Mutter geht mit Kind und Hund zur Grundschule

Hat man einen Familienhund und auch noch jede Menge Familie drum herum, so steht Organisation auf der Tagesordnung. Passend zum Ferienende fängt für viele Familien ein neuer Abschnitt an und die Zeit der Grundschule geht los. Bei all der Aufregung und Umplanung darf der Hund natürlich nicht zu kurz kommen – folglich wird er einfach mit eingeplant. Kinder sollen den Schulweg lernen, somit ist eine gute Empfehlung, dass die Kinder zu Fuß zur Schule gehen. Dabei werden sie von uns Eltern begleitet und im besten Fall von unseren Hunden, die somit auch direkt ihre erste Gassirunde des Tages absolvieren können. Dennoch gibt es einiges zu beachten, so dass alle den ersten Stress-Marathon am morgen alle gut überstehen:

 

  1. Finde ein Ritual für Deinen Hund. Morgens hat man seinen Trott. An diesem kann man sich am besten orientieren und auch daran wach werden für den Tag. Das sollte auch für Deinen Hund gelten. Baue die Struktur vor dem Losgehen so auf, dass Dein Hund zuvor noch ruhig und entspannt ist und er sich erst zu einem bestimmten Signal bereit macht für den Spaziergang. Das kann z. B. „Los geht´s“ oder „Gassi“ sein oder Ähnliches. Das gibt dem Hund eine eindeutige Info. Gleichzeitig sollten Bettel- oder Aufforderungsversuche des Hundes ignoriert werden, da er sonst beginnen könnte, Dich zu motivieren eher loszugehen, was Deinen Zeitplan morgens aber wahrscheinlich durcheinanderbringen würde.

 

  1. Halte Deinen Hund an lockerer Leine – auch, wenn andere Kinder in der Nähe sind. Dein Hund soll nicht lernen, dass er zurückgezogen wird, wenn andere Kinder da sind. Im besten Fall sind andere Kinder etwas völlig Natürliches und Dein Hund schenkt ihnen keine besondere Beachtung. Lernt Dein Hund aber, dass immer gezogen wird, wenn sich Kinder in der Nähe aufhalten, so überträgt das Stress und es kann sein, dass Dein Hund in Habachtstellung gerät. Dies wäre weder für die Kinder noch für den Hund wirklich sinnvoll.

 

  1. Halte einen großen Abstand an der Schule. Viele Hunde sind auf dem Schulhof nicht erwünscht. Das sollte respektiert werden – egal, wie lieb der Hund ist! Gehe verantwortungsvoll mit der Situation um und positioniere Dich beim Wegbringen und wieder abholen Deines Kindes am Rand und im Schatten. Dort bringe den Hund ins Sitz oder Platz und lasse ihn verweilen. Dein Hund kann sich ausruhen und auch Kinder, die sich möglicherweise vor Deinem Hund fürchten, können erkennen, dass der Hund gut hört und friedlich liegt. Das entspannt die Situation.

 

  1. Sicherlich sind viele Kinder begeistert, wenn ein Hund in der Nähe ist und wollen diesen streicheln. Schau, ob Dein Hund das mag. Ansonsten verneine die Anfrage der Kinder. Es geht darum, dass der Hund in guter Stimmung an der Schule verweilen soll, dann ist er auch ein gern gesehener Gast. Gerät er in Stress, etwa durch Streicheln, was er nicht mag, so bringt das Dein System aus dem Gleichgewicht.

 

Berichte mir gerne davon, wie Du mit Kind und Kegel Deinen Alltag bestreitest! Nimmst Du ihn morgens mit? Bleibt er lieber Zuhause?

Ich wünsche Dir eine tolle Restwoche!

Bis bald

Deine Tina