Beagle steht draußen in grüner Natur

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Wir danken Heike Achner für Ihren Gastbeitrag:

Du bist Hundetrainer/in oder Verhaltensberater/in oder hast einen anderen Hundeberuf und möchtest Dein Repertoire erweitern, weißt aber nicht, ob die mentale Naturheilkunde das Richtige für Dich wäre? Du hast festgestellt, dass manche Hunde auf die besten Trainingsverfahren nicht ansprechen, weil sie viel zu tief verstrickt sind in ihre emotionalen und psychischen Probleme? Du siehst, wie etliche Hunde aufgrund ihrer angeschlagenen Psyche psychosomatische Erkrankungen entwickeln und leiden? In diesem Beitrag möchte ich Dir ein bisschen mehr über unseren Fernlehrgang berichten und wie die Naturheilkunde in der Mentaltherapie effektiv eingesetzt werden kann.

In unserer schnelllebigen, technisierten Welt nehmen psychische Erkrankungen zu, nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Hunden. Mensch und Hund sind Spezies, die sich hervorragend an sich verändernde Umweltbedingungen anpassen können, dennoch ist heute die Geschwindigkeit der Entwicklung für uns oft überfordernd. Die Folge ist Stress und Stress ist der (Mit-)Verursacher fast aller Krankheiten, physisch und psychisch. Wie viele Hunde leiden unter psychosomatischen Erkrankungen wie zum Beispiel chronischem Durchfall, ständigem Juckreiz und Hautentzündungen? Und wie viele Hunde zeigen Verhaltensauffälligkeiten und abnorme Verhaltensweisen? Leider werden es immer mehr.

Eine ausgeglichene, stabile Psyche, das weißt Du selbst, macht zufrieden, belastbarer und einfach glücklicher. Und wollen wir nicht alle für uns selbst und für unsere sehr geliebten vierbeinigen Gefährten ein glückliches und gesundes Leben? Die Naturheilkunde mit ihrem ganzheitlichen Ansatz kann einen bedeutenden Beitrag dabei leisten, die Psyche (und damit auch den Körper) zu harmonisieren und widerstandfähiger zu machen.

In dem zehnmonatigen Fernlehrgang lernst Du eine Vielzahl von naturheilkundlichen Therapieformen kennen, die sich bewährt haben, um die Lebensqualität von Hund und Halter zu erhöhen.

Welche naturheilkundlichen Verfahren sind für die mentale Therapie am Hund geeignet?

Es gibt eine ganze Reihe von naturheilkundlichen Methoden, die infrage kommen. Sie reicht von der Aromatherapie, über die Bachblütentherapie, die Akupunktur bis zur Phytotherapie. Manche Verfahren wie die Akupunktur und die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und auch die Klassische Homöopathie benötigen jahrelange Ausbildungen. Aber es gibt auch sehr wirksame naturheilkundliche Methoden, die weniger kompliziert sind und einfacher erlernt werden können.

Düfte für eine gesunde Psyche

Das Nasentier Hund ist prädestiniert für die Aromatherapie. Gerüche und Düfte beeinflussen ungefiltert Emotionszentren im Gehirn (auch bei uns Menschen). Suche Dir selbst einmal einen Duft und rieche daran. Schießen Dir nicht in einem Bruchteil von Sekunden Erinnerungsfetzen durch den Kopf und wallen nicht augenblicklich verschiedenste Empfindungen und Emotionen hoch? Probier es einmal aus.

Mit gut ausgewählten Düften, die der Hund im Idealfall mit aussucht (Stichwort: Zoopharmakognisie), kann die Psyche hervorragend harmonisiert und stabilisiert werden. Zum Einsatz kommen in der Mentaltherapie sehr hochwertige ätherische Öle und Hydrolate (Pflanzenwässer).

Psychoaktive Pflanzen

Es gibt etliche Pflanzen mit psychotroper bzw. psychoaktiver Wirkung. Bei der Mentalen Phytotherapie interessieren uns vor allem die nervenstärkenden, angstlindernden, beruhigenden, stimmungsaufhellenden oder auch anregenden Heilpflanzen. Dazu kommen die Kräuter, die eine positive Wirkung auf das Zentralnervensystem haben und z. B. beim Kognitiven Dysfunktionssyndrom des Hundes eingesetzt werden können.

Die Welt der Adaptogene

Spannend ist auch die Welt der pflanzlichen Adaptogene. Adaptogene helfen einem Organismus, sich besser an Stress anzupassen. Sie machen ihn stressresistenter und stärken das Immunsystem. Aber die sehr gut verträglichen Adaptogene können noch mehr: Sie wirken ausgleichend auf das gesamte Körpersystem, d. h. ist etwas zu viel, so reduzieren sie es, ist etwas zu wenig, sorgen sie für mehr. Einige Adaptogene regen zum Beispiel bei einer Schilddrüsenunterfunktion die Schilddrüse an, eine Überfunktion wird dagegen gedrosselt. Zudem wirken sie allgemein verjüngend.

Gemmotherapie, die Therapie mit Knospen

Im psychischen Bereich hat sich auch die Gemmotherapie bewährt, die Therapie mit heilsamen Knospen. Diese noch recht neue Therapieform wirkt sehr mild und nebenwirkungsarm und ist daher hervorragend für Hunde, besonders auch für sehr junge oder alte Hunde, geeignet.

Aber auch andere Teile von Bäumen und Sträuchern können ausgesprochen hilfreich sein. Du kennst sicher die heilsame Wirkung von Lindenblüten. Die Therapie mit Blättern, Rinde, Harz und Blüten gehört zur Baumheilkunde. Sie ist ebenfalls Teil der Mentalen Naturheilkunde.

Räuchern für Hunde

Wie bei der Aromatherapie ist das Verräuchern von Pflanzen für das Nasentier Hund eine besonders effektive Methode, um seine Psyche positiv zu beeinflussen und zu harmonisieren. Und das Schöne ist, der Halter therapiert sich gleich mit.

Pflanzliche Urtinkturen

Pflanzliche Urtinkturen gehören zwar arzneimittelrechtlich zur Homöopathie, sie werden aber wie Phytotherapeutika angewendet. Schon vielen Hunden konnte mit hochwertigen Urtinkturen geholfen werden. Da sie sehr niedrig dosiert werden, spielt auch der Alkoholgehalt keine Rolle.

Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie gehört zur Erfahrungsheilkunde, da ihre Wirksamkeit wissenschaftlich (noch?) nicht bestätigt werden kann. Viele Menschen schwören jedoch auf diese sanfte Heilmethode, nicht nur für sich, sondern auch für die zwei- und vierbeinige Familie. Ausschlaggebend für die Wahl einer Blütenessenz ist die Gemütslage des Tieres.

Mentale Aromatherapie und Mentale Phytotherapie sind sicher die Hauptkomponenten, wenn es darum geht, die Lebensqualität eines Hundes auf naturheilkundlichem Wege zu verbessern und ihn insgesamt zufriedener und ausgeglichener zu machen. Aber es gibt weitere Therapieverfahren, die nicht außer acht gelassen werden sollten.

So können in der Mentaltherapie zum Beispiel auch hervorragend einige Heilpilze (Mykotherapie) und Bienenprodukte (Apitherapie) eingesetzt werden.

Sicher ist Dir bekannt, dass auch Farben großen Einfluss auf die Psyche haben können. Nicht zu vergessen seien auch die Homöopathie und die Biochemie nach Schüßler. Die Klassische Homöopathie ist äußerst komplex und zählt zur Erfahrungsheilkunde. Aber auch mit Niedrigpotenzen und homöopathischen Komplexmitteln kann eine Menge erreicht werden. Schüßler Salze kennst Du vermutlich ebenfalls. Dieses Verfahren ist sehr viel einfacher zu erlernen als die Homöopathie. Einige dieser Salze haben eine wunderbare Wirkung auf die Psyche.

Bestandteil des Lehrgangs „Mentalcoach Naturheilkunde für Hunde“ wird aber auch das andere Ende der Leine sein. Jede Therapie wird nichts nützen, sei sie noch so gut, wenn der Halter selbst gestresst, angespannt und unausgeglichen ist. Es gibt diverse Entspannungsverfahren, die für Hundehalter gut geeignet sind und auch ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Auch das Einsetzen der Vorstellungskraft kann äußerst hilfreich sein, um Veränderungen bei sich selbst und bei seinem Hund zu erreichen.

Bist du dabei? Ich würde mich sehr freuen! Ab Januar 2020 geht’s los, exklusiv hier bei Ziemer & Falke.

Herzliche Grüße

Eure Heike

 

Erstellt und verantwortlich für den Inhalt:

Heike Achner

Noch ein bisschen was zu mir, damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt. Ich bin mit einer ziemlich speziellen Dackeldame aufgewachsen, hatte in meinem jüngeren Erwachsenenleben aber vor allem mit Pferden zu tun. Heute bereichern zwei Silken Windsprite-Hündinnen mein Leben.

Nach der Schule habe ich meinen Traum erfüllt und Archäologie studiert. Bereits zu dieser Zeit interessierte ich mich sehr für traditionelle Heilverfahren. Aufgrund meines stetig kranken Pferdes machte ich eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Mittlerweile ist dies fünfundzwanzig Jahre her. Ich habe ein besonderes Faible für Medizingeschichte und mentale Therapieformen aller Art. Hunde sind meine Leidenschaft, aber auch das Schreiben ist eine Passion. Daher arbeite ich als Freie Autorin im Tier- und Gesundheitsbereich. Ich bin u. a. Autorin und Kursleiterin der Fernlehrgänge „Coach für Mentale Aromatherapie“, „Stresscoach Naturheilkunde“, „Coach für Mentale Phytotherapie“ und des Kombikurses „Mentalcoach Naturheilkunde“.

Mehr zu meinen Ausbildungen, Qualifikationen und Projekten auch unter: www.heike-achner.de

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