Hundebox
18. Februar 2016 /
  • Tagebuch-Hundetrainerin-Ausbildung

Lisas Tagebuch – 6 – Eine Hundebox für das Seminar

Thema der Woche – Eine Hundebox für das Seminar

HALLO IHR LIEBEN,
WIR SIND ES WIEDER!

Die praktischen Seminare mit eigenem Hund bei Ziemer & Falke stehen an. Darauf freuen wir uns immer ganz besonders, da Finn mit dabei sein darf 🙂 Aber wo „parke“ ich meinen Hund, wenn ein anderer Teilnehmer mit seinem Vierbeiner an der Reihe ist und wo gönne ich ihm seine wohlverdiente Pause?! Nach einigem Probieren habe ich für uns die beste Lösung gefunden: eine faltbare Hundebox. Und genau darum geht es beim heute in meinem Tagebucheintrag.

Hundebox

Hundebox

Finn soll Ruhe haben

Für mich ist es wichtig Finn in den Pausen zu „parken“. Er soll seine Ruhe haben und ein wenig schlafen können. Finn zieht sich sowieso gerne zurück und kuschelt sich ein. Aus diesem Grund hab ich mich auf die Suche, nach einem geeigneten Ruheplatz gemacht, welcher ab sofort bei den Praxisseminaren nicht mehr fehlen darf.

Auf der Suche nach der Lösung

Ich machte mich im Internet schlau und bin auf die faltbare Transportbox gestoßen. Super praktisch, da man diese zusammenklappen kann und sie somit unserem übrigen Gepäck nicht im Weg ist. Die Box muss groß genug für Finn sein, aber auch in unseren Kofferraum passen!
Also haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind in den nächsten Tierladen zum Probeliegen gefahren. Mit Leckerchen bewaffnet schmiss ich einen Keks nach dem anderen in diese Boxen um zu sehen ob Finn da überhaupt reinpasst. Natürlich gab es auch Monstergroße Boxen, die bekomm ich allerdings nicht in den Kofferraum und auf dem Rücksitz hat es kein Platz, da Finn diesen schon eingenommen hat 🙂 Die Entscheidung fiel uns nicht schwer. Die zweite Hundebox sollte es sein. Finn passt rein, auch wenn er sich ein bisschen ducken muss und in den Kofferraum passt sie auch!

Missglückte Experimente

Gar nicht so einfach etwas in Finn’s Größe zu finden. Beim ersten Praxistag hatte ich die Decke von Finns Bett mit dabei. Klar roch diese nach zu Hause, sah aber nach dem Praxis-Wochenende einfach nicht mehr schön aus. Etwas anderes musste her! Ich war auf der Suche nach etwas dickerem, welches sich leicht abwaschen lässt. Solch eine Matte habe ich dann auch gefunden. Total praktisch wenn das Wetter nicht ganz so toll ist und die Matschpfoten kann man super abwischen! Das doofe an diesem Ding war nur, jedes mal wenn sich Finn darauf legte, rutschte er mit der Matte immer ein Stückchen weiter von mir weg. Das ging mir irgendwann so auf den Keks, denn ich möchte im Seminarraum dem Dozenten zu hören und nicht dieser doofen Matte hinterher rennen.

Hundebox-Training

Zu Hause angekommen musste ich die Box natürlich gleich auspacken. Nicht nur, weil ich mein neu gekauftes bewundern wollte, sondern auch weil die Box erst mal ausstinken musste
*puh *
Nachdem die Box sich ein paar Tage ausstinken konnte, wollte ich Finn an dieses tolle Ding gewöhnen. Er soll die Box als Rückzugsort nutzen und darin friedlich schlummern können.
Die Box habe ich neben unser Sofa gestellt. Das ist ein Ort wo er sich gerne aufhält.
Zu aller Erst habe ich den Eingang und das Dach geöffnet. Finn stand da schon total neugierig neben mir und hat mir zugeschaut ob ich das auch alles richtig mache. Danach habe ich seinen gewohnten Teppich, seine Decke & sein Kissen und sein Lieblingsspielzeug in die Kiste gepackt. So riecht es nach zu Hause. War ja klar, dass Finn gleich selbst in die Box gestürmt ist und versucht hat Ordnung zu machen… Frauchen kann das anscheinend nicht so gut.
So, nachdem die Transportbox häuslich eingerichtet wurde, habe ich Leckerchen rein geworfen, sodass Finn die Box mit etwas positivem verknüpft. Ich hab ihn auch die Leckereien suchen lassen, sodass er sich länger darin aufhält oder ihn ins „Platz“ gelegt.
Nachdem er immer wieder freiwillig in die Box rannte, da es darin Naschen gibt, habe ich die Box auf Signal gesetzt. Unseres lautet „In die Box“. Mit Clicker und Leckerchen hat das super schnell funktioniert. Dann habe ich angefangen das „Dachfenster“ zu schließen, das hat Finn allerdings nicht wirklich viel ausgemacht. Sogar die Eingangstüre konnte ich immer wieder auf und zu machen und er lag einfach Seelenruhig in seiner Box.

Mein Fazit

Ihr könnt euch frei entscheiden, ob euer Hund im Seminarraum auf einer Decke, Matte, Kissen oder in einer Hundebox liegt. Gut wäre es wenn euer Hund sich schon an den Ruheplatz gewöhnt hat, sodass es für ihn nichts völlig neues ist. Ich habe mich für die Box entschieden, da Finn in der Box „aufgeräumt“ ist und sich darin einfach erholen kann. Außerdem kann ich die Transportbox mit einem Reißverschluss verschließen und muss nicht darauf achten ob Finn jetzt durch den ganzen Seminarraum marschiert oder anfängt mit den anderen Hunden zu spielen. So kann ich mich voll und ganz auf den Dozenten konzentrieren und Finn schlummert friedlich in der Höhle.

Ich bin gespannt, wie die faltbare Hundebox sich bewährt!

Die Box habe ich jetzt fast einen Monat stehen und Finn geht total gerne und von alleine rein. Er wird in der Transportbox völlig in Ruhe gelassen und kuschelt sich darin gerne ein.

Ob die Box den Test in Hotel und Seminar bestanden hat, erzähle ich euch dann.
Bis zum nächsten Mal!

Pfote, Lisa & Finn

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Kristina Ziemer-Falke

Sie ist Hundetrainerin und Verhaltensberaterin mit Leib und Seele. Ihre zahlreichen ergänzenden Ausbildungen auf dem Gebiet der Hundeerziehung und -ernährung, der Tierheilpraxis und des Hundesports sowie ihre langjährige Praxiserfahrung als Dozentin und Hundetrainerin machen Sie zu einer echten Hunde- und Menschenversteherin. Doch ihr Herz schlägt nicht nur für Vierbeiner. Kristina engagiert sich stark für den Nachwuchs und ist aktiv im Prüfungsausschuss der Tierärztekammer Niedersachsen für Hundetrainerzertifizierungen. Mit ihrem Mann Jörg teilt sie ihre große Leidenschaft. 2011 gründeten sie gemeinsam das Ziemer & Falke-Schulungszentrum, das sie seither mit viel Herzblut und Erfolg und zahlreichen Standorten in ganz Deutschland führen.