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Dr. Dorit Feddersen-Petersen: Analogien im Sozialverhalten zwischen Mensch und Hund

 

Ihr Lieben,

ich freue mich riesig, dass Frau Dr. Dorit Feddersen-Petersen erneut zu uns ins Schulungszentrum Ziemer & Falke nach Großenkneten, in den Norden Deutschlands, kommt um ein spannendes Seminar zum Thema Analogien (Ähnlichkeiten) im Sozialverhalten zwischen Mensch und Hund zu geben!

Unsere Hunde und wir sind uns nämlich doch deutlich ähnlicher, als so manch einer glaubt! Und damit meine ich nicht äußerlich – wie beispielsweise den älteren Herren, der seinem Boxer wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein scheint oder die gepflegte, langhaarige Dame, von der man denken könnte, ihr Afghane sei ein Spiegel ihrer selbst.

Es geht um viel mehr als nur oberflächlich Offensichtliches! Hier geht es um soziale Strukturen, Verhaltensweisen, Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und Hunden.

Frau Dr. Dorit Feddersen-Petersen ist unter uns Hundetrainern und Verhaltensberatern sowie allen, die es noch werden möchten, sicher jedem ein Begriff. Sie ist Fachtierärztin für Verhaltenskunde/Tierschutzkunde. Als Ethologin legt sie ihren Schwerpunkt auf die Erforschung des Sozialverhaltens von Tieren, vor allem von Hunden. Und davon kannst Du nun profitieren, wenn Du Dich zu ihrem tollen Seminar bei uns in Großenkneten anmeldest:

Dich erwartet in entspannter Atmosphäre in unserem schönen Seminarraum (nebst Kaffee, Tee, Keksen und frisches Obst) ein spannendes Seminar, in dem es um Dinge wie soziale Passung, soziales Verhalten, soziale Strukturen und genetische Neigung geht.

Warum gibt es so viele Ähnlichkeiten im Bereich sozialen Verhaltens zwischen Menschen und Hunden? Wie sind die Zusammenhänge? Hast du eine Idee?

Dr. Dorit Feddersen-Petersen wird alle Fragen rund um dieses Thema ausführlich für uns beantworten.

Das liest sich spannend, oder? Das ist es auch – versprochen!

Mach Dir einen schönen Tag und ein schönes Wochenende 😊

Alles Liebe

Deine Tina

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Die Beziehung zwischen Kindern und Hunden kann großartig sein. Der Hund kann den perfekten Spielfreund, Zuhörer und Kuschelpartner für Kinder darstellen. Mit ihm kann man toben, schmusen und die Welt entdecken. Herzzerreissende Freundschaften entstehen.

Ich habe das große Glück eine dieser tollen Freundschaften tagtäglich beobachten zu dürfen, schließlich ist sie in unseren eigenen vier Wänden entstanden. Unsere Kinder und unsere Bernhardinerdame Frau Meier sowie auch unser Schweizer Sennenhund Whopper sind wirklich dicke Freunde – jedoch mussten auch sie erst zu dem tollen Team zusammenwachsen, das sie jetzt sind. Und wir – Jörg und ich – haben ihnen dabei geholfen! 😊

 

Kommunikation zwischen Kind und Hund

Die Kombination von Kind und Hund ist etwas ganz Großartiges, wenn dabei einige Dinge beachtet werden. Grundlegend sollte die Kommunikation zwischen Hund und Kind klappen – sie sollten die gleiche Sprache sprechen und einander verstehen und respektieren. Meist funktioniert es nicht von vornherein, sondern bedarf ein wenig Übung und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Denn genau wie wir zu Beginn unseres Hundehalterdaseins lernen mussten, wie der Hund sich ausdrückt, wie er fühlt und denkt, muss dies auch unser Kind. Hierfür braucht es natürlich etwas Unterstützung.

Durch gezielte, spielerische Übungen und Erklärungen kann man dem Kind behutsam zeigen und verdeutlichen, wie der Kumpel auf vier Pfoten am besten zu behandeln ist. So bieten sich bei recht kleinen Kindern beispielsweise einige Anatomieübungen an, in denen dem Kind gezeigt wird, wo der Hund seine Sinnesorgane und Gliedmaßen wie Augen, Ohren, Nase, Pfoten, Rute usw. hat. Behutsam kann das Kind uns die jeweiligen Körperteile zeigen und so herausfinden, dass der Hund viele Körperteile hat, die es selbst auch hat. 😊 Ganz nebenbei werden die grundlegenden Dinge erklärt – beispielsweise, dass es dem Hund weh tut, wenn man an einem Körperteil zieht oder kneift … genauso wie es auch dem Kind wehtun würde.

Anhand von Bildmaterial oder beim Beobachten des eigenen Hundes können Kindern ab einem gewissen Alter sehr gut die Körpersprache des Hundes nähergebracht werden – so dass auch recht kleine Kinder schon erkennen können, wie sich der Hund fühlt, wie seine Stimmung ist und wie man am besten damit umgeht.

 

Verantwortung und Fürsorge

Ein Hund braucht Aufmerksamkeit, Futter, Wasser, Auslauf, Beschäftigung – und fast überall kann das Kind mithelfen! Schon die ganz Kleinen können, sogar noch bevor sie zu laufen gelernt haben, das ein oder andere Leckerchen springen lassen. Ältere Kinder können toll in den Hundehalter-Alltag mit eingebunden werden und sogar ein Stück Verantwortung für den Vierbeiner mittragen und sich mit um ihn kümmern. Selbstverständlich sollte sein, dass der Großteil der Verantwortung und die Fürsorgepflicht immer bei den Erwachsenen liegt, aber die Fütterung des Hundes oder das Auffüllen des Wassernapfes oder das ein oder andere Suchspiel in Haus und Garten kann problemlos vom Kind übernommen werden.

 

Regeln für alle – Hund und Kind

Sehr wichtig im Zusammenleben von Kind und Hund sind Regeln, an die sich alle halten.

So sollte beispielsweise dem Kind, je nach Alter, verständlich gemacht werden, dass der Hund eine Ruhezone hat, in der er nicht gestört wird. Auch Stören beim Fressen sollte unbedingt vermieden werden.

Der Umgang mit dem Hund sollte vorsichtig gestaltet werden, um Unfälle zu vermeiden.

Aber nicht nur das Kind sollte Regeln auferlegt bekommen, sondern auch der Hund sollte lernen, gewisse Dinge im Umgang mit dem Kind zu beachten. So darf er beispielsweise kein Futter aus der Hand klauen oder das Kind einfach umwerfen.

Regeln, die zwischen Kind und Hund aufgestellt werden, sollten in der Familie individuell besprochen werden und selbstverständlich immer durch die Erwachsenen überprüft werden.

 

Wie ist es bei Euch? Wie läuft Euer Zusammenleben ab? Schreib mir gerne!

Und falls Du noch mehr über das Thema Kind & Hund erfahren möchtest, kannst Du Dich gerne noch zu unserem Seminar „Kind & Hund – Gemeinsam zum Dreamteam“ am 25.01.2020 in Großenkneten anmelden! Hier erfährst du noch mal viel genauer, was wichtig ist und was es zu beachten gilt! Auch praktische Übungen mit Hund sind vorgesehen.

Ich freue mich!

Deine Tina

Hallihallo und ein ganz tolles neues Jahr wünsche ich Dir und Deinem Vierbeiner!

Ich hoffe, Ihr seid gut reingerutscht, und dass Dein Hund das Silvesterfeuerwerk gut überstanden hat … und Du natürlich auch ;-)

Viele Menschen sind wieder mit unendlich guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet und alle sind guter Stimmung und motiviert, dass das Jahr 2020 richtig gut wird! Ich ebenfalls!

Das habe ich nun einfach mal zum Anlass genommen, auch auf diesem Blog ganz motiviert (und das bin ich doch sowieso immer …, man munkelt sogar ich sei übermotiviert! 😉) und mit viel Spaß ins neue Jahr zu starten.

Und so habe ich mich entschieden, dass ich Dir heute zwei Übungen inkl. Trainingstipps für Deine Kunden schenke – und zwar nicht nur irgendwelche Übungen, sondern ganz besondere!

Manchmal bedarf es im Hundetraining Übungen ohne größeren Sinn dahinter, bei denen sich Hund und Mensch mit viel Spaß einander annähern und scheinbar nebenbei ihre Beziehung zueinander verbessern. Wie Du sicher selbst schon bemerkt hast, sind es häufig die eher belangloseren Dinge, die leichtfallen. Ein Pfötchen geben, das immer und überall funktioniert, ist häufig schneller und sicherer auftrainiert und abrufbar, als ein Platz unter Ablenkung.

Damit das Jahr richtig gut startet, bekommst Du von mir nun die 2 versprochenen Übungen, die Du in den ersten Trainingsstunden des Jahres mit Deinen Kunden machen kannst – so starten alle motiviert und voller Spaß ins neue Trainingsjahr!

 

Slalom durch die Beine

Um ein Slalom durch die Beine zu trainieren, sollte Dein Kunde sich mit jeweils mehreren Leckerchen pro Hand vorbereiten. Der Hund befindet sich direkt neben dem Halter – stehend oder sitzend spielt hier keine große Rolle. Nun leite Deinen Kunden dazu an, das Bein, das nicht auf der Seite ist, wo der Hund ist, einen Schritt nach vorne zu setzen und den Hund zwischen den Beinen mit dem Leckerchen hindurch zu locken. Hat der Hund es geschafft, darf er natürlich immer gerne belohnt werden. Befindet sich der Hund nun auf der anderen Seite, geht das andere Bein vor. Wieder wird der Hund hindurchgelockt und belohnt. So bewegen sich die Teams Schritt für Schritt vorwärts und der Hund lernt, Slalom durch die Beine seines Menschen zu laufen.

 

Touch – Hundenase küsst Menschenhand

„Touch“ ist eine Übung, bei der der Hund lernt, mit der Nase die Handinnenfläche des Menschen kurz anzustupsen. Um diese Übung zu machen, sollte sich Dein Kunde mit mehreren Leckerchen bestücken. Nun leite ihn an, seine Handinnenfläche ganz nah vor die Nase seines Hundes zu halten und einfach einmal abzuwarten. Die meisten Hunde berühren die Handinnenfläche des Halters sofort, manche brauchen ein wenig Zeit zu überlegen. Mit Umpositionieren der Hand kann man auch immer noch ein klein wenig mithelfen. Berührt der Hund die Nase, bekommt er hierfür ein Leckerchen. Nach einigen Wiederholungen wird der Hund schnell Bescheid wissen, was zutun ist, wenn Herrchen oder Frauchen ihm die Handinnenfläche hinhalten. 😊

Gerne kannst Du an dieser Stelle auch noch zeigen, dass man das Ganze noch weiter ausbauen kann zur sogenannten „Klebenase“:

Kann der Hund die Hand schon berühren, wenn sie ihm hingehalten wird, kann ein Signal wie beispielsweise „Touch“ eingeführt werden. Wie immer setzt man das Wortsignal 0,5 Sekunden vor die Handlung, die den Hund dazu bringt, die Hand mit der Nase zu berühren, also: „Touch“ → Hand wird dem Hund präsentiert → Hund berührt die Hand mit der Nase → Belohnung.

Im nächsten Schritt sollte dann das Einführen des Auflösesignals folgen. Wie immer wird dieses Signal vor das Lob/die Belohnung gesetzt, also:  „Touch“ → Hand wird dem Hund präsentiert → Hund berührt die Hand mit der Nase → Auflösesignal (hier müsst ihr schnell sein, da der Hund die Hand zu Beginn meistens nur sehr kurz berührt!) → Belohnung.

Hat Dein Kundenhund gelernt, dass er die Nase an der Hand lassen soll bis aufgelöst wird, habt ihr eine sogenannte „Klebenase“ – schließlich klebt der Hund mit der Nase so lange an Herrchen oder Frauchens Hand, bis ihm gesagt wird, dass er damit aufhören kann. :)

 

Ich hoffe, die Übungen gefallen Dir 😊

Lass mir gern‘ einen Kommentar da!

Liebe Grüße,

Deine Tina

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In unserer angeschlossenen Hundeschule Ziemer & Falke in Großenkneten bieten wir verschiedene Kurse an, unter anderem Kurse für Sozialtraining. „Doch was ist das eigentlich genau, Tina?“ wurde ich kürzlich von einer angehenden Hundetrainerin gefragt. Den heutigen Blogbeitrag möchte ich daher dem Sozialtraining widmen. Und vielleicht ist es ja auch etwas für Deine eigene Hundeschule …?!

 

Sozialtraining allgemein

In unseren Sozialtrainingskursen wollen wir die natürliche Veranlagung unserer Hunde, mit Artgenossen zu kommunizieren, fördern und verbessern.

Auch Du als Hundetrainer wirst sicher in Deiner Hundeschule Kunden haben, die gerne lernen möchten, den eigenen Hund und dessen Kommunikation mit Artgenossen noch besser einschätzen und verstehen zu können. Gut eignet sich hierfür das Sozialtraining. Ziel ist hierbei, dass Dein Kunde mit seinem Vierbeiner ruhig und entspannt in Hundebegegnungen gehen kann – egal, wo er aktuell steht. Vielleicht ist der Kundenhund bei Begegnungen mit Artgenossen aufgeregt und sein Mensch weiß nicht so recht, wie er damit umgehen soll. Oder hast Du Kunden, die positive, zusätzliche Trainingssituationen suchen? Auch der Halter, dessen Hund an der Leine pöbelt und der daran arbeiten möchte, das ruhige Passieren von Artgenossen zu verbessern, kann von solchen Kursen profitieren. Diese Art des gut strukturierten Trainings hilft ungemein. Es gibt Deinen Kunden Raum, um Fragen zu klären wie beispielsweise,

  • ob der eigene Hund knurren darf.
  • ob und wann er gestresst ist und was man dagegen tun kann.
  • wie Hund und Mensch am besten die Kontaktaufnahme zu fremden Hunden meistern können.

 

Die Kursstruktur beim Sozialtraining

Damit das Training perfekt auf die jeweiligen Mensch-Hund-Teams zugeschnitten ist, könntest Du neben Einzelstunden, in denen das jeweilige Thema behandelt wird, noch mehrere kleine Kurse oder Workshops zu ganz speziellen Themen anbieten.

Als Einführung für alle Kurse kannst Du eine theoretische Stunde abhalten, in der Du die Grundlagen des Sozialtrainings erklärst. Als Lehrinhalte eignet sich hier besonders die Themen „positive Verstärkung“ und „Ausdrucksverhalten“. Auch das passende Leinenhandling kannst Du hier mit Deinen Kunden besprechen.

In weiteren Kursen können Deine Kunden wichtige Signale lernen, die ihnen helfen, Ihre Hunde im Alltag sicher zu lenken. Auch Notfallmaßnahmen können gelehrt werden. Gib Deinen Kunden Zeit und Gelegenheit, die für sie vorab individuell zusammengestellten und antrainierten Techniken bei ihrem Hund in einem sicheren Rahmen umzusetzen. Das hilft ihnen, Begegnungssituationen in Zukunft gelassener entgegen zu sehen.

Vielleicht wäre es für Dich auch attraktiv, stundenweise den (abgesicherten) Freilauf im Rahmen des Sozialtrainings anzubieten. Ihr könnt Euch auch die Kommunikation einmal ganz direkt anschauen und darüber sprechen, wie die Hunde miteinander agieren. Auch die Hunde hätten hier Gelegenheit, sich einmal auszuprobieren und in geschütztem Rahmen das „Gespräch“ mit Artgenossen zu üben.

Kannst Du Dir auch solche Kurse für Deine eigene Hundeschule vorstellen? Oder bietest Du sie vielleicht sogar schon an? Wie läuft das Training bei Euch ab?

Ich freue mich von Dir zu lesen!

Sei lieb gegrüßt,

Deine Tina