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Thema der Woche – Mein erster Welpenkurs

HALLO IHR LIEBEN,
WIR SIND ES WIEDER!

Es war soweit. Noch bevor die Homepage stand und ich mein Logo hatte, bekam ich schon den ersten Auftrag als Hundetrainerin. Ich könnt euch gar nicht vorstellen, wie überglücklich ich war. Meine Reitlehrerin hatte sich einen Hund gekauft – ihren ersten und beim Besitzer vom Pferdehof zog eine weiße Schäferhündin ein. Ja und genau die zwei Welpen, ein Aussie und ein Schäfi und natürlich ihre Besitzer meldeten sich zum Welpen-Früherziehungskurs an.

Ein erstes Treffen

Zum Glück hatte ich mir schon Gedanken gemacht, was ich alles in meinen Welpenkurs anbieten möchte, wie viele Termine dieser hat und was er kostet. Wir trafen uns zum „Kennenlernen“. Das mache ich immer vorab. Dieser Termin im Welpenkurs ist kostenlos. Es ist ein gegenseitiges beschnuppern der Halter und der Hunde untereinander und mit mir als Hundetrainerin.

Natürlich kannten wir uns schon lange, nichtsdestotrotz war es mir wichtig die erste Stunde zu nutzen und ihnen zu erzählen, was der Welpenkurs denn alles beinhaltet. Ich erklärte Ihnen, auf was ich im Welpenkurs Wert lege, was dieser für Aufgaben beinhaltet und was Ihre Hunde danach, wenn sie fleißig die Hausaufgaben übten, schon können würden. Wir machten gleich 8 Termine aus und freuten uns schon auf unser erstes richtiges Treffen.

Wie im Traum

Obwohl es meine Bekannten waren, war ich bei der ersten Stunde total aufgeregt. Mein erster Auftrag! Es fühlte sich irgendwie noch an wie ein Traum. Ich hatte doch erst die Prüfung angefangen und nun bin ich schon Hundetrainerin und verdiene mein Geld damit? Nun ja, volle Konzentration auf meine Welpengruppe. Ich hatte mir ein Plan gemacht, was wir alles an Übungen durchgehen, natürlich immer so, dass Halter & Hund nicht überfordert werden. In der ersten Stunde ließ ich mir erst einmal zeigen, was ihre Welpis bereits schon können. Danach gab ich den Haltern Tipps, wie sie die Übungen optimieren können.

Es gibt Hausaufgaben

Nach jeder Stunde, bekommen meine Welpenkursteilnehmer ein Hausaufgabenblatt. Auf diesem Blatt werden die Übungen, die sie in der Stunde gelernt hatten nochmal ausführlich erklärt, sodass sie diese gut zu Hause üben können. In den Gesprächen ergab sich immer das ein oder andere Thema, zum Beispiel Futter, Spielzeug, Leckerchen, Bücher, Auslastungsmethoden. Auch hier schickte ich immer ein paar interessante Links mit, sodass sich die Teilnehmer selbst ein Bild davon machen konnten.

In jeder neuen Stunde bespreche ich die Hausaufgaben. Denn nur so können Missverständnisse geklärt und Fehler behoben werden. In jeder Stunde ließ ich mir etwas Neues einfallen. Es machte nicht nur sichtlich den Welpen, sondern auch den Haltern Spaß. Alle Übungen, die ich in der ersten Stunde angesprochen hatte, wurden den Welpen spielerisch beigebracht. Die Halter übten zu Hause wirklich fleißig und machten immer ihre Hausaufgaben. Ich war nicht nur stolz, wie gut die Welpen die Übungen umsetzen, sondern dass auch die Halter wirklich liebevoll, dennoch konsequent dahinter her waren.

Ein wundervoller erster Auftrag

Bald ist unsere letzte Stunde und ich finde es so schade. Es war für mich nicht nur eine wundervolle Übung, sondern auch ein Welpenkurs, welcher mir unheimlich viel Spaß machte. In der letzten Stunde, werden wir alle gelernten Übungen nochmal machen. Ein paar Überraschungen und Spiele habe ich natürlich auch eingebaut. Es soll ja schließlich Spaß machen natürlich haben die Halter mir schon angekündigt, dass sie auch gerne noch ein paar Einzelstunden haben möchten um weitere Übungen aufzubauen.

Das schönste Erlebnis für mich war, dass man bei jeder neuen Stunde, die Fortschritte der beiden Hunde wirklich sehen konnten. Selbst die Besitzer konnten es manchmal kaum glauben. Auch eine wunderbare Email vom Besitzer des Pferdehofs erreichte mich, mit den Worten, dass sie so glücklich sind, mich als Hundetrainerin zu haben, da ich Sie und die Hunde nicht überfordere. Das war für mich das Highlight dieses Kurses.

Fazit

Ja – ich habe definitiv meinen Traum verwirklicht, auch wenn es sich noch eine Weile wie ein Traum anfühlen wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Beruf so aufgehen könnte, wie in diesem. Dass es für mich keinerlei Arbeit, sondern einfach nur ein Hobby ist, welches mit unheimlich viel Spaß macht. Ich bin so super glücklich, diese beiden in meiner ersten Welpengruppe gehabt zu haben. Das hat mir doch nochmal die nötige Sicherheit gegeben. Ich musste nie viel überlegen, es sprudelte immer aus mir heraus, sodass ich es nach jeder Stunde selbst kaum glauben konnte, dass ich Ihnen das alles erklärte und beigebracht habe. Mein Traum Hundetrainerin zu sein, ist wirklich in Erfüllung gegangen.

Pfote, Lisa & Finn