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    Rubrik: Körperliche Auslastung und geistige Beschäftigung

Agility Geräte

Agility – Geräte

Agility GeräteWas zur Grundausstattung für Anfängerkurse gehört und worauf man bei der Anschaffung achten sollte, das erfahrt Ihr hier:

Erste Agility Geräte für Anfängerkurse
Wer damit beginnen möchte, in seiner Hundeschule Agility-Kurse für Einsteiger anzubieten, der braucht in jedem Fall folgende Geräte beziehungsweise Hindernisse: einen Tisch, Slalomstangen (12 Stück), etwa 4 Hürden und einen Tunnel.

Um richtig loslegen zu können ist außerdem die Anschaffung einiger Kontaktzonengeräte ratsam. Dazu gehören als Basics: ein Steg, eine Wippe und eine Steilwand oder A-Wand. Diese Hindernisse werden Kontaktzonengeräte genannt, weil sie (zumeist rot markierte) „Kontaktzonen“ besitzen. Darunter versteht man wiederum bestimmte Stellen am Hindernis, die der Hund laut Regeln berühren muss. Sie dienen dazu, den Hund ein wenig auszubremsen, um das oft sehr rasante Tempo aus dem Lauf zu nehmen, die Konzentration auf den Menschen zu fördern und die Verletzungsgefahr beziehungsweise die Gelenkbelastung zu minimieren. Kontaktzonengeräte sollten gleich von Anfang an mit trainiert werden. Später können noch Weitsprung, Mauer und Sacktunnel angeschafft werden.

 

Kosten für Agility Geräte
Bei der Anschaffung von Agility Geräten sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Das bedeutet, dass zumindest bei den Geräten, die das Gewicht eines Hundes tragen müssen (zum Beispiel Steg oder Wippe, hier können die Preise in etwa zwischen 40,00 und 200 € liegen, nicht gespart werden darf. Bei Slalomstangen (Preis in etwa zwischen 30,00 und 80 €) oder Hürden können es notfalls auch billigere Modelle tun. Wer sparen muss, der kann darüber nachdenken, sich gut erhaltene, gebrauchte Geräte zuzulegen oder für den Anfang mit einem Kollegen „Geräte-Sharing“ zu betreiben.

Größe der Agility Geräte
Bei Agility-Turnieren gibt es für alle Klassen (small, medium und large) die gleiche Gerätegröße. Für das Training, vor allem wenn es lediglich um den Funbereich geht, gilt dies ebenfalls. Allerdings ist es von Vorteil, wenn sich die A-Wand für kleine Hunde flacher stellen lässt. Beim Steg und der Wippe funktionieren die Standardgrößen aber eigentlich für alle Hunde vom Yorkie bis zum Labrador. Nur bei den besonders großen Rassen sollte entweder ganz auf den Steg verzichtet oder eine Sonderlösung gefunden werden, da hier das Verletzungsrisiko aufgrund der Höhe und sehr schmalen Lauffläche deutlich größer ist.

Wie viel Platz wird benötigt?
Die benötigte Platzgröße hängt davon ab, wie viele Agility Geräte zum Einsatz kommen sollen, wie groß die Gruppen sind und ob neben den Anfänger- auch Fortgeschrittenen-Kurse angeboten werden sollen.
In Anfängerkursen, in denen Hund und Mensch zunächst langsam an die Geräte herangeführt und gewöhnt werden sollen, reicht eine kleine Fläche von beispielsweise 15 x 15 m. Sobald es jedoch in den etwas fortgeschritteneren – und damit flotteren – Bereich geht und/oder mehr Hindernisse zum Einsatz kommen sollen, braucht es mindestens eine Fläche von 20 x 30 m. Je größer, desto besser. Eine Abzäunung des Agility-Platzes ist von Vorteil.

 

 

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Agility

Agility – ein Sport für Mensch und Hund

Agility Agility – ein Sport für Mensch ums Hund
Schnellstmöglich und fehlerfrei einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen zu bewältigen – darum geht es beim Agility. Aber was zählt, ist nicht der „Höher-, Schneller-, Weiter-“ Gedanke, sondern der Teamgeist und das Zusammenspiel von Hund und Mensch.

Woher kommt Agility?
Agility entstand Ende der 1970er-Jahre in England und war ursprünglich gedacht als Unterhaltungs-Element bei der berühmten Crufts Dog Show. Der ans Springreiten angelehnte Wettkampf fand großen Beifall in der Hundeszene und wurde in kürzester Zeit auch über die Grenzen Englands beliebt.

Was passiert beim Agility?
Hund und Mensch durchlaufen gemeinsam einen Hindernis-Parcours. Der Hund meistert die Hindernisse, der Mensch lenkt ihn. Der Zweibeiner darf seinen vierbeinigen Partner dabei aber nur mit Stimme und Gesten beziehungsweise Körpersprache anleiten – ohne Leine und Halsband/Geschirr. Beide müssen schnell sein und gut aufeinander achten.

Des Reglement
Heute wird Agility vielfach in großem Rahmen ausgetragen. Es werden Weltmeisterschaften organisiert und es gibt eigene Regelwerke (diese können jedoch je nach Land beziehungsweise Veranstalter voneinander abweichen). Die Regeln schreiben beispielsweise die Art und Anzahl der Hindernisse oder die genauen Abläufe auf einer Wettkampfveranstaltung vor. Die startenden Hunde werden in verschiedene Größenklassen eingeteilt, hier bei uns in Deutschland zumeist in small, medium und large. Auch gibt es unterschiedliche Leistungsklassen.

Wer darf mitmachen?
Alle, die Freude am gemeinsamen Sport mit Hund haben. Denn: Agility muss selbstverständlich nicht nur im Rahmen von organisierten Wettkämpfen stattfinden, sondern kann auch im kleinen Kreis, beispielsweise zusammen mit Freunden aus der Hundeschule, betrieben werden. Teilnahmebedingung für die offiziellen Wettkämpfe ist die bestandene Begleithundeprüfung. Einschränkungen gibt es aus medizinischer Sicht unter anderem für sehr große und schwere, alte, chronisch kranke oder anatomisch ungeeignete Hunde (Dackel, Basset Hound, etc.). Wenn aber die Hindernisse individuell angepasst sind – was im privaten Rahmen natürlich problemlos möglich ist – können auch Hunde-Oldies, Riesen und andere mit Begeisterung und ohne gesundheitliche Konsequenzen Freude am „Agility Light“ haben.

Welche Hindernisse gibt es?
Tisch, Reifen, Schrägwand, Laufsteg, Slalom, Wippe, Tunnel (fest und aus Stoff) und Weitsprung gehören zu den klassischen Hindernissen, die beispielsweise auch durch die FCI anerkannt sind und bei deren Turnieren verwendet werden. Jeder Parcours ist anders in Abfolge und Auswahl der Hindernisse, was Agility spannend und abwechslungsreich macht.

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