Bald ist es wieder so weit. In nur wenigen Wochen steht uns erneut der Jahreswechsel bevor. Für viele Tiere sind die klassischen Silvestergeräusche Auslöser für Angst, Panik und Fluchtverhalten.

Hast Du auch einen Hund, der in der Silvesternacht und vielleicht auch in den Tagen davor und danach mit Angst und Panik reagiert? Falls nein – sehr gut! Dann kannst Du dem Jahreswechsel ja erstmal ganz beruhigt entgegensehen. ;-)

Hast Du aber einen Hund, der ängstlich reagiert, kannst Du Dich gut vorbereiten und Vorkehrungen treffen, die es Deinem Hund möglich machen, die letzten Dezembertage (und gerade den finalen Tag, den 31.12.) trotz der gruseligen Geräusche und Lichtblitze am Himmel ein wenig entspannter zu verleben.

 

Was Du im Vorfeld tun kannst

Wenn du noch einige Wochen Zeit hast, bietet es sich an, den Hund ganz langsam hinsichtlich der Knallgeräusche etwas zu desensibilisieren. Zusätzlich helfen uns Techniken der Gegenkonditionierung. Mit deren Hilfe kannst Du das schlechte Gefühl, das Dein Hund aktuell bei Knallgeräuschen verspürt, in ein etwas besseres Gefühl umzuwandeln und mit ganz viel Glück sogar in ein recht gutes Gefühl. Hierzu kannst Du Dir extra tolle CD’s kaufen, auf denen ein Feuerwerk aufgespielt ist. Das ist aber kein Muss, da Feuerwerksgeräusche auch zu Hauf kostenlos im Internet zu finden sind. Schau einfach mal nach – sicher wirst Du recht schnell etwas finden.

Als ersten Trainingsschritt beginnst Du ganz vorsichtig, Deinen Hund dieser Geräuschkulisse auszusetzen, während er nebenbei etwas anderes Tolles erfährt. Das tägliche Futter wird begleitet von anfangs ganz leisen, im weiteren Trainingsverlauf sich von der Lautstärke her steigernden Geräuschen. Bedenke dabei aber bitte, dass Du das „Feuerwerk“ nur so weit aufdrehst, dass Dein Hund noch in Ruhe fressen kann und nicht ängstlich reagiert. Auch bei einer Runde Clickertraining oder beim Kuscheln auf dem Sofa kannst Du als Hintergrundmusik (je nach Trainingsstand immer lauter werdend) die Geräusche eines Feuerwerks abspielen lassen.

Bist Du im Alltag mit Deinem Hund unterwegs und es knallt plötzlich und unerwartet, lohnt es sich immer, diesen Knall mit einem guten Gefühl zu koppeln: Wie wir aus der klassischen Konditionierung wissen, sollte in 0,5 Sekunden auf den Knall etwas für den Hund sehr Positives erfolgen. Ein Leckerliregen, ganz rasch nach dem Knall, kann Deinen Hund also das laute Geräusch mit etwas Tollem verbinden lassen. Auch ein schönes Spiel, das direkt auf den Knall erfolgt, kann diese Wirkung haben.

Wie Du vielleicht weißt, bin ich eine große Verfechterin der konditionierten Entspannung und kann Dir auch ein Training in diese Richtung wirklich ans Herz legen. Auch ein Thunder-Shirt und Entspannungsdüfte können ihren Teil beitragen, wenn sie vorher gut aufgebaut wurden und der Hund damit positive Gefühle und Entspannung verbindet.

 

Was zu tun ist, wenn es soweit ist

Hast Du keine Zeit mehr für ein wirkungsvolles Training, können Dir Managementmaßnahmen helfen, Deinem Hund den Abend etwas zu erleichtern:

  • Reize von außen mildern
  • Rolläden herunterlassen
  • Radio/CD einschalten (kein Silvesterprogramm im Fernseher bitte)
  • auf die eigene Stimmung achten (Werde nicht selber wuselig, sondern stelle Dich auf einen ruhigen, entspannten Abend ein!)
  • angepasste Gassizeiten (ganz früh morgens und in der Mittagszeit ist es häufig ruhiger)
  • Clickertraining/Suchspiele am Silvesterabend zur Auslastung
  • ein kurz vor Mitternacht gegebener, sehr attraktiver Kauartikel

Wichtig: Lasse Deinen Hund in den Tagen rund um Silvester bitte nicht von der Leine, sondern sichere ihn immer mit einer Schleppleine.

Wie seid Ihr bisher durch die Jahreswechsel gekommen? Was ist Euer Geheimtipp?

Ich freue mich von Euch zu lesen!

Eure Tina

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Wenn sich zukünftige Teilnehmer bei uns über unsere Ausbildungsgänge informieren, ist für sie auch immer wichtig zu erfahren, was der Unterschied zwischen dem Hundetrainer plus und dem Hundetrainer@Home ist. Die Lerninhalte sind bei beiden Ausbildungsgängen völlig identisch, jedoch sind sie anders konzipiert, so dass den @Homlern eine gewisse zeitliche Flexibilität möglich ist. Die Teilnehmer können sich ganz bequem selbst zu den vielen Praxiseinheiten terminlich einbuchen und unabhängig davon jeden beliebigen Standort von uns zu den vorgegebenen Terminen auswählen. Somit besteht eine gute Chance, terminlich flexibel zu bleiben und sich die vielen Praxiseinheiten so in den Kalender zu setzen, wie es am besten passt.

Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass die Theorieeinheiten des Kurses Zuhause eigenständig erlernt werden sollten. Diese sind auch bei all der Praxis nicht zu unterschätzen und es bedarf eine hohe Motivation (… und Disziplin), in seinem Alltag noch zusätzlich Lernzeiten einzuarbeiten.

 

Checkliste zum Hundetrainer@Home

Ich habe Dir hier eine Auflistung zusammengestellt, was Jörg und ich Dir empfehlen würden, wenn Du vor der Entscheidung stehst, einen Fernlehrgang auszuwählen. Dies soll Dir mögliche Sorgen nehmen und wir hoffen, dass Du Dich gut und schnell in diese spannende Zeit einfinden kannst.

 

Du willst es – Du kriegst es

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das erkennst Du tagtäglich. Bist Du motiviert und verfolgst Deinen Traum konsequent, wirst Du Dein Ziel auch erfolgreich erreichen. Unsere Ausbildung dauert mindestens ein Jahr lang. Überprüfe immer, ob es bei Dir im Bauch kribbelt und freue Dich über neues Wissen und viel Input. Auch, wenn Du manchmal das Gefühl hast, dass es viel Neues ist, bleib lächelnd dabei und lass den Stoff in Ruhe sacken. Der Kreis wird sich schließen.

 

Die Familie mit an Bord

Wenn Du Deinen Traum verwirklichen und Hundetrainer werden möchtest, dann ist das oftmals ein einschneidendes Erlebnis. Oft hat man schon einen gewissen Lebensrhythmus. Viele von uns haben auch alle erst einmal etwas „Anständiges“ gelernt und somit läuft das Leben schon in seinen geregelten Bahnen – und nun will man Hundetrainer werden. Das wirft Fragen auf, natürlich auch jede Menge Freude und Euphorie … vielleicht aber auch die eine oder andere Unsicherheit. Aus diesem Grund besprich Dein Vorhaben mit Deiner Familie und/oder Deinen engsten Vertrauten, denn auch auf sie wird Deine Ausbildung Einfluss nehmen … Ist Dein Partner skeptisch, so lade ihn zu uns ein, er kann gerne Kontakt zu uns aufnehmen und uns kennenlernen. Im besten Fall ziehen alle an einem Strang.

 

Lernfenster planen

Auch, wenn das Thema Hund eines der schönsten Themen ist, gibt es dennoch viel zu lernen. Du wünscht Dir von uns eine professionelle Ausbildung? Das heißt aber auch eben, dass es viel zu tun gibt. Skripte, Videos, Videoreihen, Hausaufgaben, Austausch im Forum, Webinare usw. gehören zu unserem Standard. Dazu benötigst Du Zeit. Wir legen zwar einen großen Wert auf Verständlichkeit in den Skripten, aber unterm Strich wirst Du alles bearbeiten müssen. Daher unser Tipp: Plane feste Lernzeiten ein, dass Du in der Woche fünf bis zehn Stunden verteilst, in denen Du Dich auf Deine Trainerausbildung konzentrieren kannst. Nur Du, wir und die Hunde :).

 

Ablenkung abschalten

Wenn Du lernst, solltest Du Dich nur darauf konzentrieren. Handys oder geöffnete Programme auf dem Computer sollten ausgeschaltet werden. Je mehr Du abgelenkt bist, desto weniger wirst Du Dich auf das Wesentliche in dieser Zeit konzentrieren können. Also: Nimm Dir zum Lernen, eine Auszeit von digitalen Klingeltönen und bitte auch Deine Familie, Dich in diesem Zeitfenster entspannt lernen zu lassen.

 

Mach es Dir gemütlich

Hingegen kannst Du es Dir beim Lernen gemütlich machen. Finde einen Ort, an dem Du entspannt lernen kannst. Im Sitzen oder Liegen … das ist ganz einerlei. Wichtig ist, dass Du Dich darauf einlassen kannst. Starte auch die Lernphasen ritualisiert. Es sollte alles parat liegen – also Stifte, Papier, Skripte, Schokolade ;-) und auch genügend Wasser oder Tee. Gönne Dir den Luxus, dass Lernen Spaß machen kann. Das entspannt. Und entspannt lernt es sich erwiesenermaßen am besten.

 

Nutze alle Sinne

Wir stellen Dir viele Skripte, aber auch sehr viele Videos zur Verfügung. Dann gibt es die Präsenztage, Live-Webinare, Denksport durch die Hausaufgaben usw. … Nutze alle Medien! Du siehst lieber Videos als zu lesen? Okay, jeder hat seins, aber: Lies trotzdem! Es ist wichtig, das Gehirn zu trainieren und alle Möglichkeiten zu nutzen. Du wirst merken, dass Dein Gehirn nach ein paar Wochen in Schwung kommt und Dir das Lernen immer leichter fallen wird. Gib nicht auf – gerade, wenn zu Beginn vieles neu ist. Eine Eingewöhnungszeit ist ganz normal. Ein Dozent an der Uni sagte mal zu mir: „Wenn ich Sie verwirre, mache ich meinen Job gut.“ Also: Rein ins Getümmel.

 

Pausen!

Ja, auch Pausen gehören dazu. Ich bin auch jemand, der gerne und lang lernt. Irgendwann kommt aber der Punkt, da bringt man selbst die einfachsten Sachen durcheinander. Höchste Zeit eine Pause zu machen – manchmal auch über Tage. Damit Dir das nicht so extrem passiert, plane kleine Lerneinheiten, wie etwa 45 Minuten. Dann machst Du eine Pause, lässt Sauerstoff in den Raum oder gehst eine kleine Runde spazieren. Wasser oder Tee trinken und dann kann der zweite 45 Minuten-Block beginnen. Du wirst sehen, wie effektiv Du sein wirst. Achte auf Deinen Körper.

 

Sprich mit anderen

Nichts ist anstrengender (meist für einen selbst), wenn Konkurrenzdenken den eigenen Lebensweg blockiert. Verschließe Dich nicht, sondern stricke Dir schon während Deiner Ausbildung Dein Netzwerk. Tausche Dich aus, informiere und diskutiere – daran lernt man am meisten.

 

Finanzielle Unterstützung

Eine Ausbildung, die Dir dazu verhilft, Deinen Traum zu verwirklichen, ist eine Investition in Deine Zukunft. Statt Dir während Deiner Ausbildung Sorgen um Deine Finanzen zu machen, wäre es besser, Du konzentrierst Dich lieber auf die kynologischen Inhalte. Wir bieten Dir daher flexible Ratenzahlungsmöglichkeiten und nehmen auch Bildungsgutscheine an. Darüber hinaus können auch Freunde und Verwandte Gutscheine bei uns erwerben. So können Geburtstage und Weihnachten zum weiteren Glück verhelfen.

 

Sei stolz auf Dich

Es wird Tage geben, da steht man morgens auf und denkt: „Warum habe ich das gemacht?“ Alles scheint zu viel. Zur Beruhigung: JEDER kennt solche Tage. Entspanne Dich schnell und steigere Dich nicht hinein. Sei stattdessen stolz auf Dich, dass Du diesen Weg gehst und mutig warst, Deinen Traum zu verwirklichen. Hey, Du bist bald Hundetrainer!

 

Mit diesen Punkten möchte ich Dich anregen diese Checkliste zu überprüfen, ob Du Dir so einiges erleichtern kannst, wenn Du in die Ausbildung gehst. Ich bin gespannt, wie Du Dich organisierst. Lass es auch gerne andere Teilnehmer wissen, die bestimmt dankbar sind, wenn sie den einen oder anderen Tipp noch dazu bekommen.

Melde Dich bei Fragen

Alles Liebe – Deine Tina :)

Heutzutage ist auch das möglich. Unsere Karina hat sich mit diesem Thema näher auseinandergesetzt. Hier für Dich noch einmal zum Nachlesen.

Lieben Gruß

Deine Tina

 

Newsletter-Beitrag September 2018, Karina Joseph:

Leider ist es nicht immer zu vermeiden, dass ein Hund ernsthaft erkrankt oder durch einen Unfall verletzt wird. Manchmal sind dann Operationen nötig, die wiederum hohe Tierarztkosten nach sich ziehen. Tatsächlich kann mancher Besitzer seinem Hund die nötige Behandlung nicht ermöglichen, weil er sich die hohen Kosten nicht leisten kann.

Hier wurde vor einiger Zeit eine Möglichkeit gefunden, die Rechnung in Raten abzuzahlen. Ursprünglich sollten Zahnarztpatienten mit teurem Zahnersatz von diesem Model profitieren. Mittlerweile ist das aber auch in einigen Tierarztpraxen möglich. Im Grunde bedeutet es, dass der Hund behandelt wird, der Tierarzt seine Rechnung an das jeweilige Institut sendet und von dort den Rechnungsbetrag ausgezahlt bekommt. Das Institut vereinbart in der Folge direkt mit dem Hundehalter eine Ratenzahlung über die Höhe des Rechnungsbetrages.

Ein solches Institut ist medipay, welches auf seiner Internetseite beispielsweise in Niedersachsen sieben Partner-Tierarztpraxen gelistet hat.

Auch das Unternehmen BFS health finance GmbH bietet Hundehaltern bzw. den Tierarztpraxen seinen Service an. Hier wurde mir berichtet, dass eine Ratenzahlung über vier Monate ohne Zusatzkosten möglich ist. Mehrere Raten werden dann mit Zinsen berechnet. Über einen Zugang zur Website werden Anzahl und Höhe der Raten vereinbart und durch einen Vertrag besiegelt. BFS zieht dann monatlich den vereinbarten Betrag vom Konto des Hundebesitzers ein.

Keine schlechte Idee, wenn man mal überraschend zum Wohl seines Vierbeiners in eine finanzielle Schieflage gerät. Ich finde, das ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Hast Du unseren letzten Newsletter erhalten? Falls nicht, habe ich hier zumindest einen Beitrag für Dich zum Nachlesen – und zwar zu einem äußerst wichtigen Thema, nämlich wie Hunde im Auto sicher zu transportieren sind. Viel Spaß beim Lesen. Und wenn Du einen weiteren Tipp hast, dann schreib mir gern!

Bis dahin,

viele liebe Grüße

Deine Tina

 

Newsletter-Beitrag Oktober 2019, Karina Joseph:

Wer mit Hund im Auto unterwegs sein möchte, der muss einige Regeln des Verkehrsrechts beachten. Ganz wichtig: die Sicherheit von Tier und Fahrer muss im Straßenverkehr zu jeder Zeit gewährleistet sein, denn sonst drohen Bußgelder und im schlimmsten Falle sogar Flensburger Punkte.

Damit der Fahrer nicht abgelenkt werden kann, ist der Hund im Auto zu sichern. Dazu bietet sich eine Hundetransportbox an. Soll der Hund in der sogenannten Fahrgastzelle transportiert werden, muss er durch einen Gurt am Geschirr (niemals am Halsband) abgesichert sein. Fährt der Hund im Kofferraum, bietet sich ein Trennnetz bzw. Trenngitter an, welches verhindert, dass der Hund nach vorn ins Auto springen kann oder bei einem abrupten Bremsmanöver nach vorn geschleudert wird.

Ganz klar, der Hund muss auf jeden Fall an das Autofahren gewöhnt werden. Auch die Transportbox muss vor Nutzung antrainiert werden. Eine vertraute Decke oder das Lieblingsspielzeug erleichtern die Fahrt. Der Hund sollte vor einer längeren Autofahrt nicht gefüttert werden und ausreichend Wasser und Pausen geboten bekommen.

Meine Elli fährt nicht gern Auto. Ist es unumgänglich, dann habe ich die Globuli Nux Vomica dabei. Im Sommer ist es natürlich sehr wichtig, auf die Temperaturen im Wagen zu achten. Hier hat sich bei meinem Hund auch eine Kühldecke in der Box bewährt. In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt!