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Wir danken Heike Achner für ihren Gastbeitrag.

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Heilweisen der Menschheit. Bereits in der Altsteinzeit nutzten die Menschen Heilkräuter, um Erkrankungen zu lindern und zu heilen. Seit der Hund vor ca. 40000 Jahren zum Begleiter und besten Freund des Menschen wurde, profitiert auch er von der Heilkraft der Pflanzen. Seine Vorfahren, die Wölfe, lassen sich seit jeher von ihren Instinkten zu Heilpflanzen führen, die ihnen gut tun. Heute steht die Phytotherapie auf wissenschaftlichen Füßen, die Wirkungen der Heilpflanzen konnten fast immer bestätigt werden.

 

Aber was bedeutet „MENTALE Phytotherapie“?

Es gibt etliche Pflanzen mit psychotroper (= die Psyche beeinflussender) Wirkung. Bei der Mentalen Phytotherapie interessieren uns vor allem die nervenstärkenden, angstlindernden, beruhigenden oder auch anregenden Heilpflanzen. Dazu kommen die Kräuter, die eine positive Wirkung auf das Zentralnervensystem haben und z. B. beim Kognitiven Dysfunktionssyndrom des Hundes eingesetzt werden können. Spannend ist auch die Welt der pflanzlichen Adaptogene. Adaptogene helfen einem Organismus, sich besser an Stress anzupassen. Sie machen ihn stressresistenter und stärken das Immunsystem. Viele wirken zudem anregend, andere dagegen beruhigend.

Im engeren Sinne gehören zur Phytotherapie die Therapie mit Heilpflanzen und die Baumheilkunde. Aber auch andere Therapieformen wenden Heilpflanzen an und können zur Phytotherapie hinzugezählt werden. Gerade im psychischen Bereich hat sich zum Beispiel die Gemmotherapie bewährt, die Therapie mit heilsamen Knospen. Diese noch recht neue Therapieform wirkt sehr mild und nebenwirkungsarm und ist daher hervorragend für Hunde, besonders auch für sehr junge oder alte Hunde geeignet.

Das Nasentier Hund spricht oft auch sehr gut auf das Verräuchern von Heilpflanzen an. Ebenfalls eine besonders effektive Methode, um die Psyche eines Hundes positiv zu beeinflussen.

Pflanzliche Urtinkturen gehören zwar arzneimittelrechtlich zur Homöopathie, sie werden aber wie Phytotherapeutika angewendet. Auch sie sind oftmals gut geeignet, die Psyche eines Hundes zu stabilisieren.

Nicht zu vergessen die Bachblütentherapie. Sie gehört zur Erfahrungsheilkunde, da ihre Wirksamkeit wissenschaftlich (noch?) nicht bestätigt werden kann. Viele Menschen schwören jedoch auf diese sanfte Heilmethode. Ausschlaggebend für die Wahl einer Blütenessenz ist die Gemütslage des Tieres.

Für Hundetrainer oder Verhaltensberater stellt die Mentale Phytotherapie eine ausgezeichnete Ergänzung dar. Nicht selten kann sie dafür sorgen, dass ein Hund überhaupt trainierbar oder therapierbar wird. Psychosomatische Erkrankungen werden fast immer gelindert oder verschwinden gar gänzlich, und die Lebensqualität von Hund und Halter wird spürbar gesteigert.

Du möchtest mehr zu diesem Thema erfahren? Dann dürfte Dich der Ziemer & Falke-Kurzlehrgang „Coach Mentale Phytotherapie für Hunde“ mit Sicherheit interessieren. Er ist jetzt buchbar und wird, ebenso wie der Stresscoach und der Coach für mentale Aromatherapie, als Theorielehrgang angeboten – mit hochwertigen Online-Skripten, -Hausaufgaben und Forumsbetreuung.

Herzliche Grüße

Eure Heike

 

Erstellt und verantwortlich für den Inhalt:

Heike Achner

Sie ist seit fast fünfundzwanzig Jahren Tierheilpraktikerin und hat ein besonderes Faible für traditionelle Heilweisen und mentale Therapieformen. In diesen Bereichen hat sie sich kontinuierlich weitergebildet. Ihre andere Leidenschaft ist das Schreiben, daher arbeitet sie als Freie Autorin im Tier- und Gesundheitsbereich. Sie ist Autorin und Kursleiterin unserer Fernlehrgänge „Coach für Mentale Aromatherapie“, „Stresscoach Naturheilkunde“, „Coach für Mentale Phytotherapie“ und „Mentalcoach Naturheilkunde“. Mehr unter: www.heike-achner.de

Hier noch einmal zum Nachlesen ein spannender Beitrag von unserer Karina aus unserer Newsletter-Rubrik „Schon gewusst“ aus Oktober 2018.

Hast Du selbst schon Erfahrungen mit der Anwendung von EM bei Deinem Hund gemacht? Oder einen tollen Tipp? Dann hinterlasse mir gern eine Nachricht über die Kommentarfunktion. Ich freu mich drauf.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Deine Tina

 

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich zufällig zum ersten Mal von effektiven Mikroorganismen gehört und wusste nicht, was das ist und wozu die gut sein sollen. Bei meiner Recherche landete ich zunächst bei deren Entdecker Prof. Dr. Dr. Dr. Teruo Higa. Ziemlich interessant, was ich da las.

Tatsächlich leben überall Mikroorganismen, die ganz simpel gesprochen in schlechte, gute und neutrale unterschieden werden. Die „schlechten“ wirken fäulnis- und krankheitserregend. Die „guten“ arbeiten aufbauend und wirken den schlechten entgegen. Die neutralen hängen quasi ihr Fähnchen in den Wind und schlagen sich immer auf die Seite derjenigen, die gerade in der Überzahl vorhanden sind.

Die auf den Forschungen des japanischen Wissenschaftlers Higa beruhende Mischung von effektiven Mikroorganismen (EM®), ermöglicht Hilfe in vielen Bereichen des Lebens. Ursprünglich sollten sie nur landwirtschaftliche Böden aufwerten, kommen aber unterdessen in Haushalten beispielsweise als Zugabe bei Reinigungsmitteln, in der Körperpflege und auch bei Tieren zum Einsatz.

Gerade für unsere Hunde ergeben sich tolle Anwendungsmöglichkeiten, wenn es Probleme mit der Verdauung oder an Haut und Haaren gibt. Beispielsweise kann es als Ohrenpflegemittel oder auch innerlich angewendet werden. Die unterschiedlichen Präparate kann man entweder fertig kaufen oder aber mit einem Starterset selber durch fermentieren vermehren.

Durchfallerkrankungen sind nicht schön, kommen das ein oder andere Mal aber schon mal vor. Was tun? Ein „Geheimtipp“: Moro’sche Möhrensuppe. Unsere Karina hat dazu einen kleinen Beitrag für unseren Newsletter verfasst, hier für Dich noch einmal zum Nachlesen.

Und wie immer: Bei Fragen rund um dieses Thema hinterlass mir gerne einen Kommentar. Oder vielleicht hast Du selbst auch noch ein paar gute Tipps und Hausmittel zur Unterstützung gegen Durchfall? Dann melde Dich gerne!

Alles Liebe und ein schönes (und nicht allzu verregnetes) Wochenende!

Deine Tina

 

Beitrag aus unserer Newsletter-Rubrik „Schon gewusst“, Karina Joseph, Dezember 2018:

Weil in meinem Umfeld gerade einige Menschen und auch Hunde an einer Magen-Darm-Infektion leiden, möchte ich heute mal über die „Moro’sche Möhrensuppe“ schreiben. Ein Hausmittel, welches bei Durchfall sowohl bei Zwei-, als auch bei Vierbeinern als wahres Wundermittel gilt. Die Vielzahl der Google-Einträge auf meiner Suche nach „moro“ und „suppe“, hat mich dann doch überrascht. Kaum zu glauben, aber diese Möhrensuppe hat sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Ich habe mal die wichtigsten Infos zusammengetragen.

Erfinder dieser legendären Suppe ist der Kinderarzt Professor Ernst Moro(* 1874, † 1951). Ihm gelang es 1908 damit die Sterblichkeitsrate von Kindern mit Durchfallerkrankungen nachdrücklich zu senken. Durch den späteren Einsatz von Antibiotika, geriet die Suppe lange in Vergessenheit, erfreut sich jedoch heute wieder großer Beliebtheit.

Hier das Rezept: Man nehme 500 g geputzte und geschnippelte Möhren und koche diese mit einem Liter Wasser mindestens 60 Minuten. Danach püriert man die Möhren sehr fein. Nun wird der Möhrenbrei mit Wasser aufgefüllt, sodass am Ende wieder ein Liter Suppe entsteht. Diese wird mit genau 3 g Kochsalz gewürzt.

Und was ist jetzt das Geheimnis der Suppe? Durch den langen Kochvorgang entstehen sogenannte Oligogalakturonide(kurzkettige Mehrfachzucker). Ganz einfach gesagt, sind das spezielle Zuckermoleküle, die an der Darmwand festmachen und dadurch das Andocken von Krankheitserregern verhindern. Die rutschen quasi einfach ab und werden mit dem Nahrungsbrei ausgeschieden, ohne weiteren Schaden anrichten zu können. Die Suppe sollte unterstützend mehrmals täglich in kleinen Mengen verabreicht werden, ersetzt jedoch den Besuch beim Arzt/Tierarzt nicht.

kann neben dem natürlichen Fellwechsel auch ganz andere Ursachen haben. Dabei können Pilzinfektionen, hormonelle Ursachen oder auch Parasiten schuldig sein. Selbst Stress oder Allergien können einen Haarausfall verursachen bzw. begünstigen.

Häufig geht der Verlust der Haare mit einem unschönen Juckreiz einher. Der kann den Stresspegel eines Hundes dann zusätzlich beeinflussen. Um die entsprechende Behandlung einzuleiten, gilt es zunächst, die Ursache ausfindig zu machen. Hierfür ist es empfehlenswert, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Der kann zum Beispiel ein wirksames Mittel gegen Parasiten empfehlen oder durch eine Blutprobe herausfinden, weshalb der Hund die Haare verliert.

Eventuell kann auch eine mangelhafte Ernährung der Auslöser sein. Erst wenn die Ursache gefunden und behandelt wird, können neue Haare nachwachsen. Dies kann man durch Omega 3- und Omega 6-Gaben unterstützen, denn diese wirken sich positiv auf die Gesundheit der Haut und die Qualität des Fells aus.

Ich persönlich benutze bei meiner Elli gerne das natürliche Heilmittel Nachtkerzenöl. Das bekommt sie ins Futter und auch direkt auf eine entzündete Stelle der Haut, denn es wirkt entzündungshemmend, stärkt die natürliche Barrierefunktion der Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit.

Hier noch einmal zum Nachlesen ein spannendes Thema aus unserer Newsletter-Rubrik „Schon gewusst“ von unserer Karina vom September 2019. Bei Fragen rund um dieses Thema hinterlass mir gerne einen Kommentar. Alles Liebe und eine schöne Woche, Deine Tina