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Wir danken Heike Achner für ihren Gastbeitrag.

 

Aus dem Amateur- und Profisport ist Mentaltraining gar nicht mehr wegzudenken. Und auch viele Künstler und Manager nutzen das Mentaltraining für sich. Aber auch Hundehalter und Hundesportler können extrem profitieren. Beim „Mentaltraining im Hundetraining“ werden Schwächen und Probleme des Hundehalters bzw. Hundesportlers bearbeitet, Ressourcen aktiviert und Stärken ausgebaut. Hund und Mensch werden dadurch zu einem besseren Team.

 

Aber was ist Mentaltraining?

Der Buddha sagte einst: „Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Wie viele Hundehalter sind in ihren Gedankenmustern gefangen? Wie viele tragen einschränkende, negative Glaubenssätze mit sich herum? Glaubenssätze sind Meinungen und Überzeugungen, die wir aus bestimmten Erlebnissen oder Erfahrungen gebildet haben oder die wir von anderen Menschen (oft Eltern, aber auch ältere Geschwister, Großeltern und Lehrer) übernommen haben. Gerade wenn wir negative Glaubenssätze in der Kindheit verinnerlicht haben, machen sie uns als Erwachsene das Leben oft ganz schön schwer.

Kommen Dir Sätze wie:

  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • „Das schaffe ich nie!“
  • „Ich werde nie gut werden.“
  • „Bei Lärm kann man sich nicht konzentrieren.“
  • „Bei Wettkämpfen bin ich immer nervös.“
  • „Das werde ich nie lernen.“
  • „Ich bin körperlich nicht fit.“
  • „Ich bin von Natur aus ein eher nervöser/ängstlicher Typ.“
  • „Ich kann mich nicht durchsetzen.“

bekannt vor?

Im Mentaltraining lernt man, seine eigenen Gedanken zu beeinflussen und zu lenken. Unser Gehirn kann umprogrammiert werden. Bis ins hohe Alter ist eine Umstrukturierung möglich. Das wird als Neuroplastizität bezeichnet.

Ziel des Mentaltrainings ist es, blockierende und einschränkende Gedankenmuster zu verändern oder zu löschen und durch positive Gedankenmuster zu ersetzen. Die neuen Muster müssen gut verankert werden, damit sie Bestand haben. Das ist durch verschiedene mentale Techniken möglich.

 

Entspannung und Visualisierung – zwei Säulen des Mentaltrainings

Das Mentaltraining arbeitet vor allem mit den verschiedensten Entspannungsverfahren und mit Visualisierungstechniken. Durch Entspannungsmethoden kann der Mensch in den sogenannten Alpha-Zustand versetzt werden. In diesem leichten Trance-Zustand ist ein Umprogrammieren des Gehirns besonders effektiv. Mit Hilfe von Vorstellungsarbeit können mentale Veränderungen vorgenommen, aber auch sinnvolle Bewegungsmuster etabliert werden.

Albert Einstein sagte: „Fantasie (= Vorstellungskraft) ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

Visualisierungstechniken werden heute in jedem nur denkbaren Bereich eingesetzt – um überflüssige Pfunde zu verlieren, um sich selbst zu heilen, um besser zu unterrichten, etc. Und auch, um ein mental starker Hundeführer zu werden oder seine Bewegungsabläufe im Hundesport zu verbessern, ist Vorstellungsarbeit ungeheuer effektiv. Die Sprache unseres Unterbewusstseins sind Bilder. Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob etwas real erlebt oder nur vorgestellt wird.

Mentaltraining nutzt zudem Techniken aus dem NLP, dem Neurolingustischen Programmieren. Das NLP enthält eine Vielzahl von effektiven Veränderungstechniken, die leicht erlernbar sind. Das Aktivieren von Ressourcen, das Bewusstmachen von Stärken und das Ankern der positiven Veränderungen sind drei der wichtigsten Säulen.

Mentaltraining beinhaltet also verschiedene Maßnahmen, um einen Menschen psychisch zu beeinflussen. Dabei geht es zum einen um die Aktivierung und Verbesserung mentaler (psychischer) Ressourcen und Stärken. Zum anderen werden motorische Leistungen gefördert, d. h. der (Hunde)Sportler verfeinert seine Bewegungsabläufe bzw. er eignet sich sportliche Techniken auf energiesparende Art und Weise an.

In unserem Lehrgang „Mentaltraining im Hundetraining“ erwerben Sie das notwendige Fachwissen, um Hundehaltern zu helfen, denen es zum Beispiel an Gelassenheit, Souveränität, Selbstsicherheit, Vertrauen oder auch Konsequenz im Umgang mit ihrem Hund fehlt. Letztendlich helfen Sie so auch ihren Hunden.

 

Erstellt und verantwortlich für den Inhalt:

 

Heike Achner

Sie ist Tierheilpraktikerin, Mentaltrainerin, Gesundheitsberaterin und Kursleiterin für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Sie hat ein besonderes Faible für traditionelle Heilweisen und mentale Therapieformen. In diesen Bereichen hat sie sich kontinuierlich weitergebildet. Das Schreiben ist eine weitere Leidenschaft, daher arbeitet sie als Freie Autorin im Tier- und Gesundheitsbereich. Heike Achner ist Autorin und Kursleiterin unserer Fernlehrgänge „Coach für Mentale Aromatherapie“, „Stresscoach Naturheilkunde“, „Coach für Mentale Phytotherapie“, „Mentalcoach Naturheilkunde“ und „Mentaltraining im Hundetraining“. Mehr unter: www.heike-achner.de

 

 

 

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