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Thema der Woche – Als Hundetrainer selbstständig werden

HALLO IHR LIEBEN,
WIR SIND ES WIEDER!

Habe ich Euch eigentlich schon erzählt, wie meine Anfänge als selbständiger Hundetrainer aussahen? Nein? Dann hole ich das doch gleich nach. Es war nämlich ganz schön aufregend und viel zu tun! Nachdem alle bürokratischen Formalitäten erledigt waren, musste ich mir deshalb erst eine To-Do-Liste schreiben, was ich denn noch so alles vorhabe. Denn so langsam wurde mein Kopf einfach zu voll und ich immer aufgekratzter, da ich nicht wusste wo mir alles stand.

Die Homepage

Das wichtigste war natürlich meine Homepage. Da ich die aber nicht ganz allein machen kann, muss mir mein Freund dabei helfen. Ich habe mir zuerst ein Blatt geschnappt und mir aufgeschrieben, wie ich denn meine Seite gestalten möchte. Was möchte ich alles als Hundetrainerin anbieten, was sollen meine Kurse kosten und und und. Das für mich Schwierigste ist die Gestaltung des Layouts. Ich bin da leider etwas perfektionistisch unterwegs, zum Leid meines Freundes. Es müssen Bilder von mir und den Hunden gemacht werden, ich muss mir überlegen, was alles in den Header und in den Footer soll. Wie soll die Seite meiner Angebote aussehen?! Fragen über Fragen. Schon die Gestaltung meines Blogs war für meinen Freund eine Qual.

Mein neues Logo

Natürlich auch sehr wichtig für mich, ist das Logo. Ich hatte ja so überhaupt keine Ahnung wie es aussehen soll. Es sollte einfach nur zu mir passen und der Hund sollte keine bestimmte Rasse darstellen. Als es fertig wae, hätte ich es mir nicht schöner vorstellen können. Dennoch war es ein langer Weg bis dorthin. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber sich selbstständig zu machen ist manchmal ganz schön anstrengend. Und wenn man dann noch gewisse Vorstellungen bis ins kleinste Detail hat [so wie ich], dann kann das eine ganz schön anspruchsvolle Zeit werden.

Ein Geschäftshandy brauchte ich auch…

Logo, Homepage steht, so was fehlt noch? Ein Geschäftshandy. Mit meiner privaten Handynummer bin ich sehr eigen und vorsichtig, somit habe ich noch einen Handyvertrag gemacht für mein Geschäftstelefon. Nichts besonderes, mit diesem Vertrag möchte ich einfach nur telefonieren können. Dementsprechend günstig ist dieser auch. Weiter geht’s mit der Werbung. Ja, aber wie genau sollen meine Visitenkarten denn aussehen? Super, das nächste Problem… Nachdem die Visitenkarten gestaltet wurden, wollte ich noch unbedingt einen Stempel haben. Dieser ging relativ fix – gut, passt ja auch nicht viel drauf, außer das Logo und meine Kontaktdaten.

Die Selbstständigkeit als Hundetrainer will geplant sein

Ja, wie ihr lesen könnt, muss man doch ganz schön viel planen, wenn man dann endlich mit der Hundetrainerausbildung fertig ist. Das Gute ist, wir können viel selbst machen, sprich Homepage und Bilder. Wenn ich jemanden dafür noch bezahlen müsste, sähe ich schwarz. Schnappt euch immer wieder eure To-Do-Liste und schreibt euch eure Ideen und Gedanken auf für die Zeit nach der Trainerausbildung. Das erleichtert einiges. Den Großteil habe ich jetzt hinter mir, dennoch fallen mir immer wieder kleinere Sachen auf, die ich mir jetzt natürlich gleich aufschreibe.

Fazit

Es hört sich immer sehr einfach an, sich nach der Trainerausbildung selbstständig zu machen. Aber wenn man erstmal mit der Prüfung fertig ist und dann realisiert, dass man jetzt Hundetrainer ist, überfordert das einen doch ganz schön [mich zumindest]. Deshalb würde ich euch raten eine Liste mit den wichtigsten Dingen, die ihr erledigten müsst, zu schreibe. Macht nicht alles auf einmal sondern geht Schritt für Schritt voran. Klärt zuerst die Sachen mit dem Vet-Amt, der Gewerbeanmeldung und eurer Berufshaftpflichtversicherung ab. Denn das hat erste Priorität. Danach könnt ihr euch den anderen Sachen widmen. Auch ich musste Kompromisse eingehen, auch wieder zwecks des finanziellen, da es eben nichts für umsonst gibt, dennoch bin ich so wie ich jetzt als Hundetrainerin durchstarten kann unheimlich glücklich und zufrieden.

Pfote, Lisa & Finn