Weimaraner mit Schnee-Schutzbrille

Du liebst den Wintersport ebenso wie ich und möchtest auch gerne Deinen Hund dafür begeistern? Rasantes Alpin-Skifahren ist natürlich nichts für unsere Vierbeiner. Viel zu gefährlich wäre es auf der Piste für alle Beteiligten. Aber die etwas gemächlichere Variante kann man sehr gut mit Hund ausüben: den Langlauf. Ich erzähl Dir, wie’s geht…

Loipen für Hund und Halter

Auf vielen Loipen sind Hunde nicht gerne gesehen oder gar verboten. Hundebesitzer mussten sich einst lange abseits der Pisten durch den Tiefschnee kämpfen. Viele Wintersport-Orte haben sich aber inzwischen auf die ihre hundeliebenden Urlauber eingestellt und bieten auch eigene gespurte Loipen. Diese sind ausgewiesen und können in Tourismusbüros oder auch vorab im Internet erfragt werden.

Langlaufen will geübt sein

Wenn Du mit Deinem Hund ohne Stress auf der gespurten Loipe langlaufen möchte, solltest Du ein wenig üben, bevor es richtig losgeht. Leinenführigkeit ist hier allerdings die Grundvoraussetzung. Dein Hund sollte lernen, an der Leine außerhalb der Spur zu traben – und Dich nicht beim Anblick einer Katze von den Skiern zu reißen. Natürlich kann Dein Vierbeiner, wenn erlaubt, auch freilaufen. Dann sollte er aber sehr gut abrufbar sein und ebenfalls gelernt haben, nicht in die Loipe zu stürmen. Ein paar Pfotentapser stören zwar auf der Hundeloipe sicher nicht, aber Rücksicht und sportliche Fairness ist auch hier angesagt. Andere Langläufer zu behindern oder die Spur zu verwüsten, ist ein NoGo, ebenso wie Wild nachjagen – oder Hundehaufen nicht zu entfernen.

Mein Tipp: Trainiere am besten in den frühen Morgenstunden, wenn wenige andere Sportler unterwegs sind. Falls die Schneeverhältnisse es zulassen, kannst Du natürlich auch schon vor dem Urlaub Zuhause im Park oder auf einer Wiese trainieren. Dein Hundetrainer steht Dir sicher mit Rat und Tat gerne zur Seite.

Fit für die Hundeloipe?

Neben gutem Grundgehorsam ist natürlich auch die körperliche Fitness Deines Hundes Voraussetzung für Spaß am Langlaufen, ebenso wie Alter und Statur Deines Hundes. Einem kurzbeinigen Dackel tust Du beispielsweise nichts Gutes, wenn er im tiefen Schnee lange neben Dir herlaufen muss ;-) Auch ein Basset Hound oder Pekingese ist nicht wirklich für diesen Sport geeignet, ebenso wenig wie eine Deutsche Dogge.

Ein Loipen-Begleiter sollte möglichst hochbeinig, insgesamt sportlich und ausdauernd sein. Wichtig: Steigere Tempo und Dauer der Touren langsam und gönne Deinem Hund zwischendurch Pausen.

So kann Eurem Winterspaß nicht mehr im Wege stehen.

Alles Liebe

Deine Tina

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