Kein Geburtstag im Hause Ziemer & Falke ohne Geschenke und Geburtstagstorte! Ich gebe es offen zu: so ist es! Und auch vor den Hunden mache ich kein Halt – denn es macht mir Spaß, auch ihnen eine Freude zu machen und sogar 2 x im Jahr eine Geburtstagstorte für Hunde zu spendieren und dabei immer neue Dinge auszuprobieren!

Wenn Frau Meier oder Whopper, die bei uns als vollwertige Familienmitglieder leben, Geburtstag haben, bekommen sie etwas Besonderes – oft sogar eine richtige Geburtstagstorte! Denn auch unsere Hunde sind nicht davor gefeit: die Uhr tickt und wir alle werden immer älter. Genauso wie jeder Mensch jährlich Geburtstag hat, werden auch Hunde immer älter und auch das darf gebührend gefeiert werden. Welcher Hund freut sich nicht über ein bisschen zusätzliche Aufmerksamkeit, ein Spielzeug oder sogar eine schmackhafte Geburtstagstorte?

Heute möchte ich Dir gerne mal eine Rezeptidee für eine Geburtstagstorte für Fellnasen geben, die bei uns schon 3 x richtig gut angekommen ist. Vielleicht spendierst Du Deinem Hund bei nächster Gelegenheit ja auch mal eine? 😉

 

Zutaten für die Geburtstagstorte:

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • ca. 150 g feine Haferflocken
  • 2 mittelgroße Äpfel
  • 1 Ei
  • 250 g Naturjoghurt
  • 250 g Speisequark
  • Leckerlis, Würstchen, Leberwurst und Co für die Dekoration
  • 1 Springform, ca. 20 cm Durchmesser

 

Anleitung

Um die Torte für Hunde zu machen, reibe zuerst die Äpfel (die Schale bleibt dran) und vermenge alle oben genannten Zutaten, mit Ausnahme des Speisequarks und der Deko, zu einer homogenen Masse.

Im nächsten Schritt fette die Springform und gebe den Teig für die Geburtstagstorte dort hinein.

Heize den Backofen auf 180 Grad vor und lasse die Geburtstagstorte dort für 45 Minuten backen. Im Anschluss hole sie heraus und lasse sie erst einmal in Ruhe abkühlen.

Wenn die Torte abgekühlt ist, kannst Du die Springform vorsichtig entfernen. Hier hilft Dir -gerade für die Ränder – ein Messer.

Als nächstes verrühre den Speisequark zu einer glatten Masse und streiche die Geburtstagstorte damit ein und dekoriere sie mit Würstchen und / oder Leckerlis.

Ich habe sogar schon mehrfach die Alterszahl mit Leberwurst- oder Lachscreme oben auf die Geburtstagstorte geschrieben.

 

Hast Du auch schon mal eine Torte für Hunde gebacken? Oder backst Du vielleicht sogar regelmäßig für Kundenhunde?

Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar und freue mich, von Dir vielleicht auch das ein- oder andere Rezept zu lesen zu bekommen – denn bei uns ist es bald schon wieder so weit … Eine Geburtstagstorte muss her!

Ganz liebe Grüße und guten Appetit an Deinen Hund!

Deine Tina

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Ein wertvolles Seminar für Hundetrainer

Hallo meine Lieben!

Nächsten Monat, am 5. und 6. Februar 2020, gebe ich in Großenkneten ein spannendes Seminar. Es behandelt eins meiner Lieblingsthemen und heißt „Das eigentliche Training beginnt schon vor dem Training“. Dieses Seminar ist vielleicht auch für Dich sehr interessant, da Du hier ganz viel zum „Drumherum“ beim Training lernen und für Deine eigene Hundeschule mitnehmen kannst.

 

Worum geht’s bei diesem Seminar genau?

Zugegeben, das Seminar hat einen etwas ungewöhnlichen Titel und ich wurde schon des Öfteren gefragt, was wir an diesen zwei Seminartagen, auf die ich mich immer sehr freue, genau machen.

Die Idee zu diesem Seminar entstand daraus, dass neben der eigentlichen Trainingsstunde in der Hundeschule noch vieles drum herum geschieht, das Einfluss auf den Erfolg des Trainings nehmen kann, an das aber weder Trainer noch Hundehalter denkt. Viele legen den Fokus auf die eigentliche Trainingsstunde und deren Inhalt. Das ist grundlegend überaus löblich (Wer wünscht sich nicht Kunden, die in der Hundeschulstunde überaus aufs Thema fokussiert sind?), jedoch finden auch so manche Dinge drum herum statt, die auch Beachtung finden sollten. In unserem Seminar „Das eigentliche Training beginnt schon vor dem Training“ wollen wir uns diese „Nebenschauplätzen“ einmal genauer ansehen, um unseren Blick zu schärfen.

So beschäftigen wir uns mit Fragen, die scheinbar nichts mit dem eigentlichen Thema der jeweiligen Trainingsstunde zu tun haben, beispielsweise:

  • Wie kommen der Kunde und sein Hund auf dem Platz an? Hat es beim Ausladen aus dem Auto schon Stress gegeben? Wie wirkt sich dieser aus?
  • Sind beide Teampartner in passender Stimmung für ein gutes Training oder stehen irgendwelche Einflüsse im Wege?
  • Stimmt das Timing und weiß der Kunde, wie genau er seinen Hund optimal belohnen kann?
  • Auch die Belohnungsposition ist wichtig: Wo genau ist eigentlich der beste Punkt für die Leckerchenübergabe und – weiß der Kunde das auch sicher?
  • Macht es Sinn, dass der Hund sich nach der anstrengenden Übungsstunde noch mal mit seinen Hundekumpels austoben kann? Oder wäre etwas anderes besser?
  • und vieles, vieles mehr …

 

Wie gehen wir vor?

Im Seminar schauen wir uns gemeinsam das Ganze genauer an, denn wie so oft steckt der Teufel im Detail. Wir arbeiten mit einer Videokamera, analysieren und kreieren Lösungen für all unsere gefundenen Problemchen. Wir schulen das Auge für Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied ausmachen können. Was kann man wogegen tun? Was macht Sinn? Was sollte so beibehalten und auf was kann getrost verzichten werden?

Ziel ist es zu lernen, das Trainingsumfeld für Deinen Kunden und seinen Hund noch entspannter zu gestalten, so dass das Training noch effektiver und nachhaltiger möglich ist.

Übrigens habe ich schon einmal über dieses Thema gebloggt, schau gerne hier.

 

Vielleicht sehen wir uns ja Anfang Februar? Melde Dich gern noch an. Ich freue mich auf altbekannte und neue Gesichter beim „Training vor dem Training“ 😊

Sei lieb gegrüßt,

Deine Tina

Auf den Spitz gekommen …

Eine unserer Mitarbeiterinnen hat seit geraumer Zeit einen Kleinspitz und da sie schon die ein‘ und andere amüsante Geschichte über ihren kleinen Clown erzählte, habe ich mir überlegt, Euch diese Hunderasse heute einmal vorzustellen! Also, los geht’s – Bühne frei für den Kleinspitz…

 

Allgemeines zum Kleinspitz

Ursprungsland: Deutschland

Widerristhöhe: 26 +/- 3cm

Gewicht: 4 – 5 kg

Verwendung: Wach- und Begleithund

 

Herkunft

Der Kleinspitz ist die kleine Ausführung des „Deutschen Spitz“. Dieser wiederrum stammt ursprünglich aus Mitteleuropa/Deutschland. Früher waren Spitze Hof- und Wachhunde, die auf fast jedem Anwesen zu finden waren. Sie bewachten Haus und Hof und das schon ziemlich lange. Auch auf Bildern und Zeichnungen der alten Römer und Griechen sind Hunde eines Typs zu sehen, der dem heutigen Spitz recht ähnlich ist.

Schon recht früh wurde der Spitz gezielt gezüchtet und es wurde ein allgemein gültiger Rassestandard für diese Rasse bei der FCI festgelegt.

Nach und nach wurden die Spitze in 5 Kategorien aufgeteilt, die jeweils noch mal ihre eigene kleine Rasse ausmachen: Wolfsspitz, Großspitz, Mittelspitz, Zwergspitz/Pomeranian und eben der Kleinspitz, über den ich Euch in diesem Beitrag berichte.

 

Aussehen

Der Kleinspitz besticht durch ein schönes, längeres Haarkleid mit viel Unterwolle. Die Unterwolle ist so ausgeprägt, dass sie das Fell abstehen lässt. Der Hals (Kragen) und die Rute, die stolz über dem Rücken getragen wird, sind besonders behaart. Die Ohren stehen recht eng am Kopf und die flinken Augen verleihen dem Kleinspitz ein keckes Aussehen. Kleinspitze gibt es in vielen verschiedenen Farben wie beispielswiese orange, weiß, schwarz, braun und graugewolkt.

 

Charakter und Wesen

Der Kleinspitz ist ein unbestechlicher Wächter. Er passt gut auf Haus und Hof auf – ein richtig kleiner Wachhund – treu, ausdauernd und widerstandsfähig. Der temperamentvolle Hund ist sehr neugierig und intelligent und zeigt zumeist keinerlei Angst oder Aggression. Durch jahrelange Selektion ist der Jagdtrieb des Kleinspitzes schwindend gering. Die meisten Kleinspitze sind sehr ortstreu und auf ihren Besitzer bezogen, so dass sie kaum Ambitionen zeigen, zu jagen oder wegzulaufen.

Wichtig zu wissen ist noch, dass diese Hunderasse eine eher geringe Reizschwelle hat und dass sie schon deutlich anzeigen, wenn sich irgendwo etwas tut. Den Hang zum Kläffen bringen diese Hunde mit, sind aber durch ihre gute Trainierbarkeit zumeist gut umzulenken.

 

Haltung & Beschäftigung

Trotz ihrer geringen Körpergröße eignen sich Kleinspitze hervorragend für Hundesport wie beispielsweise Agility, Longieren oder Obedience u.a. Diese Rasse ist häufig sehr flexibel und findet an vielen verschiedenen Dingen Spaß. Es macht den Haltern meistens viel Freude, dem kleinen gelehrigen Hund lustige Tricks beizubringen und sich mit ihm zu beschäftigen. Der Kleinspitz schließt sich sehr eng an seinen Besitzer an und ist meist immer hochmotiviert bei der Sache.

Trotz kurzer Beine sagt der Kleinspitz meist nicht Nein zu ausgedehnten Spaziergängen oder Wanderungen.

Der Kleinspitz ist sehr anpassungsfähig und möchte sich ungern langweilen. Für ihn gilt, Dabeisein ist alles! Er begleitet gerne seinen Besitzer überall hin und ist sehr anpassungsfähig hinsichtlich der jeweiligen Aktivitäten.

 

Pflege und Gesundheit

Beim Kleinspitz – wie auch bei allen anderen Spitzen – handelt es sich um eine sehr robuste und gesunde Hunderasse. Regelmäßiges Bürsten des Fells reicht aus, um es in Ordnung zu halten.

 

So – nun habe ich Dir einiges über den Kleinspitz erzählt und bin gespannt, ob auch Du mir etwas über diese Hunderasse berichten kannst. Hast Du in Deiner Hundeschule vielleicht auch „Kundenspitze“? Oder bist du vielleicht selbst Spitzhalter oder kannst Dir vorstellen, mal einen Spitz zu besitzen?

 

Ich freue mich von Dir zu lesen!

Ganz liebe Grüße,

Deine Tina

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Die Beziehung zwischen Kindern und Hunden kann großartig sein. Der Hund kann den perfekten Spielfreund, Zuhörer und Kuschelpartner für Kinder darstellen. Mit ihm kann man toben, schmusen und die Welt entdecken. Herzzerreissende Freundschaften entstehen.

Ich habe das große Glück eine dieser tollen Freundschaften tagtäglich beobachten zu dürfen, schließlich ist sie in unseren eigenen vier Wänden entstanden. Unsere Kinder und unsere Bernhardinerdame Frau Meier sowie auch unser Schweizer Sennenhund Whopper sind wirklich dicke Freunde – jedoch mussten auch sie erst zu dem tollen Team zusammenwachsen, das sie jetzt sind. Und wir – Jörg und ich – haben ihnen dabei geholfen! 😊

 

Kommunikation zwischen Kind und Hund

Die Kombination von Kind und Hund ist etwas ganz Großartiges, wenn dabei einige Dinge beachtet werden. Grundlegend sollte die Kommunikation zwischen Hund und Kind klappen – sie sollten die gleiche Sprache sprechen und einander verstehen und respektieren. Meist funktioniert es nicht von vornherein, sondern bedarf ein wenig Übung und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Denn genau wie wir zu Beginn unseres Hundehalterdaseins lernen mussten, wie der Hund sich ausdrückt, wie er fühlt und denkt, muss dies auch unser Kind. Hierfür braucht es natürlich etwas Unterstützung.

Durch gezielte, spielerische Übungen und Erklärungen kann man dem Kind behutsam zeigen und verdeutlichen, wie der Kumpel auf vier Pfoten am besten zu behandeln ist. So bieten sich bei recht kleinen Kindern beispielsweise einige Anatomieübungen an, in denen dem Kind gezeigt wird, wo der Hund seine Sinnesorgane und Gliedmaßen wie Augen, Ohren, Nase, Pfoten, Rute usw. hat. Behutsam kann das Kind uns die jeweiligen Körperteile zeigen und so herausfinden, dass der Hund viele Körperteile hat, die es selbst auch hat. 😊 Ganz nebenbei werden die grundlegenden Dinge erklärt – beispielsweise, dass es dem Hund weh tut, wenn man an einem Körperteil zieht oder kneift … genauso wie es auch dem Kind wehtun würde.

Anhand von Bildmaterial oder beim Beobachten des eigenen Hundes können Kindern ab einem gewissen Alter sehr gut die Körpersprache des Hundes nähergebracht werden – so dass auch recht kleine Kinder schon erkennen können, wie sich der Hund fühlt, wie seine Stimmung ist und wie man am besten damit umgeht.

 

Verantwortung und Fürsorge

Ein Hund braucht Aufmerksamkeit, Futter, Wasser, Auslauf, Beschäftigung – und fast überall kann das Kind mithelfen! Schon die ganz Kleinen können, sogar noch bevor sie zu laufen gelernt haben, das ein oder andere Leckerchen springen lassen. Ältere Kinder können toll in den Hundehalter-Alltag mit eingebunden werden und sogar ein Stück Verantwortung für den Vierbeiner mittragen und sich mit um ihn kümmern. Selbstverständlich sollte sein, dass der Großteil der Verantwortung und die Fürsorgepflicht immer bei den Erwachsenen liegt, aber die Fütterung des Hundes oder das Auffüllen des Wassernapfes oder das ein oder andere Suchspiel in Haus und Garten kann problemlos vom Kind übernommen werden.

 

Regeln für alle – Hund und Kind

Sehr wichtig im Zusammenleben von Kind und Hund sind Regeln, an die sich alle halten.

So sollte beispielsweise dem Kind, je nach Alter, verständlich gemacht werden, dass der Hund eine Ruhezone hat, in der er nicht gestört wird. Auch Stören beim Fressen sollte unbedingt vermieden werden.

Der Umgang mit dem Hund sollte vorsichtig gestaltet werden, um Unfälle zu vermeiden.

Aber nicht nur das Kind sollte Regeln auferlegt bekommen, sondern auch der Hund sollte lernen, gewisse Dinge im Umgang mit dem Kind zu beachten. So darf er beispielsweise kein Futter aus der Hand klauen oder das Kind einfach umwerfen.

Regeln, die zwischen Kind und Hund aufgestellt werden, sollten in der Familie individuell besprochen werden und selbstverständlich immer durch die Erwachsenen überprüft werden.

 

Wie ist es bei Euch? Wie läuft Euer Zusammenleben ab? Schreib mir gerne!

Und falls Du noch mehr über das Thema Kind & Hund erfahren möchtest, kannst Du Dich gerne noch zu unserem Seminar „Kind & Hund – Gemeinsam zum Dreamteam“ am 25.01.2020 in Großenkneten anmelden! Hier erfährst du noch mal viel genauer, was wichtig ist und was es zu beachten gilt! Auch praktische Übungen mit Hund sind vorgesehen.

Ich freue mich!

Deine Tina