut machen kann?! Er schob mich in die richtige Richtung und ich war wirklich froh darum. Das tut er auch noch heute 🙂 Sei es ein Blick, abends vor dem zu Bett gehen oder ein Schwanzwedeln morgens wenn ich aufwache. Für mich ist er nicht nur ein Hund. Für mich ist er ein Familienmitglied, dass ich über alles Liebe.
Seitdem wir bei Ziemer & Falke unsere Ausbildung machen, sind unsere Spaziergänge und unser Zusammenleben so wunderschön und entspannt. Am liebsten wären wir den ganzen Tag gemeinsam im Wald unterwegs, da wir uns einfach blind verstehen. Mein Leben hat sich zum Positiven verändert und Finn wich mir in dieser für mich schwierigen Zeit keine Sekunde von der Seite. Ich habe einen wundervollen Teilzeitjob im Büro und kann meinem Traum zur Hundetrainerin endlich nachgehen.

Mein Fazit:
Finn ist die beste Medizin für mich

Worte können unsere zauberhafte Beziehung überhaupt nicht ausdrücken, sie ist einfach einzigartig. Ich weiß nicht ob ich jemals wieder solch einen Seelenhund haben werde. Nur eins weiß ich sicher. Finn ist für mich die beste Medizin und ich genieße jede einzelne Sekunde die ich mit ihm verbringen darf.

Bis nächste Woche

Pfote, Lisa & Finn

 

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Kristina Ziemer-Falke

Sie ist Hundetrainerin und Verhaltensberaterin mit Leib und Seele. Ihre zahlreichen ergänzenden Ausbildungen auf dem Gebiet der Hundeerziehung und -ernährung, der Tierheilpraxis und des Hundesports sowie ihre langjährige Praxiserfahrung als Dozentin und Hundetrainerin machen Sie zu einer echten Hunde- und Menschenversteherin. Doch ihr Herz schlägt nicht nur für Vierbeiner. Kristina engagiert sich stark für den Nachwuchs und ist aktiv im Prüfungsausschuss der Tierärztekammer Niedersachsen für Hundetrainerzertifizierungen. Mit ihrem Mann Jörg teilt sie ihre große Leidenschaft. 2011 gründeten sie gemeinsam das Ziemer & Falke-Schulungszentrum, das sie seither mit viel Herzblut und Erfolg und zahlreichen Standorten in ganz Deutschland führen.