Thema der Woche – Hilfe, meine Freundin ist Hundeflüsterin!

HALLO IHR LIEBEN!

Heute durfte ich mich entspannt zurücklehnen um meinen Freund Silvan von meiner Trainerausbildung erzählen lassen. Er hat es nicht immer leicht mit seiner Hundeflüsterin – aber lest selbst! Viel Spaß dabei.

Wenn ich das gewusst hätte!

Ja, das Zusammenleben mit einer angehenden Hundetrainerin ist wirklich nicht so einfach. He, du musst das so machen, motz den Hund nicht immer so an, der Hund soll bei dir nicht so an der Leine ziehen, ich habe dir doch schon hundert Mal erklärt wie das funktioniert! Diese Sätze höre ich fast tagtäglich. Ich dachte ja wirklich, dass sich bei uns zu Hause nicht viel ändern würde, aber hätte ich gewusst, was hinter der Ausbildung so alles steckt, hätte ich meine Freundin wahrscheinlich nicht ermutigt dieses Fernstudium anzugehen.
Als Lisa zu mir kam und meinte: „ Duuuu, Schatz, ich möchte unbedingt Hundetrainerin werden!“ hatte ich nichts dagegen. Wenn es das ist, was sie glücklich macht, stehe ich ihr natürlich nicht im Weg. Zum ersten Seminar in Bonn bin ich mitgefahren bzw. die ganze Strecke von uns zu Hause bis Bonn. Um 5 Uhr morgens sind wir losgefahren, sodass ich sie Punkt halb 10 bei Ziemer & Falke absetzen konnte. Danach bin ich erst Mal in die Innenstadt gefahren um Fotos zu machen. Ich bin nämlich Hobbyfotograf und mache die ganzen Bilder für Lisa’s Tagebucheinträge

Eine Hundeflüsterin weiß alles besser

Unser Leben mit Hund, war vor der Ausbildung ziemlich einfach. Klar, hat mich Lisa ab und zu korrigiert im Umgang mit Finn, allerdings dachte ich, wenn sie nichts sagt, alles richtig zu machen! Denkste…. Schon nach dem ersten Seminar von Ziemer & Falke fing es an: „Schatz, wenn du dem Hund ein „Tu-das-Signal“ gibst, dann sag es doch bitte freundlich.“ WAS? Was ist denn bitte ein „Tu-das-Signal“?! Außerdem rede ich immer freundlich mit Finn. „Schatz, bitte streichle den Hund nicht immer über den Kopf, du siehst doch, dass er es nicht mag!“ Ähm, wie soll ich das bitte sehen? Und vorher kam er doch auch immer her und drückte seinen Kopf an mich! „Schatz, wenn der Hund beim Spaziergang an der Leine zieht, dann bleib stehen. Er soll sich von alleine korrigieren und leinenführig werden.“ Oh Mann, musst du alles besser wissen?

Aber toll ist es trotztem

Ich kann euch sagen, mit einer angehenden Hundetrainerin zusammen zu leben, ist wirklich nicht so einfach, wie ich gedacht hatte. Natürlich weiß ich, dass sie es nur gut meint und mir helfen möchte, Finn besser zu verstehen, allerdings habe ich nicht das Gefühl früher irgendetwas falsch gemacht zu haben. Aber: Genug gemeckert – natürlich unterstütze ich meine Hundeflüsterin weiter bei der Ausbildung und fahre bei den nächsten Seminaren wieder mit. Das ganze Wochenende alleine in der Wohnung zu sein, wäre ja auch doof. Mit den beiden wird es eben nie langweilig und irgendwann werde ich das ganze Hundezeug auch noch verstehen… Dauert eben seine Zeit.

Lisas Fazit:

Hundetrainerin ist genau das, was ich werden will. Die Kommunikation zwischen mir und den Hunden klappt schon Mal. Jetzt brauche ich nur noch ein wenig Übung in der Kommunikation mit Menschen. Und wer ist dafür bestens geeignet? Genau – mein Freund Silvan. Er ist wirklich mein hartnäckigster „Kunde“. Wenn er es verstanden hat und umsetzen kann, steht meinem Beruf als Hundetrainerin nichts mehr im Weg.Hundflüsterin2

Bis nächste Woche, da lest ihr dann, was Finn davon hält, dass sein Frauchen jetzt Hundeterainerin ist!

Pfote, Lisa & Finn

 

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